Muss ich ausländische Zinseinnahmen dem Finanzamt melden wenn ich insgesamt unter 7600EUR verdiene ?

1 Antwort

Die Sache mit der NV Bescheinigung ist nciht so einfach, weil aus DEiner Frage nicht hervorgeht, ob Du nur im letzten Jahr sowenig verdient hast, oder ob das immer so ist ud woraus Deine Einnahmen bestehen.

Als Rentner hast Du eine gute Chance auf eine NV Bescheinigung. Als Arbeitnehmer, oder Gewerbetreibender kannst Du das vergessen.

Für das letzte Jahr kannst Du nach den genannten Umständen auf die Abgabe einer Erklägung verzichten. wenn Dein zu versteuerndes Einkommen unter 7664 liegt (einschl. der Zinsen) machst Du Dich in keiner Weise strafbar. Sollte das Finanzamt Dich aber auffordern, mußt Du eine abgeben.

Verlustvortrag für Zeit des Studiums + volle Anerkennung der Fahrtkosten zur Uni

Hallo zusammen, ich hätte eine Frage zum Verlustvortrag während des Studiums. Ich habe mein Studium 2008 begonnen und 2011 erfolgreich beendet. Es handelt sich bei mir um eine nachgewiesene Zweitausbildung, weshalb die Kosten während des Studiums als Werbungskosten anerkannt wurden. Dies war in den Jahren 2008, 2009 und 2010 kein Probelm. Ich habe Bescheide über die gesonderte Feststellung des Verlustvortrages erhalten und die Verlustvorträge wurden addiert. Nun habe ich meine Steuererklärung für 2011 eingereicht und dazu ein Schreiben vom Finanzamt erhalten, dass ich nicht nachvollziehen kann. Und zwar soll ich folgende Unterlagen nachreichen: " 1) Angaben und entsprechende Nachweise, wie ich meine Studien- und Lebenshaltungskosten bestritten habe, da hierfür 400 € nicht ausreichen (Studienbeihilfe, Bafög, Unterstützungsleistungen durch Dritte etc.)"

-> bei den 400 € handelt es sich um Aufwandsentschädigungen für ein Praktikum während der Monate Januar und Februar -> ich habe weder Studienbeihilfe, noch Bafög erhalten; meinen Lebensunterhalt habe ich bestritten von meinem Ersparten, das ich durch die Berufstätigkeit vor Beginn meines Studiums angespart hatte, sowie durch Ferienarbeit in früheren Jahren, jedoch nicht im Jahr 2011 => meine Frage ist nun, was ich da wie nachweisen soll und was bitte sind Unterstützungsleistungen durch Dritte?

Als zweiten Punkt soll ich einen "Kilometernachweis oder Kostennachweis für das genutzte Fahrzeug bzw. Verkehrsmittel mit dem die geltend gemachten Fahrten zur Uni durchgeführt wurden" einreichen => Meine Frage dazu ist, wie ich das machen soll. Das genutzte Fahrzeug ist mittlerweile verkauft, ich kann vielleicht noch ein paar Tankbelege zusammenkratzen, aber niemals alle. Ich muss auch sagen, dass ich die Tankbelege auf jeden Fall aufgehoben hätte, hätte ich das gewusst, aber in den drei Jahren vorher (2008-2010) hat das niemanden interessiert.

Eine weitere Frage von mir bezieht sich auf die Anrechnung der Fahrtkosten. Ich habe jedes Jahr die tatsächlichen Fahrtkosten angegeben und dann in den Antwortschreiben vom Finanzamt mitgeteilt bekommen, dass die Fahrtkosten nur einfach anerkannt werden. Dazu gab es ein zu damaliger Zeit anhängiges Verfahren vor dem BFH (VI R 44/10) und mir wurde vorgeschlagen, meine Einsprüche bis zum Ergehen der Entscheidung durch den BFH ruhen zu lassen. Nun habe ich durch Recherche im Internet festgestellt, dass es seit 9. Februar 2012 eine Entscheidung des BFH dazu gibt, die besagt, dass Fahrtkosten im Rahmen einer Zweitausbildung voll anerkannt werden müssen. => Meine Frage ist nun, in welcher Form ich das dem Finanzamt mitteilen muss? Und wie ich das am besten für die Jahre 2008-2011 auf einmal mache? Oder müsste das Finanzamt von sich aus reagieren und ich muss nur anrufen?

