Muss man Einspruch gegen Steuerbescheid auf eine bestimmte Form achten?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein, eine vorgegebene Form musst du im Prinzip nicht beachten. Ich würde mich aber dennoch an ein Muster halten, an dieses zum Beispiel: http://www.banktip.de/UserFiles/Image/vorlagen/Einspruch_Steuerbescheid.pdf In jedem Fall ist es immer ratenswert den Einspruch detailiert zu begründen, um die Chancen auf Erfolg zu steigern. Es ist übrigens so, dass schützuingsweise jeder dritte Bescheid fehlehaft ist. Da kann es sich schon lohnen etwas genauer hinzuschauen.

Als Privatperson, darf man sogar eine Postkarte wie: "Die Steuerberechnung 2008 ist Sch...." einsenden, denn das Finanzamt ist verpflichtet ein solches Schreiben "umzudeuten." Trotzdem sollte man sich am besten an eines der Muster aus dem Internet udn bezeichnet vor allem den Bescheid genau.

Möglichst auch den Einspruch begründen, obwohl die Rechtsbehelfstelle auch bei einem unbegründeten Einspruch verpflichtet ist den ganzen Fall aufzurollen.

Nur die Rechtsbehelfsfrist von 1 Monat ist einzuhalten. 1 Monat ist 1 Monat, keine vier Wochen.

Man muss halt nur angeben, dass man gegen den Steuerbescheid vom ........für das Jahr .........Widerspruch einlegt. Mehr ist nicht zu beachten. Im Grunde nur einen Zweizeiler, das reicht.

Wie verstehe ich den Steuerbescheid? ?

Mein Steuerbescheid weicht von dem Ergebnis der Berechnung des Steuerprogramms (Wiso) ab.

In dem Bescheid wird folgende Begründung angegeben: es wurden Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben abgezogen. Knüpfen außersteuerliche Rechtsnormen (zum Beispiel Bafög) an bestimmte definierte Begriffe an (zum Beispiel Einkünfte, Summe der Einkünfte und Gesamtbetrag der Einkünfte), sind entsprechende Werte für diese Zwecke um die Kinderbetreuungskosten in Höhe von 1254 € zu mindern. (Die 1254 Euro sind die 2/3 meiner tatsächlich angefallenen Kinderbetreuungskosten).

Will das Finanzamt damit ausdrücken, dass mein Kind Bafög oder ähnliches erhalten habe und verrechnet damit die Betreuungskosten?

Das Kind ist 6 Jahre alt, besucht den Kindergarten und erhält Unterhaltsvorschuss.

Ein weiteres Kind, für das ich Kinder Betreuungs Kosten angesetzt habe, ist neun Jahre alt geht zur Schule und erhält Unterhalt vom Vater.

Irrt das Steuerprogramm oder sollte ich Einspruch einlegen?

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