Muss ich eigentlich eine Zusammenveranlagung machen, wenn meine Frau eigentlich nur einen 400 € Job hat und keine Steuern zahlt?

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6 Antworten

in der Konstellation keine Zusammenveranlagung zu wählen ist finanzieller Selbstmord.

Vermutlich hast Du Deinen Lohnsteuerabzug nach Steuerklasse III, weil verheiratet.

Wenn Du nun nicht die Zusammenveranlagung wählst, sondern die Einzelveranlagung, dann wirst Du veranlagt wie ein Junggeselle und zahlst einen ziemlichen Patzen nach.

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Die Kirchensteuer ist ein sehr nachrangiges Problem.

Deine Frau hat mit dem echten Minijob kein Einkommen, was Dich bei einer Zusammenveranlagung belasten würde. Und demzufolge würde auch keinerlei Kirchensteuer anfallen.

Du mußt (aber Du kannst eine) auch keine Zusammenveranlagung machen, aber ohne eine Zusammenveranlagung würdest Du persönlich voraussichtlich mit einer höheren Einkommensteuer belastet werden. Ohne nähere Details kann man aber über die Mehrbelastung mit Einkommensteuer oder gar Kirchenseuer kaum etwas hilfreiches beitragen. Einkommensteuerrecht ist leider etwas kompliziert.

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Kommentar von michael1960
23.07.2016, 08:23

Ich bin aus der Kirche ausgetreten und meine Frau soll jetzt ohne Einkommen Kirchensteuer bezahlen nur weil wir eine Zussmmenveranlagung gemacht haben. Ich weiß das das mit dem Ehegattensplitting zu tun hat aber wenn doch kein  Einkommen da ist warum dann doch die Steuer bezahlen ?

Auch austreten scheint die einzige Lösung zu sein. Die Kirche will es anscheinend so.

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Was soll der Hinweis auf die Kirchensteuer?  Minijobs sind in der Einkommenssteuererklärung nicht anzugeben. Wenn Du auf die Vorteile des Ehegattensplittings verzichten willst, kannst Du Dich auch getrennt veranlagen lassen. Die Kirchensteuer berechnet sich anhand der Einkommenssteuerschuld.

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Das Einkommen aus einer geringfügig entlohnten Beschäftigung muss nicht in die Einkommensteuererklärung einfließen.

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Niemand wird gezwungen sich einzeln oder zusammen veranlagen zu lassen, diese Entscheidung liegt ganz bei Ihnen. Sinn macht die Überlegung an keiner Stelle. Die vermutete Einsparung von Kirchensteuern sind Peanuts im Vergleich zu der Mehrbelastung der Einzelveranlagung. 

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Kommentar von michael1960
24.07.2016, 11:14

Meine Frau muss auch austreten aus der Kirche dann spare ich was.

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Wegen Splitting ist es sinnvoll zusammen zu veranlagen. Oder was ist der Hintergrund der Frage.

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Kommentar von michael1960
23.07.2016, 08:26

Der Hintergrund ist das meine Frau ohne Einkommen jetzt noch 400€ Kirchensteuer zahlen soll obwohl ich als Verdiener ausgetreten bin.

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