Muss ich einer Änderung von Festgehalt auf ein geringeres Fest- und zusätzliches Provisionsgehalt zustimmen?

1 Antwort

Da Du noch keine Antwort erhalten hast, antworte ich ausnahmsweise, obwohl ich mich aus dem Kreis der aktiven Antworter zurückgezogen habe.

Grundsätzlich (auch bei einem nicht schwerbehinderten Arbeitnehmer) wäre für eine dbzgl. Arbeitsvertragsänderung eine Änderungskündigung notwendig. Sprich, AG legt AN zeitgleich mit der ausgesprochenen Kündigung einen entsprechenden neuen Arbeitsvertrag zur Unterschrift vor. Der AN ist nicht zustimmungspflichtig. Kann also seine Unterschrift verweigern und gegen die ausgesprochenen, dann fristgerechte Kündigung, vor dem Arbeitsgericht Klage erheben.

Unterm Strich ist also eine einseitige Vertragsänderung definitiv nicht zulässig.

Die Kündigung eines Arbeitsvertrags mit einen schwerbehinderten Arbeitnehmers ist hingegen an einige Hürden geknüpft.

Näheres wird in diesem Artikel recht anschaulich beschrieben: http://lsjv.rlp.de/arbeit-und-qualifizierung/integrationsamt-eingliederung-behinderter-menschen-in-das-arbeitsleben/der-besondere-kuendigungsschutz-fuer-schwerbehinderte-menschen/

Bitte lies den Artikel komplett, da ich nicht weiß ob einer der Ausnahmetatbestände auf dich zutrifft. Der Hauptausnahmetatbestand der geringen Tätigkeitszeit von sechs Monaten ist hingegen ausgeschlossen.

Sollte kein anderer Ausnahmetatbestand bestehen, ist die für die Kündigung zwingend notwendige Zustimmung des Integrationsamtes nicht zu erwarten.

Im Zweifel lass Dich bitte von einem auf Arbeitsrecht spezialisierten Anwalt beraten.

Abschließend ist Dir zu empfehlen, die Nerven zu behalten. Lass Dich nicht unter Druck setzen und sorge dafür, dass bei etwaigen Gesprächen mit dem AG ein unabhängiger Zeuge zugegen sein kann.

oh.....Jürgen010 ist mal wieder unter uns - freut mich, H a  l l o !

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Wenn im Arbeitsvertrag keine Regelung zur Gehaltsauszahlung steht....

.....bis wann muss das Gehalt drauf sein?

Hallo zusammen,

ich habe ein Problem.

Ich wurde letzte Woche aus heiterem Himmel gekündigt.

Bisher habe ich das Geld für den letzten Monat (Oktober) nicht erhalten.

Kurz zum Verständnis:

Ich habe zum 03.09.2012 eine neue Stelle bekommen. Am 13.09.2012 hat mit mein Arbeitgeber mein Gehalt für September übersandt. Jetzt habe ich seitdem auch kein Geld mehr erhalten, habe aber die ganze Zeit durchgearbeitet.

Ende September habe ich dann meinen Arbeitsvertrag unterschrieben. Jetzt sehe ich natürlich, dass dort nicht stand, wann das Gehalt überwiesen sein sollte.

Normalerweise ist gesetzlich doch etwas vom letzten oder ersten des Monats die Rede.Liege ich da richtig?

Jetzt beruft sich die Frau von meinem alten Chef, dass abgemacht wurde, dass ich immer zur Mitte des Monats mein Geld erhalte, dies auch mit mir abgesprochen war. Davon weiß ich aber leider nichts. Das war mir völlig neu. Ich muss meine Miete bezahlen.

Genau so hat sie sich aus den Fingern gezogen, dass ich nach Stundenlohn vergütet werde. Im Arbeitsvertrag steht aber was von ........€ monatlich brutto Kein Stundenlohn oder ähnliches.

Sie will mir z.B. den 3. Oktober (Feiertag) nicht auszahlen, weil ich da ja nicht gearbeitet habe. Mal kurz angemerkt, ich habe nicht in der Gastronomie, sondern im kaufmännischen Bereich gearbeitet.

Bitte Hilft mir mal! Ich brauche ein paar Ratschläge

Danke im Vorraus

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