Muss ich steuern bezahlen, wenn ich bei Fiverr Dienste anbiete?

3 Antworten

Du müsstest Dich evtl. sogar selbst krankenversichern. Daran würde ein Teilzeitjob / Midijob etwas ändern, käme halt auf die genaueren Umstände an.

Das ist offenbar irgendwie so ein trend bei jungen Leuten, über's Internet selbständig "viel" Geld zu verdienen (18,-Dollar pro Stunde?). Aber da hängt doch sehr viel mehr dran.

Ich möchte halt nicht übers Internet selbstständig werden, ich möchte lediglich ein wenig Geld mit meinem Hobby dazu verdienen. Und ich glaube auch nicht dass ich 18 dollar die Stunde verdienen werde...

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@peterpozilei

Such Dir lieber einen "normalen" Job, bei welchem Du Dich nicht um die Abgaben kümmern musst. Du bist doch bestimmt auch noch über die Eltern in der Familienversicherung?

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@Andri123

Ich weiß nicht warum jeder direkt da rein interpretiert, dass ich das hauptberuflich machen möchte... ich möchte es als Passion-Project nebenbei machen, wo ich noch mit Geld verdienen kann. Das ist krass wie man hier schon fast "gejudged" wird, weil man mit einem Hobby nebenbei etwas Geld machen möchte.

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Es kommt drauf an.

Ab Augsut Ausbilsung. Nehmen wir mal an in den 5 Monaten Ausbildung verdienst Du mtl. 800,- Brutto. das wären 4.000,-.

Dann könntest Du mit Deiner Nebentätigkeit unter Berücksichtigung von Freibeträgen auf jeden Fall 6.000,- Euro verdienen, bevor Steuern für Dich ein Thema werden.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Sag doch wie es ist - Du willst ein Gewerbe ausüben.

Da gilt das Übliche.

Ich weiß nicht wieso du irgend etwas in meine Frage reininterpretierst anstatt sie einfach zu beantworten. Ich möchte Fiverr lediglich benutzen um etwas Geld mit meinem Hobby dazu zu verdienen, bis meine Ausbildung anfängt.

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@peterpozilei

Du hast die Absicht Geld zu machen - was glaubst Du was das ist?

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@correct

Nun ja, anhand der Definition eines Gewerbes, ist die Arbeit auf Fiverr

  1. Ein Freier Beruf, fällt also nicht unter einem Gewerbe
  2. Ist es eine unregelmäßige Tätigkeit, da ich nicht permanent und regelmäßig Aufträge kriegen werde, weshalb es vermutlich auch nicht unter die Kategorie "Planmäßig auf gewisse Dauer angelegt" fällt.
  3. Gehe ich auch nicht davon aus, dass es über die Freigrenze fallen würde, sodass es auch in dem 3. Merkmal kein Gewerbe ist.

Jedoch frage ich mich, ob es besser wäre, es irgendwie anzumelden und wenn ja, wo.

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@peterpozilei

Bei einem Gewerbe gibt es keine "Freigrenze".

Gewerbe meldet man beim Gewerbeamt an.

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@correct

Es gibt aber eine Freigrenze die man selbständig verdienen darf bevor man wirklich ein "Gewerbe" hat, was genau das ist, was ich damit sagen wollte

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@peterpozilei

Ob Du mit einem Hobby Geld verdienst oder im Erzbergwerk dafür schuftest, das ist völlig irrelevant.

Der Unterschied liegt lediglich darin, dass das eine Spass macht und das andere nicht.

Du verdienst mit was auch immer Geld und damit hat es sich. Das wird doch permanent versucht, Dir zu vermitteln

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Wie versteuere ich meine Einnahmen über die Plattform Upwork richtig?

Hallo, ich habe gerade damit begonnen, neben meinem Studium regelmäßig Geld über die Freelance-Jobvermittlungs-Plattform Upwork zu verdienen, und bin mir nicht ganz im Klaren, inwieweit ich an meine Auftraggeber Rechnungen stellen muss, inwieweit ich buchführen muss, und welche Steuern ich zahlen wann und wie zahlen muss. Ich hatte mit Steuern noch nie was zu tun, und bin mir auch noch einiger Internetrecherche nicht ganz sicher, welche Schritte ich jetzt gehen muss.

Ich habe mich schon im letzten Sommer bei Upwork angemeldet, und für einen einmaligen Übersetzerjob in den Niederlanden und einen regelmäßigeren Übersetzerjob in den USA seit dem ungefähr 600 USD verdient. Seit einem Monat habe ich nun einen neuen Auftraggeber aus Deutschland, für den ich hoffentlich längerfristig als Texter arbeiten kann. Generell sind in den meisten Monaten mit ca. 1200-1300 USD Einnahmen zu rechnen, welche in vereinzelten Monaten wie in den Semesterferien aber auch mal höher ausfallen könnten.

