Muss man zahlen, wenn Gläubiger eine Quittung nicht erteilt?

2 Antworten

Wer eine Zahlung zu leisten hat, der kann eine Quittung fordern.

Wenn er die nicht geben will würde ich ihm die Alternative vorschlagen, dass ich das Geld beim Amtsgericht deponiere und er sich dort gegen Quittung abholen kann.

Das Grundgeschäft (der Kaufvertrag) würde dadurch nciht mehr zum kippen kommen. denn Einigung und übergabe haben schon stattgefunden. es geht nur noch um das Erüllungsgeschäft der Zahlung

Trotz Zeuge hat der Käufer ein Zurückbehaltungsrecht an dem Kaufpreis, bis ihm die Quittung erteilt wird. Hierauf hat er einen Anspruch.

Kaufpreis im Immobilienkaufvertrag

Guten Abend,

wir kaufen ein Haus, das 300.000 EURO kostet. Da wir in diesem momentan auch wohnen und diverse Renovierungsarbeiten beim Einzug bereits vorgenommen haben, soll der Kaufvertrag wie folgt lauten: Kaufpreis 300.000 EURO davon sind 280.000 EURO bis zum 14.12.2011 zu zahlen .... der Rest entfällt, da der Käufer bereits etliche Renovierungsarbeiten getätigt hat. Klar zahlt man dann mehr Grunderwerbsteuer, aber hat daraus einen höheren Beleihungswert. Ist das möglich? Über eine Antwort würden wir uns sehr freuen. Grüße Masa

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Kann ich als Gläubiger ein Grundstück aus Zwangshypothek selbst ersteigern?

Bin sehr an dem Erwerb eines Grundstücks interessiert, welches aber der Eigentümer einfach nicht an mich verkaufen will. Er hat wohl was persönliches gegen mich. Ich verstehe es nicht, weil er es wirklicht nicht braucht, woanders wohnt und nicht klar ist, warum er es an mich nicht verkauft, obwohl nur ich mich dafür interessiere und bereit wäre, einen hohen Kaufpreis dafür zu zahlen, vielleicht deshalb. Ich weiß nicht! - Jetzt kam mir aber eine Idee. Ich habe nämlich erfahren, dass der Eigentümer viele Schulden hat. Ich könnte daher mit den Gläubigern in Verbindung treten und ihre Forderungen gegen den Eigentümer durch Abtretung an mich käuflich erwerben und dann gegen den Eigentümer vorgehen, und zwar mit einer Eintragung einer Zwangssicherungshypothek in dieses für mich interessante Grundstück. Ich würde es dann zur Versteigerung bringen und da selbst erwerben. Dann hätte ich mein Ziel ebenfalls erreicht. Oder gibt es da Hinderungsgründe?

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Bemessungsgrundlage der Grunderwerbssteuer bei Wohnrecht

Hallo, wir haben ein Haus für 25000 EUR erworben. Der Preis ist deshalb so niedrig, da auf beiden Wohnungen ein Wohnrecht auf Lebenszeit für Mutter und Sohn (sind nicht mit uns verwandt) eingeräumt sind und wir keine Miete bekommen. Unser Notar erklärte, dass wir nur auf den Kaufpreis die Grunderwerbssteuer zahlen müßten. Das Finanzamt ist allerdings anderer Meinung und hat die Wohnrechte laut einer Tabelle angerechnet und die Steuer dann auf 224000 EUR berechnet. Ein Einspruch unsererseits mit folgender Begründung wurde vom Finanzamt abgelehnt:

In die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer wurden zu Unrecht die Kapitalwerte der Wohnrechte von E. und M. einbezogen. § 9 Abs. 1 Ziff. 1 Grunderwerbsteuerrecht bestimmt, dass als Gegenleistung „der Kaufpreis einschließlich der vom Käufer übernommenen sonstigen Leistungen und der dem Verkäufer vorbehaltenen Nutzungen“ gilt. Bei den vorliegenden Wohnungsrechten handelt es sich nicht um dem Verkäufer vorbehaltenen Nutzungen. Es handelt sich vielmehr um Wohnrechte, die nicht dem Verkäufer und vormaligen Eigentümer des Hauses zustehen, sondern dritten Personen. Dies hat den Verkaufswert des Objektes eben gemindert. Außerdem handelt es sich auch bei den Wohnrechten nicht um vom Käufer übernommene Leistungen, sondern es handelt sich um Belastungen, die auf dem erworbenen Objekt ruhen.

Das Finanzamt schrieb, dass nach §8 Abs. 1 die Steuer vom Wert der Gegenleistung zu berechnen ist. Das wäre beim Kauf der Kaufpreis einschließlich der vom Käufer übernommenen sonstigen Leistungen und der dem Verkäufer vorbehaltenen Nutzungen.

