Muss ich den kompletten Betrag einer Kostenausgleichsvereinbarung der Prismalife bei vorzeitiger Kündigung zahlen?

3 Antworten

Vor ungefähr 3 Monaten habe ich erst mitbekommen

Sorry, die Verträge von Prisma Life sind sehr transparent aufgebaut.

Wird eine KAV vereinbart, dann wurde im Antrag der Betrag und die Laufzeit der KAV fixiert und auch der dementsprechend reduzierte Sparbeitrag.

Auch unterschreibst Du separat für die KAV und für die Versicherung. Es sind zwei voneinander getrennte Verträge.

Der Versicherungsvertrag ist kündbar. Die KAV jedoch nicht.

Eine Frage bleibt: Weshalb möchtest Du einen Teil Deiner Altersvorsorge aufgeben. 

Prisma Life hat zwar recht hohe anfängliche Kosten für Vertragseinrichtung und Provisionen für Berater. Jedoch sind die laufenden Kosten recht gering.

Auf die gesamte Laufzeit betrachtet fährst Du damit günstiger wie mit "üblichen" Provisionen/Vertriebsfolgeprovisionen.

Nachdem Du durch die KAV alle Gebühren bezahlt hast, weshalb die Kündigung.

Du kannst den Vertrag beitragsfrei stellen. Du kannst auch aus dem Vertrag Kapital entnehmen und später wieder einzahlen. Eine Kündigung ist definitiv ungünstig.

Anscheinend hat der BGH die KAV von PrismaLife am 12.03.2014 bestätigt, so dass Du dich wahrscheinlich mit dem Verlust abfinden musst.

Aus der Pressemitteilung: 

„Diese Entscheidung des Bundesgerichtshofes stellt klar, dass separate Kostenausgleichsvereinbarungen der vom Gesetzgeber
geforderten Transparenz entsprechen“, so Markus Brugger, Chief Executive Officer der PrismaLife. „Der BGH bestätigt mit
seinem Urteil unseren Weg. Nettopolicen bieten dem Kunden, im Vergleich zur Bruttopolice, maximale Kostentransparenz
und mehr Verständlichkeit: der Kunde weiss wofür er wieviel bezahlt.“

Prisma Life besteht immer auf die Erfüllung aus dem KAV. Hier hilft nur der Weg zum Anwalt. Es gibt Urteile, die zu Gunsten der Kunden erfolgt sind.

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