Über Upwork erhalte ich ja regelmäßig eine Rechnung, die den Gesamtbetrag meiner Einnahmen durch den Auftraggeber anzeigt. In einer zweiten Rechnung wird dann die Upwork Service Gebühr aufgeführt, und darauf dann auch noch ein VAT berechnet.

Meine Internetrecherche hat bis jetzt ergeben, dass ich als Texter bzw. Übersetzer in die Kategorie Freiberufler zähle und deshalb keine Gewerbesteuer zahlen muss. Wenn ich es richtig verstehe, profitiere ich ab einem Maximaleinkommen von 17.500 € im Jahr auch noch von der Kleinunternehmerregelung, und komme somit auch um die Umsatzsteuer herum?

Als absoluter Laie bin ich jetzt leider etwas ratlos, welche Schritte ich denn unternehmen muss.

  1. Ich gehe davon aus, ich sollte dringend den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auszufüllen? Ist es ein Problem, dass dies noch nicht geschehen ist? Wie sollen Angaben über voraussichtliches Einkommen gemacht werden, wenn das auf Upwork so spontan und unsicher ist?

  2. Muss ich nun selber noch Rechnungen an meine Auftraggeber stellen, oder sind die Rechnungen von Upwork ausreichend für alle weiteren Schritte?

  3. Wie sollte ich nun buchführen, bzw. welche Dokumente muss ich erstellen oder sammeln? Muss ich die Verdienste der einzelnen Auftraggeber aufsplitten, oder reicht der monatliche Gesamtbetrag?

  4. Welche Steuern treffen nun noch auf meinen Fall zu. Die Einkommenssteuer? Die Mehrwertsteuer? Die Umsatzsteuer greift, sobald ich die 17.500 € Marke überschritten habe?

  5. Wie sieht es mit anderen Zahlungen wie Arbeitslosenversicherung oder Rentenversicherung aus? Was ist für mich Pflicht, bzw. was ist sinnvoll?

  6. Ist es ein Problem, dass ich nun schon mit der Arbeit begonnen habe, mich aber um jegliche Steuerfragen nicht gekümmert habe?

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir irgend jemand mit diesen Fragen etwas weiterhelfen kann, ich habe leider etwas den Faden verloren!

Liebe Grüße

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Um für Hartz4 das Schonvermögen zu reduzieren, denke ich an eine Einmalzahlung in eine Rentenversicherung. Aber wo finde ich so etwas?

Meine ersten Recherchen sind im Sand verlaufen. Ich bin 18 Jahre alt und die ersten Wechselfälle des Lebens haben mich in die Situation gebracht, dass ich zwar gut gepolstert in das Erwachsenenleben starte. Denn ich verfüge über ein Sparguthaben, dass etwa 2000,-  über dem Hartz4-Schonvermögen liegt. Und ich beginne ein FSJ. Und sehe dort, dass ich meinen Lebensunterhalt nur dann alleine bewältigen kann, wenn ich Hartz4 beantrage. Mein Spargeld war eigentlich eher für die Ausbildung danach gedacht. Daher frage ich mich jetzt, mit welcher Maßnahme ich es "schützen" kann. Und unter anderem bin ich da über den Hinweis auf Rentenversicherungen gestoßen. Eine Einmalzahlung würde mir da wohl am ehesten nützen. Aber ich finde keinen Anbieter, der für mich passt. Denn ich hatte eigentlich gedacht, dass die Einmalzahlung auch eines eher kleinen Betrags so früh im Leben per Zins und Zinseszins beachtliche Werte in der Auszahlung ergeben müsste. Aber zum Teil kann ich gar nicht so kleine Beträge einzahlen, zum anderen scheint das Prinzip Rente z.B. bei Cosmosdirekt so gerechnet zu werden, dass am Ende kaum etwas herauskommt. Stattdessen bekomme ich beim Rentenrechner eine Warnung, die mich auffordert, mehr Geld in die Einmalzahlung zu setzen. Da die kleinste Summe dort aber eh schon 5000 war, wird das absurd für meinen Fall.

Im Übrigen wäre ich froh, wenn Belehrungen à la "Hartz4 nicht verstanden", "aus Steuern bezahlt", "Gerechtigkeit" hier ausbleiben, denn  das halte ich für ein politisches Thema, das woanders diskutiert werden sollte. Wenn ein politisches Thema erwünscht ist, dann vielleicht die Frage, warum ein FSJler überhaupt Hartz4 benötigt.

Stattdessen wäre ich dankbar für konkrete Hinweise oder für andere Denkrichtungen. Wobei die Richtung "Kauf Dir doch ein Auto" schon überlegt und verworfen wurde. 

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