Muss man Vermieter fragen, ob man Tür abschleifen darf?

2 Antworten

Mit dem Abschleifen der Türe würde ich warten, bis ihr den Vermieter erreicht und bis dahin die Tür entweder nicht bewegen oder vorsichtshalber aushängen. Wird die Tür abgeschliffen, kann die Wohnung nicht mehr in den Grundzustand versetzt werden. Ich würde Vermieter kontaktieren und die Lage mit ihm besprechen. Vielleicht freut sich der ja über den neuen Boden und steuert sogar etwas zu den Renovierungskosten bei. Dann dürfte auch das Abschleifen der Türen kein Problem darstellen.

Im allgemeinen ist eine Mietwohnung bei Auszug in der ursprünglichen Form wieder zurückzugeben. Es kann also nicht nur die Entfernung des Parketts erforderlich sein, sondern auch die Herstellung der Tür im Originalzustand.

Ich würde hier empfehlen, mit dem Vermieter über das Thema zu sprechen und schriftlich die Zustimmung zu diesen Punkten festzuhalten. Insbesondere wäre auch festzuhalten, was mit dem Parkett bei Auszug passieren soll.

Idealerweise könnte man folgendes vereinbaren

  • Der Vermieter steuert einen Betrag pro m² Verlegefläche zu und stimmt der ausgewählten Art und Qualität von Parkett zu.

  • Das Parkett verbleibt auch nach Auszug in der Wohnung.

  • Anpassungen von Türen oder Verlegungen von Leitungen bleiben beim Auszug bestehen.

Damit wäre die Lage für alle Seiten verbindlich und klar geregelt.

Haben wir Anspruch auf das Abschleifen und Versiegeln des Parkettfussboden?

Wir sind in eine neue Wohnung mit Parkettfussboden eingezogen. Im Mietvertrag (Vertragyzusatz) steht das Klausel " Die Wohnung wird renoviert übergeben". Die Wohnung wurde uns von dem Makler vermittelt. In der Exposé wurde der Zustand der Wohnung als "neuwertig" bezeichnet. Bei der Wohnungsübergabe (und Einzug) haben wir festgestellt dass die Wohnung in einem katastrophalen Zustand war: nur die Wände wurden vom Vormmieter gestriechen, Gestank von kaputten Rohren im Bad verbreitet sich in die ganze Wohnung, und - vor allem - ist das Parkett so abgenutzt dass es gar kein Lack auf großen Stellen gibt. Dazu kommen noch schwarze Flecken in allen Zimmer, Wasserschaden in der Küche, große Weinflecken im Schlafzimmer, teilweise schwarzes Parkett im Wohnzimmer. Das Ganze sieht ungepflegt und ziemlich schrecklich aus. Das einzige was jetzt helfen kann ist Abschleifen und neu Versiegeln. Die Flecken können gar nicht aufgewischt werden.

Nun, bei der Übergabe hat uns die Hausverwalterin versprochen dass die Wände und Decken neu gefärbt werden (was heute, also in 14 Tage) passiert. Die Wohnung wurde auch gereinigt. Die Hausverwalterin ist danach ins Urlaub gegangen und jetzt sitzen wir in der Wohnung und warten auf den Handwerker der muss uns Wasserschaden in der Küche ersetzen, was die Hauptproblemen mit dem Boden gar nicht löst - Parkett sieht schlecht in der ganzen Wohnung aus. Von ihm haben wir aber noch keinen Anruf erhalten. Der Gestank aus dem Bad ist immer noch da, wir sind im Limbus und können weder die Geräte in der Küche anschließen noch die Schränke aufbauen. Sonst, falls der Fußboden tatsächlich renoviert wird, müssten wir sie wieder weg nehmen. Die emotionelle Belastung wird unterträglich. Mitterweile ist schon nach unserem Einzug halb des Monats vorbei. Worauf haben wir denn Anspruch?

1) Können wir Mietfreie Zeit verlangen für die Zeit in der die Mängel beseitigt werden? 2) Muss der Vermieter uns das Parkett renovieren? 3) Trägt der Makler schuld daran dass die Wohnung nicht so präsentiert wurde wie sie wirklich ist?

Vielen Dank!

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Geschirrspüler gemietete Einbauküche kaputt, wie verhalte ich mich???

Vor 1 Woche löste sich bei unserem Einbau-Geschirrspüler (6 Monate alt) die Holzverkleidung von den oberen Schrauben. Als wir uns dies genauer anschauten entdeckten wir an der Seite einen Riss in der Metalltür (nicht in der Holzverkleidung). Als wir dies dem Vermieter meldeten, war auch schnell jemand von der Küchenfirma da, die damals die Küche installierten.

Das Problem daran ist, der Kücheninstallateur meinte, der Schaden bestünde schon ein Weile, da der Spülschrank daneben, durch die scharfe Risskante, eine Kerbe im Holz hätte. Dann meinte er, wir hätten den Schaden selbst verursacht und wir müssten dafür aufkommen. Wir hätten es auch schon viel früher merken müssen, da die Tür schwer aufginge. Die Tür ging aber schon von Anfang an schwer.

Meine Fragen dazu sind:

  1. Wie kann man herausfinden und beweisen, durch was die Tür derart gerissen ist?
  2. Bin ich überhaupt in der Beweispflicht?
  3. Kann ich mich weigern, es reparieren zu lassen, solange die Kosten- und Schuldfrage nicht geklärt ist?

Für Antworten bin ich sehr dankbar

Anett

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