Muss man sich Blut abnehmen lassen, wenn der Chef das will?

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8 Antworten

Nur wenn es beruflich erforderlich ist, bei einer entsprechenden Stelle, für ein Gesundheitszeugnis.

Nur weil der Chef das gern hätte, "nein."

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Wenn beruflich bedingt z. Bsp. medizinisches Personal in Krankenhäusern, bei der Bundeswehr, der Polizei etc. ja. In anderen Fällen eher Nein und wenn überhaupt nur auf freiwilliger Basis.

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In vielen Berufen ja. Bei der Bundeswehr oder der Polizei ist es z.B üblich, das Mitarbeiter eine Blutprobe abgeben müssen. Üblich ist es z.B auch in Berufen bei denen sich Berufsbedingt Stoffe im Blut anlagern können z.B bei der Arbeit mit Schwermetallen oder Chemikalien. Der zweite Fall ist dann jedoch eine freiwillige Untersuchung.

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Nein - es gilt das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Im Rahmen einer arbeitsmedizinischen Untersuchung kann ,it einem kleinem Butbild festgestellt werden, ob der Arbeitnehmer grundsätzlich gesund ist - mehr muss der Arbeitgeber nicht wissen.

Es kommt immer öfter vor, dass der Arbeitgeber über eine Blutuntersuchung Daten abgreift, die ih nichts angehen, dazu gehören Tests auf Hepatititis B und C, oder eine HIV Infektion. Man kann sogar über sog. Genchips Besonderheiten in der Enzymausstattung der Leber herausfinden, die Veranlagung auf Rheuma testen usw. DAS IST ALLES ILLEGAL - DAS GEHT DEN ARBEITGEBER NICHTS AN.

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Diese Frage ist schwierig. Folgende Fragen ergeben sich daraus: 1. Was kann Dein Chef mit den Ergebnissen anfangen? Er ist ja kein Mediziner und müsse um mit den Daten was anzufangen jemanden fragen und die Daten kopieren. Das wäre z. B. ein Ansatzpunkt - Einsicht gewähren, Kopieren verhindern.... 2. Was passiert, wenn Du das verweigerst? Mit gutem Grund. Vielleicht will er auch nur wissen ob Du HIV positiv bist. 3. Einfach ja sagen und später Rückzieher machen - begründen man hätte sich bei Anwalt erkundigt und das wäre nicht zulässig.

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JEIN!! Ja - wenn es sich darum handelt, das untersuchungen wegen erkrankungen im umgang mit gefährlichen stoffen zur vorsorge nötig sind. (z.b. im umgang mit gefahrgutstoffen wie blei oder quecksilber, aber auch bei bundeswehr und polizei), - NEIN - wenn es sich um einen "normalen" Job handelt. hier hat kein arbeitgeber das recht von dir das zu verlangen

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Sicher nicht, "wenn dieser das möchte".

Wenn Du aber in einem bestimmten Beruf tätig bist - einige wurden hier schon erwähnt, aber es gibt noch mehr davon - dann könntest Du zur Untersuchung verpflichtet werden, müsstest allerdings auch dann nicht "die Werte offenlegen", sondern nur eine Bescheinigung, dass Du die für diesen Job vorgegebenen Bedingungen erfüllst.

Ein Sonderfall könnte vorliegen, wenn der Verdacht eines Drogenmissbrauchs besteht und für diesen Fall arbeitsvertraglich oder per Betriebsvereinbarung eine verbindliche Regelung besteht.

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wenn der verdacht der trunkenheit am arbeitsplatz besteht kann er das verlangen.

es besteht ja ein sicherheitsrisiko das man selbst oder andere verletzt könnte.

bei thyssen haben wir sogar ein testgerät. das im zweifelsfall durch den pförtner eingesetzt werden darf/kann/muss.

es sei denn das dadurch jemand diskriminiert werden würde.wenn der werksarzt die blutwerte feststellen würde,dann dürfte er dem AG nur eine pauschale mitteilung geben nicht aber die einzelwerte deines blutes.

es kommt also auch auf den jeweiligen umstand an.

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