Muss man Betriebswirtschaft studiert haben um freiberuflich arbeiten zu können?

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Muss man Betriebswirtschaft studiert haben um freiberuflich arbeiten zu können?

Nein. Ich kenne viele Steuerberater, die waren früher mal Koch, Werkzeugmacher oder Bergmann. Es genügt, wenn man - beispielsweise um Steuerberater zu werden - die Zulassungsbedingungen erfüllt und das Examen besteht.

Hier stehen die Zulassungsbedingungen, schau dir besonders Ansatz 2 an: http://www.buzer.de/gesetz/1665/a23736.htm

Ich habe schon etliche "Unternehmensberater" erlebt die ihre Karriere als Gastwirt begonnen haben und kann mir nicht gerade vorstellen, dass die irgendwas studiert haben und wenn die einen Doktor haben, dann hieß der Doktorvater Konsul Weyer.

Steuerliche Veranlagung (DBA) - Home-Office in BE / Freiberufler in DE?

Hallo,

zur Beantwortung meiner Fragen suche ich einen Experten im Bereich DBA / Auslandssteuerrecht, Homeoffice-Regelungen

Folgende Situation:

  1. Meine Partnerin lebt in Belgien. Die Wohnung liegt in unmittelbarer Grenznähe zu Deutschland (100 Meter) auf belgischem Boden.
  2. Ich plane nun mit meiner Freundin zusammenzuziehen. Sollte ich nach Belgien ziehen, wird mein Wohnsitz in Deutschland abgemeldet.
  3. Seit 2 Jahren bin ich in Deutschland als Freiberufler (im IT-Bereich) beim deutschen Finanzamt gemeldet und zahle in DE meine Einkommensteuer + Krankenversicherung
  4. Mein Betriebsstätte (feste Einrichtung) in Deutschland bleibt bestehen
  5. Ich werde in Belgien kein Gewerbe oder eine Betriebsstätte anmelden
  6. Der Lebensmittelpunkt (Freunde, Sozialer Kreis, Geschäftspartner, Ärzte, Schwerpunkt der wirtschaftlichen Interessen) ist weiterhin Deutschland da ich zu Belgien bis auf den Wohnsitz keinen Bezug habe.
  7. Ich habe keine Einkünfte bzw. Kunden aus Belgien bzw. von Belgischen Auftraggebern. Meine Kunden sind Unternehmen in Deutschland. Meine gesamten Bankkonten sind in DE und Angebote/Rechnungen etc. werden aus meinen Büro aus Deutschland geschrieben und abgeschickt.
  8. Das Büro dient Primär der Kundenakquise, Meetings etc.
  9. Der Knackpunkt: Da meine Frau Krank ist und auf ständige Betreuung angewiesen ist erledige ich die Projektarbeit (Programmierung) bisher aus meinem Home-Office bzw. aus dem Wohnzimmer mit meinem Laptop. Für meine Arbeiten ist der Ort völlig irrelevant bzw. ein Laptop reicht mir aus um alle Arbeiten zu erledigen.

Es stellen sich die folgenden konkreten Fragen:

  1. Aufgrund der sehr hohen Einkommensteuerbelastung in Belgien und dem mit einer Aufteilung des zu versteuernden Einkommens einhergehendem Verwaltungsaufwand möchte ich eine Besteuerung meines Einkommens in Belgien unbedingt vermeiden. Es wäre für mein Empfinden Widersinnig mein gesamtes Einkommen aus meiner freiberuflichen Tätigkeiten aus dem Homeoffice in Belgien aufgrund des Tätigkeitsortprinzips/Territorialitätsprinzip in Belgien versteuern zu müssen. Die deutsche Grenze wäre praktisch im Hintergarten und mein Büro ist 10 Minuten von der Wohnung meiner Partnerin entfernt. Müsste ich trotzt aller oben genannten Punkte bei Home-Office Arbeit in Belgien meine gesamten Einkünfte in Belgien versteuern?
  2. Im DBA (DE-BE) wird zur Besteuerung in dem einen oder anderen Vertragsstaat eine feste Einrichtung Vorausgesetzt. Begründet mein Laptop in Belgien eine feste Einrichtung oder Betriebsstätte?
  3. Liegt in meinem Fall eine beschränkte Steuerpflicht vor? Wenn ja, wirkt diese dem DBA (Tätigkeitsortprinzip) entgegen oder wird das DBA vorgezogen?
  4. Kann ich einen Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht beantragen und wären dann meine Einkünfte aus meiner Arbeit aus dem belgischen Homeoffice in Deutschland Steuerpflichtig?
  5. Da meine gesamten Einkünfte von deutschen Kunden stammen, wäre es möglich nach dem Quellenlandprinzip besteuert zu werden?

Danke!!

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Freelancer - aber wie?

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aufgrund meiner herannahenden Volljährigkeit und dem Verlangen etwas Geld nebenbei zu verdienen möchte als Freiberufler (Freelancer) arbeiten. Da ich noch keine Erfahrungen im Finanzwesen und der Verwaltung ähnlicher Bereiche habe, würde ich gerne wissen was ich beachten muss. Hier ein paar Details: - Ich möchte als freiberuflicher Dolmetscher/Übersetzer tätig sein - die Seite die das Vermitteln zwischen Auftraggeber und Freelancer übernimmt (upwork.com) benötigt die VAT-Nummer (also Umsatzsteuer- Identifikationsnummer) das heißt, wenn ich micht irre, das um diese zu kriegen ein Gewerbe angemeldet werden muss, was aber als freiberufler, meines wissens nach, nicht nötig ist - Ich bin zwar in absehbarer Zeit Volljährig aber immer noch Schüler(das noch locker ein Jahr), also würde ich gerne wissen ob aufgrund meines Einkommens dann mir bestimmte Leistungen vom Staat gekürzt werden (zb Kindergeld oder BöfG)? desweiteren würde ich gerne wissen ob weitere Einschränkungen auf mich zu kommen - kommen für mich andere Kosten auf? wie Krankenversiche- rungen oder andere Nebenkosten - wie wird die Versteuerung geregelt? muss ich überhaupt welche zahlen? bzw ab wieviel Umsatz? gibt es limits beim Einkommen? - inwiefern muss ich Steuererklärungen einreichen? - wie läuft der Anmeldeprozess ab? sowohl die als Freiberufler als auch, wenn nötig, die der Gewerbesteuer - muss ich mich bei einer Berufsgenossenschaft anmelden (als Dolmetscher/Übersetzter)?

Wie man sieht habe ich im Netz mehr Fragen als Antworten gefunden. Ich bin jetzt eher über mein Vorhaben verunsichert. Ich bitte um ausführliche Antworten.

Grüße DasAbboo

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