Muss man eine lebensversicherung?

3 Antworten

Muss man eine lebensversicherung?

Nein, muss man nicht, aber man kann, wenn man überzeugt ist, sie zu benötigen.

Mann Jayjay muss sich aber schlau machen, bevor er einen solchen Vertrag unterschreibt (also eigentlich nicht danach, es sei denn, es kann noch ein Widerruf ausgeübt werden).

Mit der Frage bekommst Du Deine persönliche Situation nicht geklärt und dieser Vermögensberater hat(te) auch nur seine (finanziellen) Interessen im Sinn.

Was also tun?

  1. Prüfe, ob Widerruf noch möglich ist.
  2. Lesen, welche Versicherung(en) man braucht und welche überflüssig sind.
  3. Lesen, ob ausgerechnet Deine Kapitallebensversicherung sinnvoll ist, denn nötig ist sie nicht, insb. nicht für den Immobilienkauf (siehe Antworten von Kevin1905 und wjgmuc)!

Lies z. B. hier:

https://www.test.de/Lebensversicherung-5225929-0/ oder

https://www.test.de/shop/versicherungen/gut-versichert-sp0336/

  1. Das Produkt ist Schwachsinn. Die kapitalbildende Lebensversicherung, auch in fondsgebundener Variante oder als Indexprodukt sind eigentlich für das Neugeschäft tot seit 2005.
  2. Zwei nicht miteinander korrelierende Risiken (Tod und finanzielle Versorgung im Alter) in einem Vertrag zu bündeln ist auch nicht sonderlich hilfreich.
  3. Vermögensberater ist ein Begriff den ich nur im Zusammenhang mit der DVAG kenne. Die wäre sicher nicht meine erste, nein nicht einmal meine zweite Wahl bezüglich der Vorsorgeplanung.
  4. Wurde irgendeine Art Bestandsaufnahme, Gutachten, Bedarfsanalys gemacht und hat ergeben, dass das Produkt deinen Anforderungen entspricht oder wurde es einfach so abgeschlossen?
dann hat er mir gesagt das jeder der in zukunft ein haus kaufen will sowas haben „muss“ damit sich die bank absichert fals man stirbt.

Es ist durchaus nicht unüblich, dass die Bank eine Absicherung verlangt in Form einer Risiko-LV (mit fallender Versicherungssumme).

Aber das Risiko die Raten aufgrund von Berufsunfähigkeit nicht mehr zahlen zu können, ist ein größeres. Also wäre das mal die erste Baustelle, die Arbeitskraftabsicherung BEVOR man mit Altersvorsorge oder Vermögensaufbau beginnt.

dann hat er mir gesagt lass den beitrag halbieren das die deckungssumme 80.000€ ist und fals du mal haus kaufen wills in den kommenden jahreb erhöhen wir das einfach wieder.

Einfach erhöhen kann man eine Risikoversicherung nicht. Der Gesundheitszustand ist ein bedeutender Faktor. Wenn also KEINE Nachversicherungsgarantie enthalten ist, würde eine Erhöhung bedingen, dass du erneut Gesundheitsfragen beantwortest und dein dann gültiger Zustand wäre ausschlaggebend.

Für mich wirkt das relativ wenig professionell und nicht auf Augenhöhe. Hier wurde verkauft, hauptsächlich über Angst und wenig beraten. Gerne würde ich mal die Beratungsdokumenationen sehen und die Auswertung der Analyse, wenn es eine gab.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Es ist bei einer Kreditaufnahme nicht unüblich, dass für das Kreditausfall-Risiko, falls der "Hauptverdiener" stirbt, von der Bank eine Absicherung dafür empfohlen wird.

Das ist jetzt aber nicht eine "normale" Lebensversicherung mit einem Ablaufwert zu einem bestimmten Datum, sondern i.d.R. eine sog. "Risikolebensversicherung".

Der Unterschied ist, dass eine Risikolebensversicherung nur das Todesfallrisiko abdeckt und damit natürlich von der Prämie her günstiger ist.

Eine bereits vorhandene Lebensversicherung kann man natürlich auch für diesen Zweck verwenden, ist aber dazu etwas "überdimensioniert".

Dass Dein Vermögensberater (hast Du tatsächlich so viel Vermögen dass Du jemand brauchst, der Dich berät wie Du es verwenden sollst?) Dir das mit so einem fadenscheinigen Argument aufschwatzt ist natürlich klar, denn er bekommt für den Abschluss entsprechende Prämien, die er für die bald anstehenden Weihnachtsgeschenke für verwöhnte Frau und kostspielige Freundin verwenden muss.

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Weiter betreibe ich noch ein Einzelunternehmen, das ebenfalls nur Softwaredienstleistungen anbietet und keinen Kundenkontakt hat (und ebenfalls auf meine Heimadresse läuft). Das Enzelunternehmen schleicht sich aber im Moment aus -> Umsatz und Gewinn sind jährlich nur noch im 4stelligen Bereich und ich wollte es ohnehin in Kürze abmelden.

Mit dem Einzelunternehmen sehe ich für meine Frage eher schwarz und habe es nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

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1.) Bekomme ich einen Geschäftswagen für die UG überhaupt durch, wenn dieser fast ausschließlich privat genutzt würde (kein Kundenkontakt) ?

2.) Falls ja, könnte ich das Ganze über die 1% Regelung durchbekommen ? Mit Fahrtenbuch hätte ich vermutlich nur für den Kaufpreis einen Vorteil, da die Nutzung ja fast ausschließlich privat wäre.

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