So, das wären nun meine Fragen. Ich wäre wirklich sehr, sehr dankbar, wenn mir dabei jemand weiterhelfen könnte.

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Online Verdienst durch Webseiten-Tests - bin ich als Schüler steuerpflichtig?

Hallo liebe Community,

ich bin neu hier und habe eine wichtige Frage. Ich bin volljähriger Schüler eines Gymnasiums. Um mein Taschengeld etwas aufzubessern, habe ich mich vor einiger Zeit bei der Website UINSPECT angemeldet. Dort führe ich als Tester in unregelmäßigen Abständen sog. Usability-Tests von Websiten durch. D. h. ein Unternehmen, z. B. die Deutsche Bahn beauftragt UINSPECT mit der Testung der Benutzerfreundlichkeit ihrer Website. Dabei gibt die DB vor, dass ihre Seite von z.B. 200 Leuten getestet werden soll. UINSPECT schickt dann eine email an alle angemeldeten Tester (so wie mich) und diejenigen 200 Leute, die als erstes auf den Link in der MAil klicken und sich den Test reservieren, können diesen durchführen. Dabei kommentiert man, was einem an der Website ganz generell gefällt oder stört, bekommt aber auch gewisse Aufgaben gestellt, z.B. soll man eine bestimmte Zugverbindung auf der Bahn-Website probehalber raussuchen und den Such-und Buchungsvorgang im Hinblick auf Nutzerfreundlichkeit kommentieren. Diese Tests dauern meist ca. 15 Minuten und werden mit 10€ vergütet, welche im Folgemonat auf das eigene Paypal-Konto überwiesen werden.Eine Steuernummer musste bei der Anmeldung nicht angegeben werden. Für mich ist das leicht verdientes Geld und ich habe mir deshalb schon 50€ dadurch verdient. Allerdings kommen diese Tests eben nicht regelmäßig. So kommt es, dass man manchmal jede Woche zu einem Test "eingeladen" wird, dann aber auch mal einen Monat gar nicht. Theoretisch kann man 8 Tests im Monat machen und somit maximal 80 € pro Monat verdienen.

Nun habe ich mit die Frage gestellt, ob ich diese Aufbesserung meines Tascgengeldes, vor allem da ich kürzlich volljährig geworden bin, irgendwie beim Finanzamt melden oder gar versteuern muss. UINSPECT betont auf ihrer Website, dass man bei ihnen nicht fest angestellt ist.

Muss ich also mein geringes Einkommen melden oder versteuern? Und wie wäre es, wenn ich mich auch zusätzlich  bei Konkurrenz-Websiten anmelde, die ähnliche Dienste anbieten und somit insgesamt mehr als 80€ pro Monat verdienen würde? Gibt es da vielleicht irgendwo eine Grenze?

Ich bedanke mich schonmal für euren Rat.

MfG

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Änderung Einkommensteuererklärung bei rückwirkender Rente noch möglich/notwendig?

Ich bin am 09.08.2017 rückwirkend zum 01.10.2016 verrentet worden. Es handelt sich um eine volle befristete Erwerbsminderungsrente.

Bis dahin hatte ich vom 01.10.2016 bis 05.04.2017 (inkl. 6 Wo. Lohnfortzahlung) noch gearbeitet und Lohn vom AG erhalten. Vom 06.04.2017 bis 01.08.2017 erhielt ich Krankengeld. Seit dem 02.08.2017 bekomme ich Rente.

Im Rentenbescheid wurde dies wie folgt aufgelistet: Für die Zeit vom 01.10.2016 bis 31.03.2017 "ist die Rente nicht zu zahlen, weil der zulässige Hinzuverdienst überschritten wird". Für diese Zeit habe ich ja volle Lohnzahlung durch meinen AG erhalten, knapp 3.000 Euro brutto im Monat. Ich habe jedoch nur eine Hinzuverdienstgrenze von 450 Euro monatlich. Um diese Zeit bzw. Sachverhalt geht es mir eigentlich bei meinen später folgenden Fragen.

Ab April 2017 hatte ich Krankengeld erhalten, was teilweise wieder durch die Rentenversicherung direkt an die Krankenkasse ausgeglichen wurde. Ab August 2017 bekam ich dann Rente.

Ich hatte zum Zeitpunkt des Rentenbescheides, den 09.08.2017, meine Einkommensteuererklärung für 2016 schon beim Finanzamt abgegeben und auch danach nicht mehr geändert:

Jetzt komme ich zu den Fragen:

Ein Rentner muss keine RV- und AV-beiträge zahlen. Er muss nur KV und Pflegeversicherung bezahlen. Bei meiner Rentenhöhe von ca. 1250 Euro wird mir auch keine Lohnsteuer und Soli abgezogen.

