Muß ich für Schäden meines Ex in unserer früheren gemeinsamen Wohnung aufkommen?

4 Antworten

Wer ist denn überhaupt Mieter gewesen? Beide Eheleute zusammen oder der Mann alleine?

Wenn beide zusammen gilt "mitgegangen, mitgegangen".

Wenn der Mann alleine Mieter war, müßten jedenfalls vertragliche Ansprüche gegen Dich ausscheiden.

Davon einmal abgesehen muß ja ohnehin abgewartet werden, was der Vermieter unter Reparatur versteht. Wenn es um Renovierung gehen sollte würde die nur geschuldet, wenn der Mietvertrag dazu einen Anspruch hergibt und das ist bei den meisten Mietverträgen nicht der Fall.

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Es war keine Renovierung, sondern ein Schaden im Haus, der aber aus welchen Gründen auch immer mein Mann mit verursacht haben soll ( Abwasserrohr verstopft und durch Versuch dieses zu beseitigen muß das Abwasserrohr angeblich auseinander gebrochen sein und das ganze Abwasser ist in die untere Wohnpartie durchgesickert).

Es geht mir aber nicht speziell um dieses Schaden.

Sondern darum, ob ich für Schäden in der Wohnung aufkommen muß, die mein Mann durch Vernachlässigung verursacht, sozusagen die Wohnung nicht säubert und pflegt.

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@Gawie29

Warum wohl der Hinweis mit dem Rechtsanwalt.

Du musst schon erstreiten, dass die Schäden nicht (auch) durch Dich verursacht wurden.

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@Gawie29

Es geht Dir nicht um den Gesamtschaden von 13.000,- Euro? Warum nicht?

Als zweite Hauptmieterin bist Du für sämtliche Forderungen aus dem Mietverhältnis haftbar, und könntest dann im Binnenverhältnis Deinen Ex-Mann in Anspruch nehmen. Aber zunächst mal kann der Vermieter Dich in Anspruch nehmen!

Du solltest also unbedingt Hilfe in Anspruch nehmen. Ob da der Mieterverein ausreicht, oder ein Anwalt nötig ist - keine Ahnung. Jedenfalls nicht alleine bei so wenig vorhandenem Rechtsverständnis.

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Es fehlt folgende Information:

Habt ihr den Mietvertrag gemeinsam unterschrieben und wenn ja, hast Du beim Auszug gegenüber dem Vermieter den Mietvertrag gekündigt?

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Bei gemeinschaftlichem Mietvertrag können nur beide gemeinsam kündigen. Aber klar, genauere Infos fehlen.

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Wir haben diesen Vertrag vor 20 Jahren gemeinsam unterschrieben.

Ich habe dem Vermieter leider nur mündlich mitgeteilt, dass ich ausgezogen bin.

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@Gawie29

Das nutzt gar nix. Du haftest gesamtschuldnerisch. Das heist, wenn Dein Ex nicht zahlt, must Du zahlen.

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@Gawie29

Dann hast Du Pech gehabt und haftest ebenfalls für die Schäden.

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Ich habe mich vor einem Jahr von meinem Manngetrennt und habe die gemeinsame Wohnung verlassen.

Ohne mit Zustimmung deines Mannes und eures Vermieters aus dem Mietvertrag entlassen worden zu sein? Ohne gemeinsam gekündigt oder per Gerichtsbeschluß auf Zustimmung zu gemeinsamer Kündigung geklsgt zu haben?

Dann hat dein Vermieter recht: Du bist unverändert Mieter und haftest ihm gegenüber auch allein und in voller Höhe für Forderungen aus gemeinsamem Mietvertrag. Es darf ihm egal sein, ob oder dass du den Schaden von deinem Mann als Verursacher ersetzt bekommst.

G imager761

Wohnungübergabe (Auszug): Schäden & nicht erfolgte Schönheitsreparaturen

Beim Auszug/Wohnungsübergabe meines Mieters (Mietdauer 9 Jahre), habe ich als Vermieter einige gravierende Schäden festgestellt.

Der Mieter weigert sich diese auf seine Kosten zu beheben und beruft sich normale Gebrauchs- und Verschleißspuren:

  1. In der vom Vermieter gestellten Küche (bei Einzug 2 Jahre alt) viele Schaniere defekt. Während der Mietdauer anscheinend nie nachjustiert. Aufgrunddessen sind dann auch zwei Türen abgefallen und deren Holz beschädigt bzw. Beschichtungen abgeplatzt.

