Muss Kündigung begründet sein?

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5 Antworten

eine Begründung muss eine Kündigung nicht enthalten. Sollte es zu einer Klage kommen, so muss der AG seine Entscheidung begründen können. Und daher kann es bei dem Schreiben auch bedeuten: weniger ist mehr.

Bei einigen, wenigen Fällen ist die Kündigung zu begründen (siehe @P59).

Hallo Marry, wenn die Kündigungsfrist eingehalten wird (vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer), dann muß die Kündigung meines Erachtens NICHT begründet sein. Ich habe aber - aus beruflichen Gründen - schon einige Kündigungen gesehen, da war oft ein Kündigungsgrund genannt - grade wenn es aus wirtschaftlichen Gründen oder Umstrukturierungsgründen passierte.

Mikkey 31.05.2013, 16:00

NICHT begründet sein

Vereinfacht ausgedrückt:

Die Kündigung muss begründet sein, aber nicht begründet werden.

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Eine fristgemäße Kündigung durch den Arbeitgeber ist nur dann rechtswirksam,wenn sie schriftlich erklärt worden ist ( § 623 BGB).

Da der Betrieb keine 10 Arbeitnehmer beschäftigt, besteht kein besonderer Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz - also der Arbeitgeber kann hier relativ einfach und unkompliziert das Arbeitsverhältnis kündigen. Als Begründung ist ausreichend, wenn erklärt wird, dass kein Bedarf bzw. keine Arbeit vorhanden ist.

Wenn im Arbeitsvertrag nichts besonderes vereinbart ist gilt die gesetzliche Kündigung. Nur, ein seriöser Chef gibt auf Anfrage über den Kündigungsgrund schon Auskunft. Oder kennt Dein Mann einen evtl. Grund?

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