Muss ich die Aktiengewinne meiner Eltern besteuern?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Indem deine Eltern dir das Geld überweisen, haben sie ja nach deiner Beschreibung nicht die Absicht, dir das Geld endgültig zuzueignen. Vielmehr überlassen sie es dir nur zu treuen Händen, damit du es für sie vermehren sollst, bleiben jedoch immer noch Eigentümer und sind demzufolge auch die Eigentümer der damit erzielten Erträge.

Deshalb haben diese in deiner Steuererklärung absolut nichts zu suchen, sondern sind von deinen Eltern zu versteuern.

Wenn du dieses Treuhandverhältnis gegenüber deiner Bank nicht offenbarst, verhinderst du u. U. (z.B. durch die von dir erwähnte Nichtveranlagungsbescheinigung), dass rechtzeitig Kapitalertragsteuer einbehalten wird, denn die Nichtveranlagungsbescheinigung betrifft ja nur deine Kapitalerträge, aber nicht die deiner Eltern. Das ist dann tatsächlich strafbar, und zwar nicht als Steuerhinterziehung (die begehen ja deine Eltern), sondern als Beihilfe zur Steuerhinterziehung deiner Eltern.

da der Gewinn eigentlich meinen Eltern zusteht und sie diesen normalerweise besteuern müssten

Was heißt: "müssten"? Sie müssten nicht, sondern sie müssen, solange sie Eigentümer des Geldes sind!

Vielen Dank.

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hier kann Gestaltungsmißbrauch vorliegen.

Lösung: deine Eltern schenken dir Geld (Grenze Schenkungssteuer beachten) Schenkung muss offiziell erfolgen und deine Elter dürfen auch keinen Zugriff mehr haben. Dann sind die Gewinne von dir zu versteuern bzw. fallen unter deine NVB. Keiner hindert dich aber, deinen Eltern ab und zu mal einen kleinen Barbetrag zukommen zu lassen

oder aber Eltern wollen auch gewinnen und geben dir Geld zum verwalten, dann müssten diese rein theoretisch den Gewinn angeben und versteuern.

aber insgesamt kann man sich ruck-zuck verstricken und irgendein kleiner Fehler schleicht sich ein...... deshalb ist Steuerehrlichkeit immer noch die beste Lösung und man läßt sich von einem Steuerberater die beste wasserdichte Lösung aufzeigen.

hier kann Gestaltungsmißbrauch vorliegen.

Lösung: deine Eltern schenken dir Geld (Grenze Schenkungssteuer beachten) Schenkung muss offiziell erfolgen und deine Elter dürfen auch keinen Zugriff mehr haben. Dann sind die Gewinne von dir zu versteuern bzw. fallen unter deine NVB. Keiner hindert dich aber, deinen Eltern ab und zu mal einen kleinen Barbetrag zukommen zu lassen

oder aber Eltern wollen auch gewinnen und geben dir Geld zum verwalten, dann müssten diese rein theoretisch den Gewinn angeben und versteuern.

aber insgesamt kann man sich ruck-zuck verstricken und irgendein kleiner Fehler schleicht sich ein...... deshalb ist Steuerehrlichkeit immer noch die beste Lösung und man läßt sich von einem Steuerberater die beste wasserdichte Lösung aufzeigen

Sparer-Pauschalbetrag, Schenkungen, Einkünfte aus Kapitalvermögen

Folgende Situation: Vater hat ein eigenes Depot. Mutter hat ein eigenes Depot. Vater und Mutter haben zusätzlich ein Gemeinschaftsdepot, was eigentlich für den gemeinsamen Sohn (aktuell 2 Jahre alt) gedacht war.

Die Einkünfte aus Kapitalvermögen überschreiten insgesamt nun 2x801 Euro, wodurch die Abgeltungssteuer zum Tragen kommt.

Da das Gemeinschaftsdepot sowieso für das Kind gedacht war, wurde nun für das Kind ein eigenes auf den Namen des Kindes Depot angelegt.

Fall/Frage 1: Nun kann doch der Inhalt des Gemeinschaftsdepot (Fonds und Tagesgeld) als Schenkung auf das Kind Depot übertragen werden. Da dieses mit 5000 Euro deutlich unterhalb des Freibetrages für beschenkte Kinder liegt (400.000 Euro) sollten hier keine Steuern anfallen? Ist das richtig?