  2. Die Badezimmertür-Zarge durch mehrere Bohrungen verletzt, um ein Regal anzuschrauben.

  3. Fußbodenleiste teils abgerissen.

  4. Bei einer Wohnungstür Rahmen/Zarge zersplittert und Türklinke komplett defekt.

Die o.g. Schäden wurden während der kompletten Mietziet nie vom Mieter gemeldet.

Schönheitsreperaturen & Instandsetzungen:

Der Mieter hat während der 9 Jahre nicht einmal tapeziert bzw. gestrichen (Tapete ist noch vom Vormieter) und will jetzt auch beim Auszug weder neu tapezieren, noch große Dübellöcher beheben, etc. Obwohl im Mietvertrag steht, daß er Schönheitsreparaturen u.a. Tapezieren während der Mietdauer bzw. spätestens bei Ende des Mietverhältnisses duchführt. Außerdem hat der Mieter für Bagatellschäden bis 50 € auf eigene Kosten lt. Vertrag aufzukommen.

Ich habe die Wohnung in diesem Zustand so nicht abgenommen, die Schäden im Protokoll mit Fotos festgehalten und dem Mieter eine Frist von 2 Wochen für die Reparatur eingräumt.

Fragen:

  1. Inwieweit bin ich als Vermieter im Recht? Welche Schäden und Schönheitsreparaturen muß der Mieter auf eigene Kosten tragen?

  2. Weitere Vorgehensweise? Anwalt einschalten (wegen hoher Kosten ungern)?

  3. Einbehaltung der Kaution? Die Wohnung auf meine Kosten tapezieren und alle Schäden beheben lassen. Allerdings deckt die Kaution bei weitem nicht die Schäden und die noch ausstehende Nebenkostenabrechnung ab.

  4. Sonstige Vorschläge?!

Vielen Dank für eine Antwort, Vorschläge und Tipps.

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Im Mietvertrag stand nichts von einer Renovierung bei Auszug!

Nun ist sie ausgezogen und die Gebag hat ihr gesagt, das wenn der neue Mieter die Wohnung so übernimmt, sie weder Tapeten abreißen noch streichen muß! Im Gegenteil! Gesonderte Wünsche des Nachmieters wurden von ihr noch berücksichtigt. Die Mustertapete sollte abgerissen werden u.s.w.,! Bei der gestrigen Übergabe wurde dann alles seitens der Gebag verworfen. Hier wurden ihr nicht sogar alle bereits ermittelten Schäden bei Einzug in Rechnung gestellt, sondern man teilte ihr mit, das der Nachmieter zwar die Wohnung so übernimmt, sie jedoch die Neurenovierung des Nachmieters von ihrer Kaution bezahlen muß. Obwohl sie bei Einzug im letzten Jahr die Wohnung genauso übernommen hat, wurden ihr jetzt sogar Euro 570,- abgezogen! Also noch Euro 220,- mehr, als sie selbst für den gleichen Zustand der Wohnung bei Anmietung von der Gebag bekommen hat. Ich habe dann im Auftrag UNTER VORBEHALT das Übergabeprotokoll unterschrieben, da die Gebag nicht nur Druck ausgeübt hat, sondern noch frech geworden ist. Der Nachmieter bekommt also jetzt für die Renovierung, obwohl er sich einverstanden erklärt hat, diese so zu übernehmen Euro 570,- von der Gebag, bzw., von der Kaution meiner Tochter! Das kann doch nicht rechtens sein oder irre ich mich jetzt? Hätte man meiner Tochter gesagt, das sie die Tapeten abreißen muß, bzw., streichen muß, hätte sie es getan! Und auch auf das Renovierungsgeld im letzten Jahr von der ARGE hat sie verzichtet, da die Gebag ihr das mit der Begründung nahegelegt hat, das sie etwas mehr bezahlen. Auch hier hieß es bei der gestrigen Übergabe seitens der Gebag. "Nun ja, hätten sie das Geld seinerzeit von der ARGE genommen, hätte die Wohnung als unrenoviert gegolten und dann wäre Ihnen auch nichts von der Kaution abgezogen worden!" Mal abgesehen davon, das meine Tochter einen RA zu Rate zieht, wüßte ich vorab ganz gerne mal, wie denn die Rechtslage ist.

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