Wer hat denn nun Recht? Gibt es Beispielfälle? Grüße Monika

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Immobilienkauf-ist das ein Maklertrick?

Grüss Gott liebe Community, ich bin auf der Suche nach Wohneigentum-vermutlich wird der Kauf über Makler anstehen. Mir fiel nun schon bei zwei anfragen auf, daß die Makler immer sagten, kurzfristige Zusage nach Besichtigung zwingend nötig, da ein weiterer Käufer fast alles in bar zahlen kann und auch Interesse hat, ohne lang rumzufackeln. Ich frage mich, ist das Tatsache, oder Maklermasche- welche Erfahrungen habt Ihr gemacht, gibts weitere Tricks, die man kennen sollte, um sich finanziell nicht "über den Tisch ziehen zu lassen" und Verhandlungsspielraum zu haben beim Kaufpreis?

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Käufer behauptet nach Onlineverkauf: Artikel kein Original ! Bankkonto gesperrt....??

Nachdem eine über ein Online-Auktionshaus veräusserte 100%ig echte Rolex-Uhr mit Zertifikat vom Käufer bezahlt und vom Verkäufer per Nachnahme versendet wurde, war plötzlich das Bankkonto auf welchem der Kaufpreis eingegangen ist gesperrt, drei Tage später ohne Angaben von Gründen per Post gekündigt und kurz darauf ging in Form einer eMail vom Käufer im Anschluss eine Mitteilung ein in welcher die Behauptung festgehalten war, dass die Uhr gefälscht sei. Desweiteren teilte der K dem V. mit, dass sein Anwalt einen "arrest" über dessen Konto verhängt hat womit der bezahlte Kaufpreis sozusagen erst einmal auf Eis gelegt ist.

Das es dieses juristische Mittel zur Sicherstellung gewisser Gelder dienen soll und über deren Sinn und Abläufe habe ich mittlerweile umfangreich informiert.

Wie aber kann diese Art der Pfändung im Rahmen eines Verkaufes auf eine blosse Behauptung einer Partei angewendet werden und für die andere Partei derart ausufernde Konsequenzen zur Folge haben....??

Im Moment finde ich mich aufgrund dieser Abhandlungen in folgender Situation vor: Ich habe meinen Teil des Verkaufes in allen Punkten korrekt erfüllt und der Käufer tauscht die echte Rolex gegen eine Falsche aus mit welcher er dann zu einem Gutachter schreitet der ihm die Fälschung ja auch bestätigt.....

Nachdem als Käufer so verfahren wurde stellt man daraufhin einfach diese erwähnte Behauptung auf woraufhin derartige Abläufe wie oben beschrieben, in Gang gesetzt werden was offensichtlich darauf abgerichtet ist, dass man als Käufer sowohl die Ware haben möchte als auch das bereits bezahlte Geld wieder zu seinem eigen machen möchte ......??

Wenn es denn wirklich möglich ist und in der Tat zur Folge haben kann, dass es einem als Verkäufer, in Verbindung mit einer abgeschickten Sendung, jederzeit basierend auf einer schlichten Behauptung seitens des Käufers widerfahren kann, in welcher dieser äussert anstatt der eigentlich zu erwartenden Ware....... einen Ziegelstein, einen leeren Karton oder einen gefälschten Artikel bekommen zu haben und dem Verkäufer dann im Anschluss derartige Konsequenzen ereilen können, dann wird der Versandhandel hierbei in seiner Gesamtheit doch auf die Ebene eines reinen "Hazard", respektive eines Glückspiels gestellt bei dessen Teilnahme man als Verkäufer hoffen muss auf keinen Betrüger gestossen zu sein, folglich daraus man daraufhin unschuldig in Schwierigkeiten geraten kann, da die Justiz für jedweige einseitigen Behauptungen ein Gehör hat und der anderen Seite keine Gelegenheit gibt etwas richtig zu stellen....

Doch schon, wenn man zunächst einmal nicht an sein Geld kann, das Bankkonto einem dann gekündigt wird und man in langwierigen und aufreibenden Stellungnahmen nachweisen kann, dass man in der Tat das Original in Besitz und versendet hat.

Mit dieser Möglichkeit ist Schlawinern und Betrügern für solche Abzockereien doch "Tür und Tor geöffnet".....??

Ist dies wirklich alles so rechtens....??

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Sollte ich, wenn ich Personen, deren Geld ich verwahrt habe, das Geld zurückzahle, die Quittung verlangen?

Ich habe für mehrere Personen Geld verwart und ihnen darauf hin eine Quittung ausgestellt. Nun wollen diese Personen das Geld wieder haben. Muss/Soll ich die Quittung verlangen bzw. wieder an mich nehmen und erst dann das Geld aushändigen? Vielleicht weiß einer ja, ob dies irgendwo rechtlich geregelt ist.

Danke ung Gruß!

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