Fall/Frage 2: Die Einkünfte aus Kapitalvermögen für das Kind liegen z.B. in 12 Jahren z.B. bei 5000 Euro auf dessen eigenen Depot. Also deutlich über den Sparer-Pauschalbetrag in Höhe von 801 Euro aber auch noch unterhalb von dem Grundfreibetrag in Höhe von 8004 Euro. Daher fallen hier keine Steuern an? Ist das richtig?

Fall/Frage 3: Die Eltern stellen nun in z.B. 3 Jahren fest, dass auf deren eigenen Depots die Einkünfte aus Kapitalvermögen 1602 Euro wohl überschreiten werden. Um die Abgeltungssteuer zu vermeiden, überweisen sie einfach z.B. 25.000 Euro auf das Depot vom Kind. Ist das dann eine Schenkung? Da nun innerhalb von 3 Jahren die Eltern dann dem Kind 5000 + 25.000 Euro überwiesen bzw. geschenkt haben, fallen hier keine Steuern an, da der Freibetrag für ein beschenktes Kind innerhalb von 10 Jahren 400.000 Euro nicht überschreiten darf? Wenn die Einkünfte aus Kapitalvermögen für das Kind dann noch unter den Grundfreibetrag in Höhe von 8004 Euro liegen, hat die Familie als ganzes hier mit keinerlei Abgaben zu rechnen?

Fall/Frage 4: Die Eltern stellen nun in z.B. 5 Jahren fest, sie brauchen 25000 Euro. Dieses Geld hatten sie ja bei dem Kind "geparkt" um die Abgeltungssteuer zu vermeiden. Nun, da das Kind 8 Jahre alt ist, und sie Vollmacht auf dessen Konto haben, überweisen sie sich das Geld zurück. Ist das dann eine Schenkung? Da diese nun den Freibetrag für beschenkte Eltern in Höhe von 20.000 Euro übersteigt, müssen hier 5000 Euro mit 15% versteuert werden? Ist das richtig? Strategisch besser wäre es also, sie überweisen sich 20.000 Euro zurück und ggf. in 10 Jahren die 5000 Euro?

Fall/Frage 5: In 20 Jahren möchte das Kind studieren. Auf seiem Depot befinden sich hauptsächlich Fonds. Nun ist es strategisch am besten, man verkauft die Fonds gerade so, dass durch den Verkauf der Grundfreibetrag in Höhe von 8004 Euro nicht überschritten wird? Beispiel: In einen Fond wurde 20.000 Euro auf das Depot vom Kind investiert. Nun liefert er nach dessen Verkauf 30.000 Euro. Damit liegen die Einkünfte aus Kapitalvermögen bei 10.000 Euro? Und damit 10.000-8004 = 1996 Euro über den Grundfreibetrag? Ist das so richtig gerechnet?

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frage zu selbstständiger und nicht selbstständiger arbeit und steuerlichen absetzungen

hallo, ich habe eine frage bezüglich meiner einkommensteuererklärung 2010.

ich habe einkünfte aus selbstständiger und nicht selbstständiger arbeit. zusätzlich möchte ich als sonderausgaben meine studiengebühren absetzen. (hatte ich bisher schon immer so gemacht).

ich stelle mir die frage, ob ich noch unter den 8004 € Einkünfte liege. deswegen möchte ich fragen, ob diese "absetzungsmöglichkeiten" in dieser kombination möglich sind.

nicht-selbsständig: einkünfte ca. 3.000 Euro. davon ca. 300 Euro lohnsteuer, Kirchensteuer und Sozialversicherungsbeiträge. Entfernung zum Arbeitsort ergibt laut rechner: 928 € + kosten für bewerbungsbilder 47;-, ein Seminar 80;- = 1.055 €: (also mein "gewinn" = 1.654?!)

selbstständig: einkünfte: 7140 €. hier möchte ich eine betriebskostenpauschale von 614€ anrechnen lassen. also gewinn: 6526 €

wären ja nun ein "gewinn" von 8171 € - 1.200 € sonderausgaben studiengebühren = 6.971 €

dann habe ich noch eine private altersvorsorge mit 1.200 € pro jahr und die normalen krankenkassenbeiträge, die sich dieses jahr auf ca. 130 € beliefen. wo kann ich die hinschreiben?

Frage: kann ich davon (für meine eigenen berechnungen) jetzt sowas wie eine "einnahmen-überschussrechnung" durchführen und wenn der betrag unter den 8004 € liegt ist alles in ordnung? bitte entschuldigt, bin momentan verwirrt. Vielen Dank für eure Hilfe!

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