Muss man Eltern finanziell unterstützen, auch wenn sie nachweisslich nicht mit Geld umgehen können?

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mein Tipp dazu:

Grundsätzlich sind nicht nur Eltern gegenüber ihren Kindern zum Unterhalt verpflichtet, sondern auch umgekehrt können Kinder ihren Eltern gegenüber zum Unterhalt verpflichtet sein. Dies ergibt sich aus den §§ 1601 ff. BGB.

In erster Linie ist es oft so, dass die Sozialleistungsträger den bedürftigen Eltern gegenüber leisten um den Lebensstandard zu sichern, § 94 SGB XII. Die Leistungsträger können dann aber bei den unterhaltsverpflichteten Kindern Regress nehmen, das heißt also das Geld zurückerstatten lassen.

Für den Unterhaltsanspruch gelten zunächst die allgemeinen familienrechtlichen Vorschriften, so dass neben der Bedürftigkeit der Eltern auch die Leistungsfähigkeit der Kinder gegeben sein muss. Diesem muss nicht nur der Selbstbehalt verbleiben, sondern es können auch vorrangige Unterhaltspflichten gegenüber den eigenen Kindern oder dem Ehegatten bestehen, § 1609 BGB. Auch hat die eigene Altersvorsorge grundsätzlich Vorrang vor dem Elternunterhalt.

unter frag einen anwalt musst du "entmündigung"eingeben.dort sind viele solcher fälle als beispiel.

gefunden unter:http://www.frag-einen-anwalt.de/forumtopic.asp?topicid=66189&rechtcheck=2

Den Betrag, den das Amt festsetzt, wird sie wohl zaqhlen müssen, denn für eine Pflegschaft für Finanzangelegenheiten wird es wohl kaum langen.

Hallo, das hier geschilderte, hört sich sehr schlimm an. Mein Rat hierzu wäre, dies auch beim Grundsicherungsamt einmal vorzutragen und hier um Mithilfe zu bitten. Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit -es war jedenfalls früher einmal so-, daß statt der Auszahlung von Geld für den Lebensunterhalt, Essensgutscheine ausgehändigt werden, die an div. Einkaufsläden, gebunden sind. Es wäre auf jeden Fall eine Anfrage wert, um das Geld auch für den notwendigen Zweck auszugeben. Viel Erfolg. Gruß flocke12

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