Nach 12 Jahren will die Deutsche Bank meine ETW vermessen und Fotographieren.

2 Antworten

Ich finde das einen Eingriff in meine Privatsphäre.

Ich bin mir absolut sicher, dass Du in Deinem Kreditvertrag die Zustimmung dazu gegeben hast, dass die finanzierende Bank das Sicherungsobjekt begutachten darf. Dazu muß man das Objekt natürlich betreten dürfen. Insofern mußt Du Dich bei Dir selber beschweren und zwar deshalb, weil Du diesen Vertrag unterschrieben hast. Allerdings, und das räume ich ein, bei einer Weigerung solche Klauseln zu unterschreiben hätte es weder Ursprungs- noch Folgefinanzierung gegeben. Was nun der Hintergrund der jetzigen Aktion ist, solltest Du den Gutachter fragen. Vor der unbedachten Unterschrift unter weitere Erklärungen warne ich allerdings.

Nick:

In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Zweckerklärung könnte es z.B. heißen:

„Die Bank kann vom Kunden die Bestellung oder Verstärkung von Sicherheiten für seine Verbindlichkeiten verlangen, wenn sich aufgrund nachträglich eingetretener oder bekanntgewordener Umstände, z.B. aufgrund einer Verschlechterung oder drohende Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kunden, eines Mithaftenden oder Bürgen

oder des Wertes bestehender Sicherheiten, eine Veränderung der Risikoanlage ergibt....

Kündigung aus wichtigem Grund … wenn der Kunde seiner Verpflichtung zur Bestellung oder Verstärkung von Sicherheiten nach Aufforderung der Bank nicht innerhalb angemessener Frist nachkommt.

Auskunft und Besichtigung...Die Bank oder deren Bevollmächtigter ist die Besichtigung des Grundstücks und der Gebäude zu gestatten...“

Empfehlung: Bedingung erfüllen, Gutachter empfangen und ihn bitten, dir eine Kopie des schriftlichen Messergebnisses über die von ihm festgestellte Nettowohnfläche auszuhändigen. Vielleicht ist deine ETW 0,5 qm größer und du kannst bei einer Veräußerung 1 000 € mehr verlangen.

Völlige Verwirrung nach endgültiger Elterngeldberechnung :-/

Leider läuft meine Widerspruchsfrist bei der Elterngeldkasse nächste Woche ab und ich brauche dringend Hilfe.

Meine Elternzeit ist im Mai abgelaufen (Alleineziehend, EZ 14Monate) und die Elterngeldkasse fordert nun meine tatsächlichen Einkünfte ein, die ich während meiner Elternzeit hatte.

Ich bin selbstständige med. Fußpflege und habe während meiner Elternzeit arbeiten müssen, da sich sonst (logischerweise) meine Kunden eine andere Fußpflege gesucht hätten.

So nun zu meinem "Problem".

Ich habe von Anfang an angegeben, das ich vorraussichtlich monatlichen Gewinn von 140€ haben werde, der mir auch gleich vom Elterngeld abgezogen wurde. Mein tatsächlicher monatlicher Gewinn (Durchschnitt) beträgt aber 117€.

Da ich zu Hause in meiner Wohnung einen Fußpflegeraum habe, kann ich 12,50% meiner Wohnungs -und Mietnebenkosten bei der Steuer absetzen. Da ich aber meine Nebenkostenabrechnung für 2012 noch nicht habe, sollte ich prozentual meine Abschlagszahlungen aller Mietnebenkosten in meine Einnahmen-Überschuss-Rechnung einrechnen.

Das sind doch nichts Halbes und nichts Ganzes.

Trotz einer monatlichen Differenz von 23€ ist die Elterngeldkasse zu dem Ergebnis gekommen, dass ich 1,11€ zurück zahlen muss...davon wird zwar wegen Geringfügigkeit abgesehen, geht mir aber ums Prinzip. Da kann doch was nicht passen?!

Und bei der Rechnung mit den fiktiven Nebenkostenzahlen, kann ich mir am Ende des Wirtschaftsjahres ganz derbe selbst ins Fleisch schneiden. Falls es mir zu Gute kommt und ich reichlich an Nebenkosten wieder bekommen, heisst es dann noch ich habe die Elterngeldkasse beschi....!!!

Auch im Monat 13 und 14 wurde mein Zuverdienst abgezogen. Ist es nicht so, dass man ab dem 12. Monat dazu verdienen Darf und es wird einem nichts abgezogen??

