Muss man dem Arbeitgeber den Grund der Krankmeldung verraten?

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5 Antworten

Nein dazu hat der Arbeitgeber kein recht. Man muss nur unterscheiden zwischen einer fürsorglichen Nachfrage und Neugier. Genaue Diagnosen würde ich auch nicht nennen, aber ein grober Überblick weshalb schadet nicht. Es sei denn man macht blau.

Nein, muss man nicht, deshalb ist auch die Diagnose auf der AU-Bescheinigung auch nur auf dem Teil, der für die Krankenkasse vorgesehen ist.

Ich habe damit noch nie Probleme gehabt, aber das ist wohl individuell verschieden.

Also ich schicke meinem Arbeitgeber zusätzlich zu seinem Abschnitt immer noch eine Kopie des Krankenkassenabschnittes. Kommt gut. Dann gibs von der Personalabteilung oft gute Ratschläge zur Genesung. Bei einer psychischen Burnout Diagnose (Modekrankeit) kürzlich hat der Personalchef sogar darauf higewiesen, dass ausgedehnte Spaziergänge in der Natur durchaus förderlich seien. Ist halt ein fürsorglicher Mensch. Irgendwie war er mir allerdings zu fröhlich am Telefon, als ob er sich freute, dass ich nicht im Dienst war.

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@Fragfreund

Den Kommentar, der mir beim Lesen des letzten Satzes in den Sinn kam, verkneife ich mir ;-)

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Verpflichtet bist Du dazu nur, wenn speziell diese Krankheit Dich auch nach der "Gesundung" an der Ausübung Deines Berufes hindern könnte, etwa weil aus Hygiene- oder Sicherheitsgründen Du in diesem Beruf dauerhaft oder zeitweilig nicht tätig sein dürftest trotz erledigter Arbeitsunfähigkeit.

Nein , mußt du nicht . Aber ein freundlicher Umgang trägt sicherlich zu einem guten Betriebsklima bei . Gruß Z... .

So ist es, wobei man natürlich zwischen Amazon und dem kleinen netten selbstständigen Malermeister, der auf seinen Anstreicher angewiesen ist, unterscheiden sollte.

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nein, das muss man nicht. Man könnte die Frage ja als Neugierigkeit im zwischenmenschlichen Bereich abtun. Es soll ja Menschen geben, die immer alles wissen wollen.

Übrigens: auf einer Krankmeldung steht nicht, was man hat.

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