Muß man bei Bewerbungsgespräch sagen wenn man Feuerwehrmitglied ist?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Eine Möglichkeit wäre, im Gespräch auf die Anzahl der Einsätze pro Jahr einzugehen und dann eine Verbindung zwischen deiner Ehrenamtlichkeit und der zukünftigen Beschäftigung zu finden.

Etwa indem du auf Eigenschaften (engagiert, schnelles Handeln, anderen helfen, Teamarbeit) eingehst, die du nun nicht nur mehr bei der Feuerwehr einsetzen willst, sondern auch im neuen Unternehmen

Der Arbeitgeber sieht hier auch soziale Kompetenz . Vielleicht ist auch die Stelle des ArbeitssicherheitsMA unbesetzt oder ähnliches. Ehrlichkeit zahlt sich hier sicher aus. Sonst ist schon in der Probezeit Finito ohne Angabe von Gründen. Muss doch nicht sein.

Tolle Grundeinstellug zu Arbeitgebern!

Es ist positiv, wenn sich ein Mitarbeiter sozial engagiert und dürfte von so ziemlich keinem Arbeitgeber schlecht gefunden werden. Ich würde in Zweifel einen (freiwilligen) Feuerwehrmann auch wenn er zu einem Einsatz gerufen werden kann, vorziehen. Zum einen deutet es auf eine gesunde Einstellung zu Menschen hin.

Wichtiger ist aber oft, Leute zu haben, die wenn es brennt oder erste Hilfe gebraucht wird, helfen können.

Man muss also nicht hinweisen. Warum auch? Man sollte die Frage aber auf keinen Fall falsch beantworten und wenn man nach Hobbys gefragt wird angeben, dass man mehr als Akten sortieren kann.

Zu "Problemen" direkt kommen wird es nicht, aber wer schon meint so in ein Arbeitsverhältnis einsteigen zu müssen braucht sich nicht zu wundern, wenn die Gegenseite genauso agiert. Es gibt eine Menge Wege Mitarbeitern das Leben schwer zu machen und das lädt geradezu dazu ein. Im übrigen wird gesellschaftliches Engagement durchaus sehr gern von vielen Arbeitgebern gesehen und auch von manchem für ganz konkrete Nutzzwecke entdeckt. Wieso sonst finden sich Unternehmer aller Art in den diversen Vereinen?

Man "muss" das nicht angeben, sollte es aber eher machen, denn die meisten Arbeitgeber dürften ein solches Engagement eher positiv sehen, solange Du nicht gerade jede Woche zum Einsatz gerufen wirst.

Das richtige gesagt zur richtigen Zeit. Wenn Du nach Freizeitaktivitäten oder Hobby gefragt wirst, kannst Du das angeben, würde ich sogar. Aber sonst nicht.

Wenn die Feuerwehr Klein Kleckersdorf nicht bei jeder Gelegenheit mit Kindern , die Blumen in den Haaren haben (Nachwuchswerbung) unnötig sireneheulend durch das Dorf fährt und das mit Sonderrechten gleichsetzt und Mitglieder dafür von Ihrer Arbeitsstelle holt, wird sicher kein Arbeitgeber etwas dagegen haben, dass ein Mitarbeiter bei der Feuerwehr ist. Soweit mir bekannt ist,gibt es auch bei Alarmen Einschränkungen. Die Feuerwehr ist nicht der liebe Gott und kann nicht über die Mitarbeiter eines Unternehmens verfügen. Das ist Sache der Berufsfeuerwehr.

Was möchtest Du wissen?