Muss ich bei Rückzahlung von Schulden an mich eine Ratenzahlung akzeptieren und darf ich darauf Zinsen erheben?

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Niemand kann eine Ratenzahlungsvereinbarung erzwingen und wenn man sich auf so etwas einläßt, bestimmt man die Konditionen.

Ob Du Dich auf Ratenzahlung einläßt, solltest Du Dir schon gut überlegen. Oft fängt der Ärger dann erst richtig an, nämlich dann, wenn der Schuldner in jedem Monat erinnert und gemahnt werden muß.

Wir kennen Eure finanziellen Verhältnisse natürlich nicht. Aber, es gibt durchaus Fälle, wo Geld auf einmal auftaucht wenn der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht oder eine Lohnpfändung ausgesprochen wird.


Pfändungsauftrag bei erfolgter Zahlung - Genügt Nachweis gegenüber dem Gerichtsvollzieher?

Der Gerichtsvollzieher hat einen Vollstreckungsauftrag erhalten aus einem rechtskräftigen Vollstreckungsbescheid. Der Gerichtsvollzieher geht darauf hin an den Schuldner und will den im Vollstreckungsbescheid titulierten Betrag zu einem Gesamtbetrag von rund 5000,00 Euro (Hauptsache, Zinsen, Kosten), ansonsten er die Pfändung des Mobiliars in Aussicht stellt. Der Schuldner ist entsetzt. Der er hat tatsächlich den Schuldbetrag an den Gläubiger gezahlt, was dieser offensichtlich übersehen hat. Andererseits hat der Schuldner unterlassen, auf die Zahlung den Gläubiger aufmerksam zu machen und die Herausgabe des entwerteten Titels zu verlangen. Lässt daraufhin der Gerichtsvollzieher von seinem Einziehungs- bzw. Pfändungsauftrag ab oder was muss der Gläubiger tun?

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Ratenkredite bei der Netbank für 12 Monate, 4,99 % Zinsen - kann das wirklich sein?

Ich seh in der Zeitung grade ein Übersicht der Ratenkredite, da steht z. B. Netbank für 12 Monate, 4,99 % Zinsen, kann das wirklich so güntig sein? Oder ist das ein Bauernfänger-Angebot?

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Was tue ich, wenn die Bausparkasse eine Erhöhung der Sparrate fordert?

Ich habe im Jahre 2003 für meine Partnerin einen Bausparvertrag bei der damaligen Quelle Bausparkasse (heute BSQ Bauspar AG) abgeschlossen. Der Plan damals war, das Geld für meinen Erstgeborenen anzusparen und ihm das mit 18 auszuzahlen. Das wäre theoretisch 2021.

Vertragsahmen sehen folgendermaßen aus:

Tarif: Q12Bonus; Verzinsung: 4,75 %; Bausparsumme: 14.000,00 €; Vertragsbeginn: 06.10.2003; Ablauf Bindefrist: 06.10.2010; Festgelegte Sparrate monatlich: 25,00 €

Ende letzten Jahres erhielt ich Post, dass die Regelsparraten in den letzten 12 Monaten nicht vollumfänglich geleistet wurden. Wir wurden aufgefordert den Fehlbetrag von 372,00 € bis Ende Januar 2016 zu begleichen. Im Schreiben wurde darauf hingewiesen, dass laut Bausparvertrag die monatlichen Sparzahlung bis zur ersten Auszahlung mindestens 4 ‰ betragen muss. Auf meinen Anruf bei BSQ hin wurde mir das bestätigt und aufgezeigt, dass 4‰ von 14.000,00 €

= 56 € ergeben. Abgezogen meiner gezahlten 25 € entsteht ein monatlicher Fehlbetrag von 31 € (macht im Jahr 12 x 31 = 372 €) Wenn ich die Zahlung nicht leiste, wird mir mit Kündigung gedroht.

Welche Schritte wären jetzt richtig, um den Bausparvertrag zu erhalten? Soll ich die Zahlung von 372,00 € leisten und abwarten? oder Soll ich die 372,00 € Zahlen und die Sparrate auf monatlich 56 € erhöhen?

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Inkassoforderung höher als ursprünglicher Betrag

Hallo

A hat Probleme mit einem Inkassodienst. Eine offene Forderung von 207 € resultiert aus Nov. 07, darauf wurden im Dez. 07 100 € gezahlt. Im Jan. 09 ergeht ein VB: Hauptforderung immer noch 207 €, Zinsen 23,38 - Kosten für den VB 44,01 € (Inkasso), Mahnkosten,Auskünfte und Kontoführungsgeführen = 39,15 - 42,50 gem. außergerichtlich Vergleich - laufende Zinsen = 0,05 geamt 356,39 €.

