Mutter zieht mietfrei bei sohn ein, hilft das jobcenter der mutter?

2 Antworten

Meine frage lautet: würde in so einem Fall meiner mutter hilfe vom jobcenter zustehen?

Da werden dann erst einmal im Rahmen einer Scheidung die Rentenansprüche der Eltern ( "Anwartschaften" / Rentenpunkte ) aufgeteilt werden - also ganz mittellos wird Deine Mutter nicht sein. ( Wobei jedoch Dein Vater vermutlich folgend auch auf ergänzende Leistungen - Sozialamt - angewiesen sein wird . )

Ansonsten hat Deine Mutter auch Anspruch auf Leistungen nach SGB II - soweit sie bereits im Rentenalter sein sollte wären es Leistungen nach SGB XII. Allerdings bestünden dann auch Ansprüche auf Übernahme von Wohn- und Nebenkosten.

Wieviel das sein könnte / wäre, kannst Du hier ( ersatzweise unter dem Suchbegriff : Kosten der Unterkunft + Ortsnamen ) finden .....

https://harald-thome.de/informationen/bundesweite-dienstanweisungen-kdu.html

Leistungen nach SGB II bzw. XII .... dabei wäre ihr Bedarf dann die Koste der Unterkunft + der Eckregelsatz in Höhe von 446 Euro .

https://www.hartziv.org/regelbedarf.html

Was daraus alles zu begleichen ist, kannst Du der "Regelsatztorte" entnehmen.

Dazu könnten evtl. noch Mehrbedarfe z.B bei vorliegendem GdB oder medizinisch notwendiger aufwendiger Ernährung möglich sein ....

https://www.hartziv.org/mehrbedarf/ernaehrung.html

https://www.hartziv.org/mehrbedarf/behinderte.html

Desweiteren wäre sie bei Leistungsbezug auf Antrag hin von der Rundfunkgebührenpflicht zu befreien.

Stelle mit deiner Mutter einen Mietvertrag auf.

Erst dann wird das vom JobCenter anerkannt, wenn deine Mutter einfach so bei dir lebt gehört sie dann glaube ich in deine Bedarfsgemeinschaft. Wenn dein Verdienst dann ausreicht um auch sie zu versorgen wird das JobCenter "Nein, Danke!" sagen.

Wenn Sie Leistungen vom JobCenter beziehen sollte, dann bezahlt das JobCenter die Miete und nicht deine Mutter :)

Bin aber kein Experte und könnte falsch liegen.

wenn deine Mutter einfach so bei dir lebt gehört sie dann glaube ich in deine Bedarfsgemeinschaft.

"Unsinn" ..... Mutter lebt in der Einliegerwohnung des Sohnes .... und somit keinesfalls in Bedarfsgemeinschaft mit ihm bzw. dessen Familie.

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@wilees

Von der Einliegerwohnung wurde nicht gesprochen.

Er hat ein Einfamilienhaus und dann noch eine Eigentumswohnung in der die Eltern derzeit Leben. Ob die Eigentumswohnung als Einliegerwohnung gilt ist aus dem Sachverhalt nicht ersichtlich.

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@Leo2021

Ob die Eltern nun in einer Einliegerwohnung - oder aber in einer Eigentumswohnung des Sohnes ( welcher in einem Einfamilienhaus lebt ) wohnen .... dürfte wohl Jacke wie Büx sein. Also bildet FS mit den Eltern keine BG - und nur darum geht es - leicht erkennbar - in meinem Kommentar.

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@wilees

Ähm ich glaube wir reden an einander vorbei.

Ich Verstehe ihn so:

Er hat ein Haus und noch eine Wohnung (nicht klar ob es eine Einliegerwohnung ist).

Im Haus lebt er und in der Wohnung leben die Eltern. Die Eltern trennen sich und die Mutter zieht zum Sohn ins Haus und der Vater bleibt in der Wohnung.

Somit würde mit der Mutter eine BG entstehen, da diese mit dem Sohn im gleichen Haus leben würde.

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@Leo2021
Die Eltern trennen sich und die Mutter zieht zum Sohn ins Haus und der Vater bleibt in der Wohnung.

Selbst dann würden sie keine BG bilden, weil dafür die wirtschaftlichen Voraussetzungen - sprich gemeinschaftliches ! Wirtschaften fehlt - und Kinder sind nun einmal nach SGB II bzw. XII ihren Eltern gegenüber nicht zwingend zum Unterhalt verpflichtet. Sprich auch ein Zimmer zur Untermiete im Hause des Sohnes reicht.

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@wilees
Sprich auch ein Zimmer zur Untermiete im Hause des Sohnes reicht.

Das war mein erster Satz:

Stelle mit deiner Mutter einen Mietvertrag auf.

Ich weiß ja nicht, aber ich habe nie etwas anderes gesagt. Habe halt nicht mit Fachwissen um mich geworfen :)

Entweder wolltest du meinen Beitrag nicht richtig Lesen/Verstehen oder du bist gerne ein Besserwisser :)

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