Muss man Spekulationsgewinne im Ausland in Deutschland angeben?

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das wäre schön, wenn es so wäre. das ist ja der grund, warum steinbrück an die steuerparadiese ran will. deutsche legen im ausland an, um sich die steuern hier zu sparen, weil sie in ausland nicht oder nur gering versteuert werden.

natürlich musst du die erträge angeben. wenn du ein depot oder kto im ausland hast und dort steuern zahlst, so solltest du darauf achten, dass es ein DBA gibt, so dass die dort bezahlten steuern hier auch steuermindernd anerkannt werden.

ES kommt auf das DBA zwischen dem Land und Deutschland an.

Grudnsätzlich sind alle Einkünfte die man weltweit hat, steeurpflichtig, aber oft sind die ausländischen einkünft in "D" durch das DBA freigestellt udn nur im Ursprungsland steuerpflichtig.

Grundsätzlich entscheidet jeder Staat autonom, wie er die in seinem Gebiet erwirtschafteten Vermögensgewinne und -erträge besteuert. Darüberhinaus entscheidet er auch, ob seine Steuersubjekte (natürliche und juristische Personen) über diese lokalen Gewinne und Erträge hinaus, auch ihre "ausländischen" Gewinne und Erträge versteuern müssen.

Deutschland hat sich für das Welteinkommensprinzip seiner Steuersubjekte entschieden. Dadurch kann es grundsätzlich zur Doppelbesteuerung der deutschen Steuersubjekte durch den deutschen und dem ausländischen Staat kommen.

Zur Vermeidung einer solchen Doppelbesteuerung wurden befristete, bilaterale "Doppelbesteuerungsabkommen (DBA)" geschlossen. Sie basieren u.a. auf einem Katalog der national in Frage kommenden Steuerarten, den jeweiligen Gewinn- und Einkommensarten, einem Gegenseitigkeitsprinzip, der Vorrangigkeit der nationalen Besteuerung, einer Begrenzung der Quellensteuer, Informations-, Auskunfts- und Verständigungspflichten. Dazu gehören oftmals Verständigungsprotokolle.

Die OECD hat hierfür das OECD-Musterabkommen 2003 entworfen, dass hier eingesehen werden kann: http://kuerzer.de/OECD-DBA2003.

Für die diversen Länder kann man sich hier informieren: w...steuerschroeder.de/doppelbesteuerungsabkommen.html

Daraus erst läßt sich dann Deine Frage beantworten.

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Hallo zusammen,

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Kurz zum Hintergrund:

Ich habe die letzten Jahre in Deutschland sozialversicherungspflichtig gearbeitet und bin Ende 2012 ins Ausland (nennen wir es Land A) gegangen, um zu promovieren. Dort erhalte ich ein geringes aber steuerfreies Promotionsstipendium.

Grober Verlauf von 2012:

Januar – September Aufenthalt und Einkommen in Deutschland

Oktober – Abreise Deutschland, Resturlaub im Ausland (nicht Deutschland, nicht Land A)

November – Ankunft und Aufenthalt in Land A, kein Einkommen

Dezember – Aufenthalt in Land A, Stipendium

Ab 2013 – Aufenthalt in Land A, Stipendium

Nun zu den Fragen:

1) Werbungskosten

Ich hatte a) im September und b) im November Ausgaben zur beruflichen Weiterbildung (Fernstudium) die ich bislang als Werbekosten angesetzt habe und auch normalerweise ansetzen würde. Kann ich a) und b) in meiner deutschen Steuererklärung für 2012 absetzen (Nach Zufluß/Abflußprinzip ja schon, oder? b) ggf nicht?

2) Wegzugsbesteuerung/Progressionsvorbehalt

a) Da ich ja in Land A lebe, muss ich für das Stipendium auch in Deutschland keine Steuern zahlen, ich muss es aber im Dezember als Progressionsvorbehalt angeben, oder? Wo und wie mache ich das denn genau? Wenn ich das als zusätzliches Einkommen angebe wird es doch automatisch versteuert, oder?

b) Land A hat das Steuerjahr vom Juli 2012 - Juni 2013. Muss ich in Land A Ende 2013 in meiner dortigen Steuererklärung dann meine Einkünfte aus Deutschland im Juli-Oktober 2012 ebenfalls für den dortigen Progressionsvorbehalt angeben?

3) Steuererklärung in den Folgejahren

Jetzt im Jahr 2013 lebe ich ja komplett in Land A. Muss ich dann nächstes Jahr trotzdem eine deutsche Steuererklärung abgeben bzw. wird mich das Finanzamt dazu auffordern (ich bin ja „im System“)? Kann ich, falls mich das Finanzamt auffordert, einfach so mitteilen, dass ich in Land A lebe und damit hat es sich erledigt?

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Mattes

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