Muss ich Erlöse aus einem Immobilienverkauf versteuern, wenn ich das Geld zuhause "unter der Matratze" lagere?

7 Antworten

Es geht mir nicht um die Spekulationssteuer, sondern lediglich um Einkommenssteuer.

Da kann man Dich beruhigen, es geht immer nur um die Einkommensteuer, denn die Spekulatonssteuer gibt es nicht.

Der Gewinn (nicht der Erlös) aus Immobilienverkäufen ist gem. § 23 EStG einkommensteuerpflichtig, wenn keiner der Tatbestände greift (10 Jahre haltedauer, selbst darin gewohnt) die die Einkommensteuer auf das Geschäft entfallen lassen.

Da die Kaufverträge über Immobilien immer dem Finanzamt gemeldet werden (durch den Notar) ist es völlig egal, ob Du das Geld unter der Matratze vewahrst, oder einem Konto bei der Nationalbank von Simbabwe. Die Steuer würde Dir (wenn sie anfällt) so oder so berechnet.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

So ist es !

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Klar darfst Du das und mangels Ertrag fällt keine Einkommensteuer an.

Allerdings solltest Du auf die Stückelung achten. Der sich zunächst anbietende 500er soll ja ab 2018 von der EZB eingezogen werden. Was dann passiert weiß heute niemand. Kann sein, daß man die irgendwann gar nicht mehr bei der Hausbank einzahlen kann. Den Wert verlieren soll er aber natürlich nicht.

Zudem ist man bei Einzahlung großer Beträge immer unter Geldwäscheverdacht. Wenn es irgendwann für die Ersparnisse wieder Zinsen gibt wird das Leben also komplizierter.

"Wenn es irgendwann für die Ersparnisse wieder Zinsen gibt wird das Leben also komplizierter."

Ja, wenn es dann endlich soweit ist, dann erinnert sich niemand mehr, dass es mal einen 500-Schein gab und wie der aussah:-((

Doch, zum Glück gibt es die Bundesbank und deren Pensionäre können sich dann sicherlich noch an diese Scheine erinnern. Die nächste Filiale der Bundesbank findet man unter

https://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Bundesbank/Hauptverwaltung_und_Filialen/hauptverwaltung_und_filialen.html

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Vielleicht findet gobilette ja einen Käufer, der noch ein paar Pfund Tausendmarkscheine unterm Kopfkissen hat - da gibt's doch die Garantie, dass man die noch ewig umtauschen kann.

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@Mikkey

Richtig und die möglichen Adressen kennst sie ja nun:-)

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Hallo,

der Begriff "Spekulationssteuer" bezeichnet vereinfacht die Steuerpflicht von Einkünften aus bestimmten privaten Veräußerungsgeschäften (§ 23 EStG). Diese Einkünfte werden als sog. "Sonstige Einkünfte" der Einkommensteuer unterworfen (§ 22 Nr. 2 EStG).

Wird ein Grundstück innerhalb eines Zeitraums von 10 Jahren ab Anschaffung veräußert, so unterliegt dieser Vorgang grds. der Einkommensteuer ("Spekulationsfrist"). Zu eigenen Wohnzwecken genutzte Grundstücke sind wiederum grds. ausgenommen.

Der Anschaffungs- bzw. VeräußerungszeitpunktDie  berechnet sich anhand des Datums des jeweiligen Kauf- bzw. Verkaufsvertrags.

MfG
-Valeskix

Zur Versteuerung, hast du hier schon einiges gelesen. Deine Frage bezieht sich ob du das Geld das du eingenommen hast unter der Matratze verstecken kannst? Du kannst das Geld meinetwegen auch im Badezimmer verstecken oder im Garten vergraben.

Es ist egal, du musst nur wie hier schon gesagt wurde es deiner Einkommensteuer unterwerfen. Was du danach mit dem Geld machst, ins Casino gehst, oder ordentlich feiern, ist deine Sache. Du kannst aber auch das Geld in einen Tresor bei der Bank liegen. Dafür gibt es verschiedene Seiten. Guck mal hierwww.schliessfachmieten.dede oder www.werteinlagerung.de oder www.tresormieten.de

Letztenendes, solange du keine Einnahmen verschweigst, machst du auch nichts illegales.

Zu beachten ist die SpekulationsFRIST von 10 Jahren. Nach 10 Jahren Haltezeit einer Immobilie ist der Verkaufserlös steuerfrei.

Bei Gewerblichen Veräußerungen sieht das anders aus. 

Heikel bleibt das ganze dennoch. Stichwort: Geldwäsche.

Wie Kontrolliert, Dein Notar die Bezahlung des Kaufpreises? Er muss ja kontrollieren, dass Du den Kaufpreis erhalten hast. Erst dann kann er die Auflassung vollziehen.

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