Muß mein Arbeitgeber meinen Lohn zahlen, wenn ich eine 400 Euro Aushilfe bin ?

3 Antworten

Nein, Du hast vollen Anspruch auf Lohnfortzahlung. gar kein Problem.

Wäre es schlimmer gewesen (bis zur Invalidität, wärst Du auch voll versichert gewesen.

Ich glaube, daß er auch während Krankheit/Unfall zahlen muß. Guck mal bei www.minijob-zentrale.de unter Arbeitgeber - Unfallschutz für Minijobber:

"Neben der Meldepflicht bei der Minijob-Zentrale als einheitliche Einzugsstelle besteht eine Beitragspflicht zur gesetzlichen Unfallversicherung.

Sie kommt für die Folgen von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten auf und wird nicht automatisch über die Minijob-Zentrale abgedeckt. Für den Bereich der gewerblichen Wirtschaft sind die Berufsgenossenschaften die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung, für die Landwirtschaft sind es die landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften und für die Beschäftigten der öffentlichen Hand die Gemeindeunfallversicherungsverbände und Unfallkassen.

Für gewerblich Beschäftige heißt das also, der Arbeitgeber muss auch die Entgelte der Minijobber gegenüber der zuständigen Berufsgenossenschaft im jährlichen Lohnnachweis aufführen."

Oder auf dieser Seite unter "Arbeitgeberversicherung Krankheit/Mutterschaft".

Gute Besserung!

Wenn es doch ein Arbeitsunfall war, müßte doch eigentlich die Berufsgenossenschaft Deinen Lohnausfall zahlen, soweit ich weiß, muß man alle Mitarbeiter dort anmelden, egal wie viele Stunden die arbeiten. Du kannst ja mal selber bei der zuständigen Unfallkasse nachfragen.

Hauptjob + Minijob: Steuerberaterin von Arbeitnehmer "hat keine Ahnung" - bitte um Hilfe?

Guten Abend,

Kurz zu mir:

  • ich habe einen Teilzeitjob 25 h als Hauptjob
  • nebenbei bin ich selbstständig tätig (Kleinunternehmer ohne nennenswerten Verdienst)
  • Habe ich nun einen Minijob angenommen
  • Habe die Steuerklasse 3

Das Problem: Mein Arbeitgeber (vom Hauptjob) hat mir heute mitgeteilt, was seine Steuerberaterin IHM voller Erschrecken mitgeteilt hat: Und zwar hätte sie "die Info" bekommen bei der Lohnabrechnung, dass ich einen Nebenverdienst hätte (habe ich ja - den Minijob) und sich dadurch meine Steuerklasse von 3 auf 6 ändern würde und mein Arbeitgeber damit nun hohe/höhere Abgaben hätte (sie sagte ihm das pro Monat nun 400 Euro mehr Lohnsteuer abgezogen werden würde).

Kann mir jemand hier helfen?

  1. Ist doch ein Minijob steuerbefreit (ich habe nur einen!)?
  2. Kann es sein, dass die Steuerberaterin sich auf eine Mehrfachbeschäftigung eingestellt hat (wenn ja, wie kann das passieren, ist das nicht dort verzeichnet, worum es sich handelt?)? Dass sie denkt, ich habe eine 2. Teilzeitstelle? Diese würde ja mit meiner Hauptarbeit zusammengerechnet werden.

Mein Arbeitgeber war nun völlig aus dem Häuschen, weil er ja wusste, ich möchte einen Minijob suchen. Er denkt nun, weil er seiner Steuerberaterin Glauben schenkt, dass das vllt. garkein Minijob ist.

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