Muss Hausrat geteilt werden?

2 Antworten

Mal vorausgesetzt, dass keine weiteren Erben vorhanden sind, auch die Ehefrau des Vaters bereits verstorben ist (ihr würde sonst der komplette Hausrat gehören) und es im Testament dazu keine Regelung gibt:

Alles, was Deinem Vater gehört hat, ist Erbmasse, egal, ob es geldwertig ist oder nicht.

Dazu gehört selbstverstänlich jeglicher Hausrat bis hin zum letzten Salzstreuer und Suppenlöffel, die Bohrmaschine und die Kettensäge, der Fernseher (incl. der Fernbedienung und die darin eingesetzten Batterien), die Kleidung und Fotoalben.

Natürlich auch die Kunstgegenstände, die Vasen, die Bilder.

Also tutti completti ALLES! Egal, wo es sich befindet.

Ihr habt beide identischen Anspruch darauf, Dein Bruder darf ebensowenig wie Du eigenmächtig ohne Einverständnis des Anderen darüber verfügen oder etwas veranlassen (z.B. Verkauf).

Da müsst ihr euch jetzt übereinstimmend (!) darüber einigen, wer bekommt was, was wird weggeworfen, verschenkt, verkauft.

Vielen Dank, für die schnelle Antwort. Das wird jetzt nicht einfach...

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Behaupten kann der Bruder viel - was steht denn im Testament?

Leider nur kurz und knapp, dass er das Haus bekommt, und ich das Mietshaus. Ohne Zusatz.

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Hilfe Steuer nach Hausverkauf (Erbe)

Hallo liebe Mitglieder! Ich habe eine recht komplexe Frage, die mir bisher niemand so recht beantworten konnte bzw ich viele widersprüchliche Ratschläge, auch von "Profis", erhalten habe. Darum hoffe ich, ich finde hier Hilfe :-) Nach dem Tod meiner Mutter 2005 habe ich das Elternhaus gemeinsam mit meinen beiden Geschwistern zu gleichen Teilen geerbt. Leider gab es keinen Konsens, wie wir als Erbgemeinschaft mit dem Haus verfahren, so dass meine Schwester 2009 die Teilungsversteigerung beantragt hat. Beim 2. Versteigerungstermin 2010 haben mein Bruder und ich unser Elternhaus gemeinsam ersteigert. Der Kauferlös wurde, abzüglich der Gerichtskosten, zu gleichen Teilen zwischen allen drei Geschwistern aufgeteilt. Ab diesem Zeitpunkt, 2010, haben mein Bruder und ich alles versucht, das ersteigerte Haus zu verkaufen. Summa summarum hat der Prozess knapp vier Jahre gedauert, denn es ist nicht einfach, auf dem platten Land ein älteres Haus zu verkaufen. Im Sommer 2014 haben wir endlich einen Käufer gefunden; Notartermin usw. Nun habe ich Post vom Finanzamt, dass ich als Rentnerin wie auch mein Bruder Spekulationssteuer zahlen müssen für den Hausverkauf - und zwar nicht zu knapp! Der Steuerberater meines Bruders sagt, dass dies rechtens ist weil das Haus uns beiden erst seit vier Jahren gehört und leer stand (nicht von einem von uns bewohnt). Mein früherer Kollege aus der Buchhaltung hingegen spricht auch hier vom Fußstapfenprinzip, da die Erben das Eigebtum der Eltern zurück ersteigert haben. Wer weiß Rat, wie die Sachlage tatsächlich ist? Ich bin dankbar für jeden Hinweis! :-)

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Nach Tod der Schwiegermutter muss mein Schwager uns 25.000 € zahlen, da sein Erbe mehr Wert hat, das hat auch mit dem Baukostenindex zu tun, was ist das genau?

Meine Schwiegermutter hat in einem Erbvertrag beide Söhnen je ein Haus vererbt. Das das eine aber viel mehr Wert hat muss mein Schwager uns 25000 €( damals festgelegt) Auszahlen. Das Geld erhöht oder vermindert sich durch den aktuellen Baukostenindex. wie bekomme ich raus wieviel das ist. Mit den Info Seiten kann ich als Laie nicht viel anfangen. Vielen Dank für eure Hilfe

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Grundstück mit meinem Bruder geerbet. Wie nun aufteilen,...?

Hallo,

mein Bruder und ich haben ein Grundstück geerbt, auf dem 2 Häuser stehen. 1 Haus ist soweit bewohnbar, muss aber mittlerweile ein wenig saniert werden. Das 2. Haus ist aus den 50er Jahren, aber mittlerweile im Grund ein Rohbau. Das Haus wurde in den letzten Jahren innen und außen bis auf die Grundmauern entkernt.

Zu meiner Frage: Mein Bruder möchte in das bewohnbare Haus einziehen, vorher natürlich noch die Sanierung durchführen. Wenn dieses geschehen ist, will er auch das "alte" Haus nach den Plänen unseres verstorbenen Vaters fertigstellen. Ich selbst verzichte auf eine Nutzung oder Anspruch der Häuser oder des Grundstücks, allerdings haben wir uns auf einen Betrag geeinigt, der mir irgendwann mal zur Verfügung stehen soll. Ich will meinem Bruder die finanzielle Freiheit lassen, sein Vorhaben umsetzen zu können. Als Grundvoraussetzung gilt auch dass mein Bruder allein im Grundbuch eingetragen wird. Deshalb die Frage, wie können wir dies umsetzen, so dass auch ich nicht auf unseren ausgemachten finanziellen Betrag verzichten muss, bzw. dieser auch abgesichert ist?

Unsere 1. Idee war, das Grundstück zu teilen, so dass jedes Haus auf einem eigenen Grundstück steht, ich auf das alte Haus einen Grundschuldeintrag an 1. Stelle mit dem ausgemachten Betrag bekomme, so dass auch mein Bruder an erster Stelle, des bewohnbaren Hauses, Kredite vergeben kann, bzw. eine Grundschuld an erster Stelle eintragen lassen kann um somit Kredite zu bekommen. Dies funktioniert leider so nicht, da das Grundstück nicht geteilt werden kann, da die beiden Häuser zu nah aneinander stehen.

Unsere 2. Idee ist jetzt, dass ich an 2. Stelle einen Grundschuldeintrag bekomme, ich aber ein "Vetorecht" bei Grundschuldeintragungen an erster Stelle bekomme, so dass die erste Stelle nicht überzogen wird um meinen Anteil, bzw. den ausgemachten Betrag nicht zu gefährden, für den Fall der Fälle... was auch immer. Allerdings wissen wir nicht, ob sowas machbar ist.

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Weiß hier jemand Rat, was machbar ist?

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