Muss man Urkunde zur Zahlung eines Kindesunterhalts bei Jugendamt errichten lassen?

1 Antwort

Ja, eine solche Verpflichtung besteht. Der Unterhaltsgläubiger muss beim Kindesunterhalt entsprechend abgesichert werden.

AVZ nachträglich auf Unterhalt anrechenbar?

Ich bin Soldat und befand mich von Mai bis Nov 2017 in Afghanistan.

In der Zeit habe ich erfahren das meine Freundin schwanger ist.

Im November kam das Kind zur Welt.

Bei meiner Rückkehr haben wir uns getrennt.

Das Jugendamt hat 2018 anhand meiner Lohnscheine den Unterhalt berechnet den ich auch zahle, diese Berechnung wurde auch beurkundet.

Nun fordert das Jugendamt meine Einkommensbelege von meinem Auslandsverwendungszuschlag (AVZ)

Ich wüsste gerne warum jetzt nach über 1 Jahr diese Einmalzahlungen gefordert werden und aus welchen Interesse?

Das Kind war zu diesem Zeitpunkt noch nicht geboren und wir waren noch zusammen.

Und wie gesagt alle nötigen Lohnscheine zur Berechnung wurden übermittelt.

Meine Frage ist nun, kann das JG Geld nachfordern obwohl es sich um einen Zuschlag handelte der nur in diesem Zeitraum monatlich gezahlt wurde und für die Berechnung eigentlich uninteressant wären?

Auch wenn es darum ging das ich meiner EX Freundin Unterhalt zahlen müsste weil sie die Betreuung der Kinder verlängert hat?

Danke im Vorraus

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Darf er den Unterhalt einbehalten??

Hallo,

seit einigen Jahren lebe ich von Vater meines Kindes getrennt. und seitdem gibt es immer wieder Problem mit der regelmäßigen Unterhaltszahlung von seiner Seite an unser Kind ( 8 Jahre). Im letzten Jahr hat mein Beistand vom Jugendamt es nun geschafft das er der Unterhaltszahlung nachkommt. Dies wird im Rahmen einer Abtretung durch seinen Arbeitgeber abgesichert.

Nun sollte in der letzten Woche eigentlich Unterhalt wie immer eingehen, ist es aber nicht.

Ist es möglich das Der Vater sich mit seinem Arbeitgeber geeinigt hat weiterhin keinen Unterhalt mehr an das Jugendamt weiterzuleiten?

P.S: Jugendamt hatte ich heute nicht mehr erreicht. Und weil mir diese Frage seit dem Wochenende so unter den Nägeln brennt wollte ich hier mal nachfragen.

LG

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Berechnung des Trennungsunterhaltes

Hallo zusammen.

Ich versuche gerade die Berechnung des Trennungsunterhalts zu verstehen. In der konkreten Situation ist der Hauptverdiener auch der Vater zweier ehelicher Kinder (9 und 12). Diesen stünde ja wohl auch Unterhalt zu und nicht nur der Ehefrau und Mutter.

Jetzt hängt der jeweilige Unterhalt ja immer vom freien Einkommen ab. Dieses verändert sich aber ja mit jeder Zahlung. D.h., wenn der Trennungsunterhalt auf dem Nettoeinkommen brerechnet wird, bleibt weniger Netto für die Berechnung des Kindesunterhalts übrig. Oder wird immer reale Nettoeinkommen zugrundegelegt?

In welcher Reihenfolge werden die Unterhalte berechnet? Kann hier mal bitte jemand ein Beispiel vorrechnen wie hoch der Trennungsunterhalt ausfallen würde ?

Vielen Dank.

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Pfändung -Jugendamt arbeitet dagegen -was tun?

In unserem Bekanntenkreis wurde zu Weihnachten über folgenden Fall diskutiert, der mich wirklich traurig macht und ich würde gern helfen, aber ich kenn mich nicht gut aus, vielleicht finde ich bei Euch Rat: Junge Mutter wurde verlassen, Unterhaltsschulden betragen mittlerweile 1500 Euro, der Kindsvater bezahlt einfach nicht. Es wurde eine Beistandschaft beim Jugendamt beantragt, in Folge eine Lohnpfändung durchgesetzt beim Kindsvater. Ab Dezember sollte ein bestimmter Betrag gepfändet werden-jedoch hat sich der Kindsvater dann beim JA gemeldet und vereinbart, daß er nicht gepfändet wird, sondern freiwillig per Dauerauftrag anweisen wird. Die Pfändung wurde somit nicht durchgesetzt -aber die erste monatliche Zahlung fiel gleich mal niedriger aus als vereinbart. Kann das JA das einfach so aussetzen mit der Pfändung-der Kindsmutter fehlt das Geld ja nun wieder und eine zuverlässige Zahlung sieht anders aus. Was kann sie tun, das JA scheint nicht auf ihrer Seite zu sein, muß sie sich einen Anwalt nehmen-würde das Sinn machen um die Pfändung durchzusetzen?

