Nabenkosten für 2. Person beantragt?

1 Antwort

Die Klausel mit der Begrenzung des Besuchs auf 30 Tage dürfte unwirksam sein.

Eine Nacherhebung von Nebenkosten für Besuch wurde vertraglich nicht vereinbart und wird daher vor jedem Gericht im Sande verlaufen.

Das würde ich ihm so schreiben ("Ich weise Ihre Forderung xxx zurück, da ...) Und evtl. ihm den verlinkten Artikel mitschicken.

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.berlin.de/special/immobilien-und-wohnen/mietrecht/3183720-739654-besuch-in-der-wohnung-wie-lange-darf-er-.html&ved=2ahUKEwipzc-6nrfkAhUSV8AKHT-aCK0QFjABegQIDxAI&usg=AOvVaw19eNdYVMsSHC6_Bnn40Iix

Wenn Du weiterhin dort wohnen würdest, und er die Nebenkosten pauschal berechnet hat, würde ich mich um des lieben Friedens willen vielleicht anders verhalten und zumindest für die Zukunft eine mäßige Erhöhung der Nebenkostenpauschale anbieten.

Wenn er die Nebenkosten nicht nach Verbrauch abrechnen kann, muß er die Pauschalen eben so ansetzen, dass er nicht zusetzt. Das kann er nicht über Besuchsverbot oder Nacherhebung ausgleichen, da irrt er und hat dann wohl Pech gehabt.

Wenn er nach Deinem Antwortschreiben meint, einen Anwalt beauftragen zu müssen, kannst Du immer noch in den Mieterverein eintreten (oder über einen Beratungshilfeschein selbst zum Anwalt gehen, wenn Du geringes Einkommen/Vermögen hast, das würde Dich nur 10,-€ kosten).Momentan würde Dein eigenes Schreiben m.E. vollkommen ausreichen.

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