Muss man bei Privatinsolvenz die Gerichtskosten zahlen?

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6 Antworten

Und was ist mit dem Selbsteinbehalt? Bei meiner Scheidung wurden mir die Gerichtskosten jetzt erlassen.

Wer überschuldet ist, hat natürlich auch wenig Geld für einen Rechtsanwalt sowie Gerichtskosten. Der Staat hilft daher mit.

So ist es seit der Gesetzesänderung Ende 2001 möglich, dass die Gerichtskosten von der Staatskasse im Regelfall gestundet werden können. Dies hat noch einmal zu einem erheblichen Anstieg der Verbraucherinsolvenzverfahren geführt.

Auch hinsichtlich der Rechtsanwaltskosten gibt es staatliche Unterstützung.

So ist es möglich, einen sogenannten Beratungshilfeschein zu beantragen.

Diesen erhalten Sie von Ihrem örtlichen Amtsgericht bei Vorlage der entsprechenden Belege hinsichtlich Ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse (Arbeitslosengeldbescheid, Mietvertrag, etc.).

http://www.anwaltskanzlei-dotten.de/kostbben/kosten.php

Nein, bei Mittellosigkeit stellt man beim zust. Amtsgericht Antrag auf Prozesskostenhilfe.

Sie kann sich die Kosten stunden lassen und muss diese nicht af einmal bezahlen. Das Gericht hat nämlich nach Ende der Bewährungszeit noch einige Jahre mehr Zeit das Geld für sich einzutreiben. Die Prozesskosten ist man im Gegensatz zu den anderen Schulden nach der Bewährungszeit nicht so einfach los

Die Gerichtskosten werden gestundet und man zahlt Sie nach Ende der Privatinsolvenz in Raten ab.

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