Muss er eine Einkommensteuererklärung machen?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

In der Summe liegt er damit über der Summe, die pro Jahr steuerfrei bleibt.

Fertigt er keine Steuererklärung an, wird er irgendwann dazu aufgefordert und hat dann Probleme, die Werbungskosten zu der Mieteinnahme zusammenzubekommen und glaubhaft zu machen.

Also Belege und Abrechnungen zusammentragen, bei hinreichender Unkenntnis damit zum Steuerberater gehen. Dann lässt es sich vermeiden, während der Ausbildungszeit wegen Steuernachzahlungen zu Kasse gebeten zu werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo,

normalerweise berechnet der Arbeitgeber den Steuerabzug so, dass er genau zu dem Einkommen passt. Daher braucht er auch keine Steuererklärung abzugeben. Hierzu sind Azubis nur verpflichtet, wenn sie neben ihrer Ausbildung weitere Einkünfte erzielen, z. B. mit einer vermieteten Wohnung. Manchmal rechnet sich sogar eine freiwillige Abgabe als Azubi ohnehin. K.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das kann man ganz einfach sagen, § 46 Abs Abs. 2 Nr. 1. EStG

Er hat mit den 550,- Mieteinnahmen pro Monat (jährlich 6.600,-) vermutlich Einkünfte von mehr als 410,- Euro pro Jahr (die Kosten aus dem Mietobjekt kann er ja abziehen, daher werden die 6.600,- nicht die Einkünfte sein) die nicht dem Steuerabzug unterlagen und somit muss er eine Einkommensteuererklärung abgeben.

es könnte sogar sein, dass er nachzahlen muss.

550,- netto sind ca. 700,- Brutto., aber kein Lohnsteuerabzug, weil der erst bei ca. 950,- beginnt.

Die Mieteinkünfte kommen dazu. die Höhe kennen wir nicht, weil Kosten und Abschreibungen unbekannt, aber es können schon mehr als der Grundfreibetrag sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
althaus 10.03.2014, 11:46

Kommt das Finanzamt mal von alleine, wenn er nie eine Einkommensteuer abgeben will?

0
EnnoBecker 10.03.2014, 15:52
@althaus
Kommt das Finanzamt mal von alleine, wenn er nie eine Einkommensteuer abgeben will?

Kann man für die Zukunft schwer voraussehen. Durch die Umstellung auf das RMS und die elektronische Übertragung der Lohndaten weiß das Finanzamt immerhin, ob jemand zur Abgabe verpflichtet sein könnte.

0

Weshalb scheut er den Papierkrieg, vielleicht kommt ja eine Erstattung heraus. Es kann sein das er irgendwann vom FA aufgefordert wird. Bis dahin oder bis er ein höheres Einkommen hat kann er versuchen abzuwarten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
vulkanismus 09.03.2014, 21:24

Diesen Rat halte ich für etwas bedenklich.

Wegen der Vermietungseinkünfte sollte er schon mal eine Probeberechnung machen.

Es kommt zwar selten vor, dass jemand aus V+V einen Gewinn macht, aber wir wissen es nicht.

0

Weder der Nettoverdienst noch die Höhe der Mieteinnahmen sind hier interessant.

Sollte von seiner Ausb.vergütung Lohnsteuer einbehalten werden, könnte er davon evtl. etwas zurückbekommen.

Dazu müsste aber berrechnet werden, wie hoch die Einkünfte aus Vermietung sind.

Letztendlich ergibt sich ein Gesamtbetrag der Einkünfte.

Ich empfehle eine Probeberechnung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein Azubi verdient nichts er erhält eine Ausbildungsvergütung damit er etwas lernen kann.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
suedlaender 09.03.2014, 17:02

Danke. Das ist mir klar. Auch arbeiten die nicht wirklich was, sondern lernen nur dabei ohne wirklich anzupacken. Da wird er sich aber umschauen, wie sich die Welt nach der Ausbildung ändert. ....eine wikliche Antwort auf meine Frage ist das aber nicht.

2

Was möchtest Du wissen?