MwSt. für Digitale Produkte ins Aulsand z.b USA

2 Antworten

die 19% halte ich für deine persönliche Einschätzung der Fakten. Wenn du digitale Produkte beziehst aus Luxemburg, dann ist die Mehrwertsteuer ein anderer Satz als für Irland oder Deutschland.

der Kunde erhaltet die Ware also per E-Mail.

Der Bezug ist meist eher ein Download als ein eMail-Versand. Damit sehe ich diese Logik nicht.

Wenn du nun in die genannten Länder verkaufst, dann entscheidet hier sicherlich auch, ob Privat- oder Geschäftskunde. Geregelt ist alles im Umsatzsteuergesetz (UStG).

Ich würde mal spontan vermuten, dass D als Land für so eine Lösung nicht optimal ist - wenn ich mir die Lösungen von Apple, Amazon & Co. so ansehe :)

halte ich für deine persönliche Einschätzung der Fakten.

Hihi, ein sehr schöner und bemerkenswerter Euphemismus. DH dafür.

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Mit den 19% in der ganzen EU bist Du auf dem Holzweg, aber das nur benenbei.

Eine sonstige Leistung, die an einen Unternehmer für dessen Unternehmen ausgeführt wird, wird vorbehaltlich der Absätze 3 bis 8 und der §§ 3b, 3e und 3f an dem Ort ausgeführt, von dem aus der Empfänger sein Unternehmen betreibt. Wird die sonstige Leistung an die Betriebsstätte eines Unternehmers ausgeführt, ist stattdessen der Ort der Betriebsstätte maßgebend. Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend bei einer sonstigen Leistung an eine ausschließlich nicht unternehmerisch tätige juristische Person, der eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer erteilt worden ist, und bei einer sonstigen Leistung an eine juristische Person, die sowohl unternehmerisch als auch nicht unternehmerisch tätig ist; dies gilt nicht für sonstige Leistungen, die ausschließlich für den privaten Bedarf des Personals oder eines Gesellschafters bestimmt sind.

Nachzulesen in §3a (Abs. 2) UStG => keine Umsatzsteuer

benenbei.

Weißt du, der Fragesteller hat mit keinem Wort verlauten lassen, ob er die Dienstleistung (und nicht Ware, wie er schrieb) als Unternehmer für sein Unternehmen bezogen hat oder als Privatperson.

Außerdem handelt es sich um "Digitale Produkte", die der Kunde "erhaltet", deswegen ist § 3a (4) Nr. 12 zu prüfen - allerdings mit dem Ergebnis, dass man beim Unternehmer dann doch wieder bei absatz 2 landet.

=> keine Umsatzsteuer

"Keine Umsatzsteuer" gibt es nicht. Jedenfalls nicht legal.

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@EnnoBecker

Ich habe ihn so verstanden, dass er als Unternehmer (da er "Kunden" hat) die "digitalen Produkte" selbst herstellt.

Ich schenke Dir den zitierten Teil und ersetze ihn durch "ergo umsatzsteuerfreie Lieferung ins Drittland"

Dabei bin ich allerdings auch noch davon ausgegangen, dass Aulsand nicht zur EU gehört.

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@Mikkey

LOL, das "Aulsand" habe ich sogar übersehen :-)

(da er "Kunden" hat)

Da hast du mehr rausgelesen als ich.

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@EnnoBecker

Hallo um es klar zustellen. Es handelt sich um Digitale Produkte, keine Dienstleistung. Der Verkauf geht an Privatekunden und nicht Unternehmen außerhalb der EU (China, USA usw.).

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@advanced

...und damit verlassen wir den Absatz 2 und begeben uns in Absatz 4 Satz 2 Nr. 13 und von da aus weiter nach Satz 1:

Ist der Empfänger einer der in Satz 2 bezeichneten sonstigen Leistungen weder ein Unternehmer, für dessen Unternehmen die Leistung bezogen wird, noch eine nicht unternehmerisch tätige juristische Person, der eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer erteilt worden ist, und hat er seinen Wohnsitz oder Sitz im Drittlandsgebiet, wird die sonstige Leistung an seinem Wohnsitz oder Sitz ausgeführt.

Absatz 5 greift nicht.

Damit ist die Rechnung ohne deutsche Umsatzsteuer auszustellen. Was Aulsand damit macht, können wir nicht wissen.

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Steuererklärung als Student/Werkstudent/Selbstständiger?

Also ich wollte mich gerade daran machen mich um meine steuerlichen Verpflichtungen für das Jahr 2017 zu kümmern. Bin Student und habe von Januar 2017 bis November 2017 als Werkstudent Gehalt bezogen und somit für diesen Zeitraum Entgeltabrechnungen sowie auch einige korrigierte Abrechnungen.
Auch die Lohnsteuerbescheinigung für das Jahr 2017 habe ich erhalten. Mein Vertrag als Werkstudent ging normalerweise bis zum 07.02.2018, habe aber sowohl im Dezember, Januar als auch Februar rechtmäßig kein Gehalt erhalten.

Hatte 2013 bereits eine Gewerbe angemeldet, da ich zu dem Zeitpunkt Pläne hatte mich selbstständig zu machen. Dies war dann nie der Fall und hatte dann den Gewerbeschein ohne ihn zu wirklich zu nutzen. Nun hab ich im November 2017 nochmal einen Gewerbe-Ummeldung gemacht um Online-Marketing hinzuzufügen.
Hatte im September 2017 einen Auftrag als Freelancer erledigt und dann eine Rechnung für den Kunden erstellt. Ebenso eine Rechnung im Dezember 2017, sowie eine im März 2018.