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Unterhaltsvorschuss / Mangelfall und nun doch "teilweise leistungsfähig"

Guten Tag,

zuerst möchte ich mitteilen, dass mein Kind 2 Jahre alt ist und die Kindesmutter Unterhaltsvorschuss seit der Geburt an bezieht. Mein Einkommen wurde überprüft und das Jugendamt ist zum Ergebnis gekommen, dass ich nicht zahlen muss, das Schreiben setze ich hier noch ein. (Etwas weiter unten).

Ich bin auf "Stundenbasis" angestellt, meine Stunden schwanken und daher auch mein Gehalt jeden Monat, sagen wir, zwischen 900 und 1330 Euro. Die letzten 2 Monate habe ich ein mal 1330 und ein mal 1217 Euro verdient, davon wurde mir, was ich wahrscheinlich nicht absetzen kann, jeweils 100 Euro abgezogen, da ich von der Firma einen Roller-Darlehen von 500 Euro erhalten habe, was auf fünf Monate abgezogen wird. Also hätte ich vorletzten und letzten Monat zumindest zum Teil (Fahrtkosten betragen ca. 80 Euro), Unterhalt bezahlen können. Vor 3 Monaten kam die "Befreiung". Ich weiß nun nicht, wann sie sich wieder melden.

Da mehrere Mitarbeiter eingestellt wurden, kann es auch gut sein, dass mein Einkommen auf 1100-1150 runter geht. Ich also ca. 20-70 Euro zahlen müsste.

1.) Wenn ich das nicht melde, ist dass eine unterhaltspflichtverletzung und muss ich, trotz dem Schreiben vom Jugendamt, den Unterhaltsvorschuss zurückzahlen?

2.) Macht es Sinn, freiwillig beim Jugendamt vorzusprechen und dies zu melden, obwohl jederzeit dass Gehalt runtergehen kann und ich keinen Einfluß darauf habe?

3.) Wenn ich z.B. 70 Euro zahlen muss und meine Firma die Aufträge entzogen bekommen würde, und ich arbeitslos werden würde, müsste ich die 70 Euro dann weiterzahlen? Ich meine, dann kann man es ja nicht mehr?

4.) Was würdet Ihr in dieser Situation machen? Denke schon Tage darüber nach.

Diesen Monat verdiene ich ca. 1150 Euro Netto, abzgl. der 100 Euro für das Darlehen für den Roller.

Hier noch das Schreiben vom JA:

Ende Mai 2014.

Sehr geehrter Herr X,

Ihre eingegangenen Unterlagen haben wir geprüft. Anhand dieser Unterlagen kommen wir zum Ergebnis, dass Sie derzeit zur Leistung einer Unterhaltszahlung für Ihr Kind nicht in der Lage sind. Demnach werden wir weiterhin die Leistungen nach dem UVG für Ihr Kind erbringen, ohne von Ihnen einen Ersatz zu verlangen. Insoweit entstehen keine Unterhaltsrückstände. Wir erlauben uns aber zu einem späteren Zeitpunkt wiederum eine Prüfung Ihrer Einkünfte vorzunehmen. Wir werden uns sodann wieder bei Ihnen melden und entsprechende Unterlagen anfordern. Mit freundlichen Grüßen.

Bitte um Hilfe. Vielen Dank!

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Unterhalt zahlungen an die Arge

ich habe immer Unterhalt gezahlt bis ich arbeitslos wurde - jetzt bin ich mit einer neuen Frau verheiratet und wir haben ein gemeinsames kind mit der vorangegangenen beziehung habe ich zwei Kinder. Jetzt gehe ich go sei dank wieder arbeiten und verdiene gerade mal 100€ mehr wie der Arge bedarf mit meiner Frau und unserem Kind ist. vor drei monaten sagte die Arge ich müssen keinen Unerhalt zahlen wenn ich dan mit meiner Bedarfgemeinschaft selbst zum Arge fall werden würde vor 10 Tagen rief mich die Arge an ich soll einen Arge Antrag stellen und dan doch Unterhalt an die Arge zahlen. meine frage ist das richtig so macht doch eigentlich keinen Sinn das ich an die Arge zahle und dann Arge Leistung erhalte. dann kann ich übrigens auch zu Hause bleiben obwohl ich das gar nich will wenn ich genug verdíene bin ich gerne bereid zu zahlen aber nicht so

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