Muss man sich an das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz halten?

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2 Antworten

Grundsätzlich gilt das RVG. Allerdings kann man auch eine Vergütungsvereinbarung schließen (muss zwingend schriftlich sein). Es gibt aber Einschränkungen. So sind gem. §4 RVG nur in außergerichtlichen Verfahren niedrigere als die gesetzlichen Gebühren zulässig. Weiter muss das Honorar des Anwaltes in einem angemessenen Verhältnis zum Umfang und zum Haftungsrisiko stehen. Daraus folgt, dass es eine, wenn auch nur im Einzelfall bestimmbare, Untergrenze gibt. Für kostenlose Rechtsberatung gibt es versch. Verbände (VdK, Gewerkschaften etc.). Für Hilfebdürftige gibt es Beratungs- und Prozesskostenhilfe.

Heinerbumm hat recht in seinen Ausführungen.

Zur Vertiefung hier der entsprechende Link zu Wikipedia in dem es um Pro bono - Leistungen von Rechtsanwälten geht: http://de.wikipedia.org/wiki/Pro_bono

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