Muss ich ein Smartphone auf 5 Jahre abschreiben?

1 Antwort

Grundsätzlich kannst du es auch über einen kürzeren Zeitraum abschreiben. Das gilt vor allem dann, wenn die Anschaffungskosten die GWG-Grenze nicht überschreiten (§ 6 Abs. 2 Satz 1 EStG).

Die amtlichen AfA-Tabellen sind ja auch keine Rechtsvorschrift; sie sind lediglich Richtlinien, die für die Finanzämter verbindlich sind und denen die Finanzämter deswegen gern den Charakter einer Rechtsvorschrift beimessen würden. Für dich als Steuerzahler kommt es lediglich darauf an, ob du schlagkräftige Argumente hast, mit denen du ein Abweichen von den 5 Jahren plausibel begründen und damit nötigenfalls einen Finanzrichter überzeugen kannnst.

Autogas Umbau Umrüstung sofort voll steuerlich abzugsfähig absetzbar - Voraussetzungen??

Hallo, ich bin angestellt, im Außendienst tätig. Hier nutze ich mein privaten PKW weshalb ich einen Erweiterten KM Satz geltend machen kann. ca 80% berufliche Nutzung.

Ich habe mir vor 1 Monat einen Neuwagen gekauft, dieser wird ganz normal auf 6 Jahre abgeschrieben. In 2 Wochen wird in mein Auto eine Autogas Anlage eingebaut, im Außendienst sinnvoll. Nun ist die Frage, kann ich die Umrüstung

  • a) nur wie mein KFZ auf 6 Jahre abschreiben?
  • b) anhand der Amortisierung abschreiben, also Bsp. Laut Rechner nach 20.000km abgeschrieben, bei Einbaukosten von 2.000€ wären dass dann 10€/km?
  • c) sofort voll steuerlich absetzbar?

mit letzterem wirbt z.B. ein Umrüster: Die Umrüstung ist u.U. sofort voll abzugsfähig und unterliegt nicht der AfA!

Das wäre natürlich der ideal Fall! Gleich die vollen Kosten von der Steuer absetzen.

Welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein?

Lieben Dank

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EkSt/EÜR: Smartphone anteilig für Gewerbe

Gesetzt den Fall, ein Kleinunternehmer (Herr U) hat ein Gewerbe und legt sich ein Smartphone zu. Herr U schätzt z. B. durch Mitschreiben der Nutzungszeiten, dass er das Smartphone ehrlicherweise nur zu ca 20 oder 30% für das Gewerbe benutzt.

Kann er das Smartphone trotzem anteilig für das Gewerbe als Ausgabe ansetzen, bzw. (wenn mit Zubehör netto > 410 €) abschreiben?

Gibt es für solche %e eine Untergrenze?

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Welche Immobilien-AfA gilt für den Erben? Neubeginn der AfA oder Fortführung?

Liebe Forumsmitglieder,

Es geht um die Festsetzung der Immobilien-AfA im Erbfall. Der Erblasser hatte aufgrund des Errichtungsdatums (1999) folgende degressive AfA angewendet: 8 Jahre lang 5 %, dann 6 Jahre: 2,5 %, usw.

Mein Ratgeberbuch führt aus, dass ein Erbe in die Stellung des Rechtsvorgängers eintritt, und er dessen Anschaffungskosten fortschreiben kann. "Es werden stets die ursprünglichen Anschaffungskosten des Erblassers abgeschrieben und nicht etwa der Zeitwert zum Eigentumsübergang" An anderer Stelle heißt es: "Die Abschreibungsdauer beginnt für jeden Käufer neu, auch wenn der Voreigentümer die Immobilie bereits voll abgeschrieben hatte."

Die ursprünglichen Anschaffungskosten betrugen im Jahr 2000 z.B. 200.000 Euro. Bis zum Todesjahr 2005 hat der Erblasser 5 Jahre lang degressiv mit 5% abgeschrieben.

Was gilt nun für den Erbe ? A) Für den Erben beginnt die Abschreibung wieder neu (also ab Datum des Besitzübergangs in 2005 für zunächst 7 Jahre 5%, dann 6 Jahre 2,5% usw.)

oder

B) Der Erbe tritt in die laufende Abschreibung des Erblassers ein, der ja bereits seit dem Jahr 2000 5 Jahre lang mit 5% abgeschrieben hat, so dass der Erbe nun weitere 2 Jahre den 5%-Abschreibungssatz nutzen kann. (also in diesem Beispiel bis 2007) und danach kann er 6 Jahre lang zu 2,5% abschreiben usw.

Besten Dank für Eure Hinweise!

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