Muss Versicherung vom Unfallgegner Anwaltskosten übernehmen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Dein Freund hat eine Schadenminderungspflicht. Also muss er alles tun um den Schaden gering zu halten. Er sollte zuerst den Schaden der Versicherung melden und Ansprüche stellen auf Basis eines Kostenvoranschlags der Werkstatt. Ist der Schaden größer wird die Versicherung von sich aus einen Gutachter beauftragen und tätig werden. Sollte die generische Versicherung nicht innerhalb von 2 Wochen tätig werden, oder rumzicken, kann er alles immer noch zum Anwalt geben. Vielleicht läuft aber auch alles fix ab und er hat seinen Schaden schnell ersetzt. Ich hatte so, bei einen Schaden meines Vaters, den Scheck nach 4 Tagen.

Warum soll die Versicherung Anwaltskosten übernehmen? Bisher besteht keine Notwendigkeit einen Anwalt einzuschalten. Nur wenn die Versicherung sich weigern würde den Schaden zu begleichen kann nach Ankündigung ein Anwalt beauftragt werden.

Normalerweise regelt sich das von selbst, wenn die Schuldfrage eindeutig ist. Wenn die Gegenseite einen Rechtsanwalt hat und auf Dich zukommt, dann würde ich mir auch einen nehmen.

Wenn die Schadenlage und die Schuldfrage angeblich eindeutig ist, liegt es ja im Interesse und ist Aufgabe der Versicherungsgesellschaft des Geschädigten, ungerechtfertigte Forderungen abzulehnen. Wozu denn einen externen Anwalt zuziehen?

Wenn die Schuldfrage so eindeutig geklärt ist wie von Dir beschrieben wird der gegnerischen Versicherung nichts anderes übrig bleiben als natürlich auch die Anwaltskosten zu übernehmen.

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