Kann ich meine Einkommenssteuerklärung für 2016 noch ändern? Macht dies Sinn?

Bekomme ich in irgendeiner Form die Beiträge, die ich vom 01.10.2016 bis 31.12.2016 als Rentner in die Sozialversicherung gezahlt habe (AV, RV) wieder zurürck? Evtl. auch Lohnsteuer und Soli? Oder ist dies durch den sehr hohen Hinzuverdienst damals durch mein Gehalt, das ja weit über 450 Euro lag, nicht mehr möglich? Oder gibt es irgendwelche andere Gründe? Oder ist dies doch möglich?

Vielen Dank!

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Wie Schufa Score erhöhen?

Hallo, ich habe mich kürzlich - rein Interessehalber - bei meineschufa.de angemeldet einfach um zu sehen, was dort alles über mich gespeichert ist.

Ich bin etwas erschrocken, als ich gemerkt habe, dass mein Score von 84,00% nun überhaut nicht gut ist. Dachte immer mit meinem guten Verdienst (> 60.000€ / Jahr) müsste ich mir keine Sorgen machen. Erklären woran das liegt kann ich mir nicht wirklich. Ich bin relativ jung (Baujahr 1984), männlich und bedingt durchs Studium war ich an insgesamt 4 Adressen gemeldet. Kredite habe ich aktuell keine laufen, ein Kredit ist als erledigt vermerkt. (Habe mir eine Wohnung aus Eigenkapital gekauft und auch renoviert, ca. 5.000€ habe ich damals aufgenommen und innerhalb von 1,5 Jahren zurückbezahlt).

Allerdings habe ich insgesamt drei Kreditkarten. Eine bei der DKB Bank, die ich als Tagesgeldkonto nutze, eine Firmenkreditkarte und eine Kreditkarte die ich privat nutze. Sollte ich hier eine davon kündigen? (Möchte ich eigentlich nicht, da ich alle drei aktiv nutze und auch nicht über meine Verhältnisse lebe).

Auch laufen auf meinen Namen drei Konten, mein Privates und ein weiteres bei der Netbank (Konto der Hausverwaltung). Zudem habe ich mich kürzlich von einem Postbank Angebot locken lassen und auch noch dort ein Konto eröffnet. Gut, das hätte es nicht gebraucht, mir waren die Auswirkungen so nicht klar. (Wollte damit nur eine Prämie abgreifen). Das Konto werde ich dann aber wohl bald wieder kündigen.

Weitere Einträge finden sich bei den Handyverträgen. Hier habe ich auch eine "Leiche" in Form eines Vertrages entdeckt, den ich 2004 gekündigt habe. Die Löschung hierfür habe ich bereits beantragt. Zudem ist dort aktuell noch mein derzeitiger Vertrag (läuft im August aus) und ein "Pseudo Prepaid" Vertrag aufgeführt. Letzten wollte ich als Ersatz für meinen derzeitigen Vertrag abschließen, allerdings habe ich diesen bereits widerrufen. (Netz ist zu schlecht). Werde mir wohl eine wirkliche Prepaid Karte vom Lidl holen, damit hier alle drei Verträge verschwinden.

Ansonsten finden sich nur noch diverse Anfragen von Onlinehändlern wie z.B. Otto oder Rakuten bei denen ich auf Rechnung bestellt habe. (Hier passe ich zukünftig besser auf). Und auch mein Stromanbieter (Eprimo) hat sich in dieser Liste eintragen lassen.

Alles in allem aber in meinen Augen nichts wirklich dramatisches. Dennoch möchte ich unbedingt an meinem Score arbeiten, da ich plane in einigen Jahren meine Wohnung zu verkaufen und ein Haus zu bauen. Nur wie soll ich das am Besten anstellen?

Die Umzüge kriege ich nicht weg, an der Anzahl der Konten und Kreditkarten kann ich nicht sehr viel machen und auch die Anfragen der Onlinehändler werden nicht sofort verschwinden. Auch auf Strom will ich nicht verzichten. Eigentlich bleiben mir da nur die Handyverträge, die bald nicht mehr erscheinen sollten, bzw. ein Konto dass ich bald kündigen werde. Aber ob dadurch der Score erheblich steigt? Was habt Ihr für Tipps

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