Ist das alles rechtlich korrekt?? An welche Stelle kann ich mich evtl wenden, um meinen Bescheid prüfen zu lassen?

Bitte um schnelle Antwort, da ich eine Frist einhalten muss um Widerspruch einzureichen.

Ich verbleibe mit freundlichem Gruß und einem riesengroßen DANKE SCHÖN IM VORRAUS

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Bahnmitarbeiter macht Fehler bei Bahnticket - Bahn will nicht erstatten - welche Rechte habe ich?

Folgender Fall: Ich habe im August einige Tickets (für mich und meine Freunde) am Schalter gekauft und wollte damit am letzten Oktoberfest-Wochenende nach München. Aufgrund der Vielzahl der Tickets und verschiedenen Zu- und Umsteigeorte habe ich bei den Tickets dann nur darauf geachtet, dass auch alle Verbindungen stimmen und alle Leute am richtigen Bahnhof einsteigen. Jetzt ist uns leider etwas dazwischen gekommen und ich wollte die Tickets Mitte September zurückgeben, als mich die Angestellt darauf hinwies, dass alle Tickets auf Anfang September ausgestellt wurden und somit die Tickets abgelaufen sind. Die Tickets wurden dann zum DB-Kartenservice eingeschickt und die Meinten, dass sie mir nichts erstatten würden, da ich verpflichtet sei, die Tickets zu kontrollieren. Aber eigentlich ist der Bahnmitarbeiter, der mir die Tickets ausgestellt hat doch schuld. Habe ich irgendwelche Rechte und wie kann ich dagegen vorgehen?

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Unterjährige Gasabrechnung

Hallo zusammen,

ich ärgere mich über meinen jetzigen Gaslieferanten, die Optimalgrün GmbH, den ich zum Ende des Monats wechseln werde.

Seit Anfang April bitte ich die Firma telefonisch und per Mail, mir eine Zwischenabrechnung für Gas zum 31.12.2011 zu erstellen (Zählerstand liegt vor!!), da ich in der Verbrauchstelle anteilig Gasverbrauch gewerblich abrechnen kann. Außerdem muss ich eine Nebenkostenabrechnung für eine vermietete Wohnung erstellen. Auch hierfür ist jeweils Stichtag 31.12.

Nachdem ich mich in meiner letzten Mail an OptimalGrün auf das EnWG berufen habe, wo es seit 1.4. 2012 dem Letztabnehmer möglich sein soll, eine monatliche, vierteljährige oder halbjährige Abrechnung von seinem Versorger erstellen zu lassen gegen entsprechende "Aufwandsentschädigung" lehnt OptimalGrün es weiterhin ab, diese Abrechnung zu erstellen mit der Begründung, dass das Gesetz erst ab 1.4.2012 und nur für die Zukunft gilt, also nicht rückwirkend angewandt werden kann. Hier der Wortlaut der Antwort in Kopie:

"Gern haben wir die Angelegenheit für Sie geprüft und nehmen dazu wie folgt Stellung:

Im Absatz unten berufen Sie sich auf das neue Gesetz, da sich das Gesetz bezüglich Zwischenabrechnung auf die Zukunft bezieht und nicht auf die Vergangenheit, ist es uns leider nicht möglich Ihnen zum jetzigem Zeitpunkt noch eine Zwischenabrechnung zum 31.12.2011 zuerstellen.

"Wünscht der Letztverbraucher eine monatliche, vierteljährliche oder halbjährliche Abrechnung, so ist der Lieferant verpflichtet, dies zu vereinbaren (§ 12 Abs. 1 StromGVV i.V.m. § 40 Abs. 2 Satz 2 EnWG). Auf Grund eines erhöhten administrativen Aufwands bei einer unterjährigen Verbrauchsabrechnung erheben Energielieferanten dafür i.d.R. zusätzliche Kosten. Fragen bezüglich der entstehenden Kosten für eine unterjährige Abrechnung sind direkt an die Energielieferanten zu richten."

Vielen Dank für Ihr Verständnis."

Ich habe der Firma jedenfalls angeboten, dass ich zusätzliche Kosten selbstverständlich übernehmen werde.

Was kann ich hier tun? Wer kennt sich da rechtlich aus? Gibt es eine zentrale Beschwerdestelle, wo solche Dinge aufgenommen werden? Die Bundesnetzagentur hatte ich schon befragt, sind aber für diese Angelegenheiten (rechtliche Beratung) nicht zuständig.

Vielen Dank schon mal im Voraus.

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