Muss man Einkünfte unterm Freibeträge dennoch beim Finanzamt melden?

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2 Antworten

Mache den Leuten keine sinnlose Arbeit.

Das schlimmste was passieren kann ist, dass Du mal irgendwann eine Aufforderung bekommst eine Erklärung abzugeben.

Aber ist es nciht eine Idee, Deine Studienkosten zu einem vortragsfähigen Verlust zu machen? Könnte Dir in späteren Jahren Vorteile bringen.

Es geht auf jeden Fall, wenn das Studium Deine Zweitausbildung ist.

Blueone 19.09.2015, 19:59

Okay danke für die Antwort

Weißt du zufällig ob die Freigrenze bei 256€ liegt? Ich habe auch was von 410€ gelesen. Und bin mir nicht ganz sicher wo es zutrifft.

Das Studium ist eine Erstausbildung. Was ist ein "vortragsfähiger Verlust?"

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wfwbinder 19.09.2015, 20:03
@Blueone

1. 410,- Euro ist die Freigrenze bei Nebeneinkünften, wenn man Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit hat. Es gibt dann noch einen Härteausgleich (fallender Freibetrag) bis 820,- Euro.

2. Wenn man durch Verluste eine negative Summe der Einkünfte hat, dann kann man diesen Verlust auf die nächsten Jahr vortragen udn dort abziehen.

3. Das gilt bisher aber nur bei Werbungskosten aus einer Zweitausbildung.

4. Aber es läuft ein Prozess, dies auch für die Erstausbildung zuzulassen. Wenn Dir die Arbeit nciht zuviel ist, solltest Du eine Erklärung "auf Vorrat" abgeben, nur für den Fall, dass der Steuerpflichtige gewinnt. Nicht abgeschlossene Steuerfälle würden dann auch noch anerkannt.

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Blueone 19.09.2015, 20:12
@wfwbinder

1. Also ist es erlaubt durch den Verkauf virtueller Gegenstände maximal 410€ zu erzielen?

2. Okay, ich werde mich dann darüber informieren :)

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wfwbinder 19.09.2015, 20:15
@Blueone

Du kannst soviel verdinen, wie Du willst. Gerne auch 10 Millionen.

Nur Einkünfte, die 8.472,- euro übersteigen, müssen, beginnend mit 14 % versteuert werden. Ab 250.000,- hast Du für alle höheren Gewinne eine 45 % "Flatrate."

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EnnoWarMal 20.09.2015, 08:26
@Blueone

Weißt du zufällig ob die Freigrenze bei 256€ liegt? Ich habe auch was von 410€ gelesen. Und bin mir nicht ganz sicher wo es zutrifft.

Beides gilt nebeneinander. In § 22 steht, dass sonstige Einkünfte nur dann Einkünfte sind, wenn sie 256 übersteigen.

Und in § 46 (3) steht, dass Einkünfte bis 410 nicht versteuert werden (danach § 70 EStDV mit bis zu 820).

Die 256 gelten also nur für sonstige Einkünfte und die 410 für alle.

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Ich möchte Deine Frage besser verstehen, unabhängig zunächst vom Betrag und von Deinem gegenwärtigen Beruf: Welche virtuellen Gegenstände verkaufst Du an wen?

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