A vergisst die ganze Sache.

Jetzt kommt Schreiben vom Inkasso: Hauptforderung 207 € Mahnkosten Auftraggeber 21,99 Inkassovergütung inkl.evtl.angefallener Ermittlungskosten) 224,51 Kontoführungsgebühren mtl. 2,05 = 40,90 Anwaltsgefübhren/Verfahrensvergütung 37,21 Gerichts-Vollstreckungskosten 23,00 Zinsen 84,06 abzüglich geleistete Zahlung 100 € = 538,97 €

A fragt sich ob diese Kosten rechtens sind?

Kann da jemand helfen? Wäre sehr nett.

Gruß

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Ärger mit Inkasso und Anwalt

Hallo! Ich bin neu hier und ziemlich verzweifelt. Ein Anwalt will hier jetzt gegen uns das Verfahren eröffnen, weil wir eine Forderung nicht begleichen.

Folgender Sachverhalt:

Inkassounternehmen X fordert insgesamt 89,14 EUR . Hauptforderung 23,74, Mahnkosten 10 und der Rest 55,40 waren Inkassokosten (Inkassogebühr, Kontoführung, Adressermittlung, Auslagen für schriftliche Mahnung, Inkassoauslagen).

--> Auf diese Forderung haben wir reagiert indem wir nachgegoogelt haben ob so hohe Inkassokosten zulässig sind. Ergebnis war: Nicht höher als Rechtsanwaltskosten und die haben wir mit 32,50 gefunden. --> Wir haben 66,24 EUR überwiesen (23,74+10+32,50) und einen Brief an das Inkassounternehmen geschickt:

"Ich habe ihnen Grundforderung 23,74 + Mahnkosten 10,00 + 32,50 auf das von ihnen angegebene Konto überwiesen. Meines Wissens sind 32,50 bei dieser Höhe der Maximalsatz, den ein Inkassounternehmen ansetzen darf, deshalb habe ich auch nicht mehr überwiesen. Sollten sie darüber hinaus höhere Kosten geltend machen wollen bitte ich sie mir detailliert alle Kosten auf zu schlüsseln. Ich werde ihre Forderung dann prüfen / prüfen lassen. Sollten sie sich innerhalb der nächsten 30 Tage nicht melden gehe ich ansonsten davon aus, dass die Angelegenheit sich mit Überweisung der 66,24 EUR erledigt hat."

---> UND EIN PAAR TAGE DANACH KAM POST VON EINEM ANWALT

Forderung (mit Androhung vor Gericht zu gehen): 89,14 EUR (das ursprüngliche von der Inkasso) -66,24 (unsere Zahlung)+ 39 (Rechtsanwaltshonorar + irgendwelche Auslagen) = 61,90

--> wir haben bei diesem Anwalt angerufen und versucht das zu klären. Wir wurden gebeten eine schriftliche Stellungnahme zu schicken.

--> Mail an den Anwalt:

"wie telefonisch gefordert hier die Stellungnahme:

Unserer Ansicht nach besteht kein Grund, dass sie für firma XY zur Zahlung auffordern. Grundforderung + Mahnkosten Firma XY + 32,50 wurden an die Inkasso gezahlt. Für höhere Kosten/Forderungen seitens des Inkassounternehmens wurde eine Kostenaufschlüsslung verlangt. Dies wurde neben der Zahlung der Inkasso auch schriftlich mitgeteilt. Den Brief an die Inkasso habe ich ihnen als PDF angehängt."

---> dann kam vom Inkassounternehmen ein Brief, dass sie bereits vorher den Fall an diesen Rechtsanwalt übergeben haben (komisch- denn der hatte die Zahlung ja in seiner Aufschlüsselung drin - also wie kann das sein!)

--> heute kam ein Brief des Anwalts mit einer Inkassokostenzusammensetzung und Forderungsaufstellung.Wenn wir nicht Zahlen nimmt er das verfahren wieder auf.

Jetzt meine Frage: Kann er das tun? Die Hauptforderung ist beglichen! Das Inkassounternehmen hat unserer Ansicht nach den Fall an den RA weiter weil wir nicht voll gezahlt haben und dafür sollen wir jetzt noch mehr blechen!!!!

Was würdet ihr tun? Mahnbescheid abwarten und dagegen Einspruch erheben? Oder hab ich was vergessen und die kriegen uns dran? LG Smarti

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