Muss man mit Kosten rechnen, wenn man verklagt wird, weil eigene Versicherung Zahlung ablehnt?

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4 Antworten

Das zahlt die Versicherung, weil die Versicherung ja die Zweitbeklagte sein müsste. Die Versicherung ist ja bedingungsgemäß für die Abwehr unbegründeter Ansprüche zuständig.

mig112 25.09.2013, 10:10

Deine Antwort gilt nur für die Kfz- oder sonstige (Haft-)Pflichtversicherungen; danach ist aber gar nicht explizit gefragt worden.

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gammoncrack 25.09.2013, 10:30
@mig112

Welche Haftpflicht gibt es noch, bei der der Versicherer nicht explizit für die Abwehr unbegründeter Ansprüche zuständig ist? Die Hausrat-Haftpflicht?

Wo habe ich denn etwas von Privathaftpflicht oder Kfz geschrieben? Ich habe doch ganz allgemein geschrieben.

Außerdem kannst Du Kfz-Spezialist vielleicht hier noch einmal ergänzen und uns endlich einmal aufklären:

http://www.finanzfrage.net/frage/greift-kfz-haftpflichtversicherung-auch-bei-schaeden-in-nicht-eu-laendern#answer671810

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Das kann so oder so sein, es kommt eben darauf an.

Wenn die Versicherung nach den Bedingungen berechtigt ist, den Schadenausausgleich abzulehnen, bezahlt sie natürlich nicht, wenn du dann persönlich verklagt wirst.

Lass mal die Katze aus dem Sack, warum lehnt die Versicherung denn ab?

Man sollte immer mit Kosten rechnen! ;-) Es gibt nix umsonst im Leben...

Wenn du uns nicht die Versicherungssparte und auch nicht den Grund der Ablehnung nennst, ist eine qualifizierte Antwort nicht möglich oder Nebelstocherei!

Es ist bei der hier vermutlich angefragten privaten Haftpflicht absolut von Bedeutung, ob du überhaupt grundsätzliche Deckung hast. Es könnte beispielsweise der Versicherungsschutz vertraglich oder wegen Nichtzahlung verwehrt sein...

gammoncrack 25.09.2013, 10:32

oder wegen Nichtzahlung verwehrt sein...

Die Fragestellerin spricht doch von IHRER Haftpflichtversicherung. Hier besteht aber überhaupt kein Vertrag mehr, also hat sie keine Versicherung.

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mig112 25.09.2013, 10:35
@gammoncrack

Während des qualifizierten Mahnverfahrens besteht der Vertrag sehr wohl weiter.

Und dann bekommt sie eine Ablehnung des Schadens... Fertig!

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gammoncrack 25.09.2013, 10:40
@mig112

Seit wann das denn?

38 VVG:

Wird eine Folgeprämie nicht rechtzeitig gezahlt, kann der Versicherer dem Versicherungsnehmer auf dessen Kosten in Textform eine Zahlungsfrist bestimmen, die mindestens zwei Wochen betragen muss.

Das ist aber schon das qualifizierte Mahnverfahren und der Versicherunsschutz besteht weiterhin! Also funktioniert hier keine Ablehnung!

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mig112 25.09.2013, 10:47
@gammoncrack

Du stocherst Nebel, so wie ich es bereits in meiner Antwort formulierte, und du merkst es nicht einmal...!

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