Zur Erstellung meiner Steuererklärung nutze ich WISO 2018 und da ich mir momentan keinen Steuerberater leisten kann benötige ich eure Hilfe.

SOOO...wer sich das durchgelesen hat, weis alles war er denke ich wissen muss und kann mir dann vielleicht wirklich helfen bei meiner Frage/Problem, die wäre:

Was muss ich bei meiner Steuererklärung beachten? 2015 und 2016 habe ich einfach die im WISO abgefragten Daten eingegeben und das hat dann ohne Probleme geklappt. Nun habe ich aber 2017 tatsächlich mal Gebrauch von der Gewerbeanmeldung gemacht. Habe jetzt auch etwas über eine Gewinn-Verlust Rechnung gelesen, von der ich a) nicht weis ob ich sie machen muss, da ich nicht wirklich weis was mit Verlust gemeint ist, schließlich hatte ich aufgrund der 3 Aufträge keine Kosten und b) wüsste ich auch nicht wie ich sie erstellen kann.

Falls jemand in der Lage wäre mir zu helfen wäre das überaus praktisch, da ich mich momentan in einer Notsituation befinde und mich über jede Hilfe freuen würde.

Mit freundlichen Grüßen

Amin

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Steuerauslaender

ich bin zurzeit Steuerlaneder und wohne in China. Beruflich bin ich IT-Berater in Status 'Freiberufler'. Ausserdem habe ich eine Firma in Hongkong gegruendet. Seit Feb. 2012 habe ich einen Auftrag von London fuer den Zeitraum fuer 02.2012 - 06.2012 bekommen. Das Unternehmen das ich Service vor Ort in London liefern soll is ein UK Firma. Die Firma hat aber ein deutsche Firma beauftragt, Payroll fuer meine Beratungservice zu machen. Das Geld wird auf mein deutsches Konto ueberwiesen. Bin ich in DE fuer den Fall in DE steuerpflicht?

Ausserdem biete ich zur Zeit auch Remote-Support fuer ein australische Firma. Der Vertrag wird zwischen meiner Firma in Hongkong und der australiasche Firme geschlossen und das Geld wird auf Firma's Konto in Hongkong ueberwiesen. Ich werde das Geld dann auf meine private Konto in Deutschland ueberweisen. Bin ich steuerpflicht dafuer? Werde ich Problem mit Finanzamt habe, wenn ich einen grossen Betrag circa 100.000 Euro nach Deutschland ueberweisen? Ich wohne zurzeit noch in Ausland and plane naechstes Jahr zurueck nach Deutschland umzuziehen.

Vielen Dank im voraus.

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Bei Online-Shop zwingend Gewerbeanmeldung erforderlich?

Hallo, bin Künstler und möchte weiterhin - nach Umzug - meine Werke im Netz über einen oder mehrere online-Shops verkaufen.

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Darf ich Neuschulden in der Privatinsolvenz machen?

Hallo,

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Ich befinde mich seit Februar 2015 in der Privatinsolvenz. Der Schlussantrag wurde eingereicht, aber noch befinde ich mich nicht in der Wohlverhaltensphase. Alles lief und läuft reibungslos, bis auf folgendem Fall.

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Falsche Ware geliefert wurde! Was soll ich tun?

Ich habe die Grafikkarte für 500 € online im Shop bestellt, bekomme ich aber viel billiger und älteres Modell als die bestellte.

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Antwort: Die Frist beträgt 2 Wochen nach Erhalt der Ware. Daher können wir vom Prinzip her keine Rückgabe akzeptieren. Aber Online-Shop schickte mir Retourenlabel zu meiner Rücksendung. Das Paket wurde gesendet und geliefert. Seitdem beantwortet das Shop mir nicht.

Nach meiner Rücksendung ist fast zwei Monate vergangen, keine Informationen vom Shop, kein Umtausch, keine Rückerstattung, meine e-mails ignoriert!

Jetzt habe ich keine Grafikkarte und kein Geld.

Wer hat Recht ich oder der Verkäufer?

Meiner Meinung nach ist dies ein Betrug, die richtige Verpackung mit dem falschen Ware.

die Letzte E-Mail vom Verkäufer

==============

Vielen Dank für deine Nachricht. 

Es ist uns unbegreiflich wie eine falsche Garafikkarte in der Verpackung

sein konnte. Alle unsere Produkte werden in genau demselben Zustand

geliefert, in dem wir sie vom Anbieter erhalten. 

Du stehst in der Pflicht, erst Recht bei einen solch hochwertigen Artikel,

ihn bei Erhalt umgehend zu prüfen.

Siehe link anbei:

https://www.kauf-vertrag.ch/pruefungspflicht-und-ruegepflicht

https://www.weka.ch/themen/recht/kauf-und-verkauf/maengelrechte-beim-kauf/article/warenkontrolle-pflicht-des-kaeufers-und-moegliche-uebertragung-auf-den-verkaeufer/

Nach Art. 201 OR ist die Wareneingangskontrolle folgendermaßen geregelt:

Der Käufer soll, sobald es nach dem üblichen Geschäftsgange möglich ist,

die Beschaffenheit der empfangenen Sache prüfen. Damit kann der Käufer auch

Fachleute beauftragen. Dann gilt das Urteil nach dem Fachwissen als

maßgebend. Falls sich Mängel ergeben, für die der Verkäufer Gewähr zu

leisten hat, muss der Käufer diesem sofort Anzeige machen.

Versäumt der Käufer das, so gilt die gekaufte Sache als genehmigt.

Von daher können wir deine Reklamation nicht mehr annehmen, es lag zu viel

zeit dazwischen. 

Wir hoffen auf dein Verständnis.

Mit besten Grüßen,

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