Mutter hat Demenz, Pflegestufe I wurde abgelehnt, weil sie zu wenig Pflege braucht, aber Aufsicht?

2 Antworten

Ich habe einen ganz ähnlichen Fall in der Bekanntschaft erlebt. Da hat sich das Problem dadurch erledigt, dass der dort beauftragte Pflegedienst eines Tages nicht mehr weiter machen wollte und zwar aus Haftungsgründen. Das hatte dann den MDK so überzeugt, dass Schwung in die Sache kam. Leider viel mehr als von den Angehörigen erwartet. Die Demenz nahm mit rasanter Geschwindigkeit zu. Nach kurzem Altenheimaufenthalt -dieser vom Altenheim ebenfalls aus Haftungsgründen beendet- lebt die betroffene Dame nun im Pflegeheim.

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Danke.

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Habt Ihr denn wenigstens schon die Pflegestufe 0 anerkannt bekommen, bei der monatlich bis zu 200 € gezahlt werden können?

Widerspruch gegen den Bescheid einlegen war schon mal sehr wichtig. Wird auch dieser abgelehnt, bleibt Euch nur, immer wieder neu beantragen - solange bis der MDK Euren Namen nicht mehr hören kann ;-)

Viel Glück!

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Danke, Widerspruch werden wir einlegen, diese Demenzstufe hat Mutter schon, aber da bekommen wir nur 120 Euro - ist das falsch berechnet?

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@HartzEngel

Nein, es ist leider ein Ermessensspielraum zwischen 120 - und 200 €.

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Das Konto meines Vaters wurde von angehörigen vor dem Einzug ins Pflegeheim geplündert

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Mit freundlichen Grüßen

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