Muss eine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt werden, nachdem Zinsbindung abgelaufen?

2 Antworten

Nein, die gilt nur während der Zeit der Festschreibung, weil sich die Bank für die Zeit das Geld auch zu einem festen Zinssatz besorgt hat.

Also, nun kann getilgt werden. Eine ggf. vorhandene Kündigungsfrist ist zu beachten.

Mit Ende der Zinsbindung hast du keinen gültigen Darlehsnvertrag mehr. D.h. du kannst machen was du willst. Ihn tilgen, velängern, die Bank wechseln. Auf keinem Fall brauchst du ein Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen, da der Vertrag abgelaufen ist.

Wohn-Riester Vorausdarlehen ablösen durch neues Wohn-Riester-Darlehen

Vor einigen Jahren habe ich Wohn-Riester mit einem Vorausdarlehen bei einer Bausparkasse abgeschlossen. Als Tilgungsersatz dient ein Wohn-Riester-Bausparvertrag, welcher entsprechend bespart wird

Da der Zinssatz beim Vorausdarlehen aus heutiger Sicht nicht mehr attraktiv ist und die Zinsbindung des Vorausdarlehens an die Zuteilung des Bausparvertrags (BSV) gebunden ist, würde ich gern Folgendes machen:

Aufnahme eines neuen Darlehens, Soforteinzahlung in den BSV, welches den Vertrag entsprechend schneller zur Zuteilung bringt (wäre in ca. 3 Jahren bei Soforteinzahlung der Fall). Zudem Aufnahme eines Forward-Darlehens als Riestervariante mit direkter Tilgung, um bei Zuteilungsreife des BSV das Vorausdarlehen ohne Vorfälligkeitsentschädigung abzulösen.

Kann ich das irgendwie realisieren? Wirkt sich das negativ auf das Wohnförderkonto aus (wird die vorzeitige Befüllung des BSV angerechnet)? Was passiert in dem Zeitraum, bis der Bausparvertrag zuteilungsreif wird? Kann ich überhaupt irgendwie mein Wohn-Riester-Darlehen über einen anderen Wohn-Riester-Anbieter ablösen?

Vielen Dank für Hilfe/Unterstützung!

Sascha

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Anschlussfinanzierung eines Annuitätendarlehens nach Ablauf der Zinsbindung.

Hallo. Die10-jährige Zinsbindungsfrist meiner Baufinanzierung läuft demnächst aus. Ich hatte ein Darlehen von 130 T€, von dem bisher 55 T€ getilgt sind. Das bedeutet, ich habe eine Restschuld von ca. 75 T€. In einem ersten Gespräch mit meiner Bank (Sparda Bank Hannover) habe ich erfahren, dass bei der Anschlussfinanzierung von dem Ursprünglichen Darlehen ausgegangen wird. Das heißt, dass die Bank Zins und Tilgung nicht von der Restschuld über 75 T€ berechnet, sondern von den ursprünglich 130 T€. Das bedeutet natürlich auch eine immens höhere Belastung. Bei einem Zinssatz von momentan ca. 3,05 % und einer Tilgung von 4 % ergibt sich ein Unterschied von ca. € 330,- Ist diese Berechnung der Bank zulässig und obligatorisch??? Wenn ich die Restschuld bei einer anderen Bank finanziere, würde dort doch lediglich die Restschuld von ca. 75 T€ zu Grunde gelegt, oder??? Über eine Erklärung / Antwort wäre ich froh. Schon mal vielen Dank!!!

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Ich muß das Bauspardarlehen von Wüstenrot nicht nehmen, besser jetzt günstigen Zinssatz reservieren?

Ich bin ja nicht verpflichtet das Bauspardarlehen von Wüstenrot zu nehmen, ich könnte auch den Zinsbonus (orientiert sich an der Höhe der Umlaufrendite) nehmen und mir jetzt - da die Bauzinsen so niedrig sind - einen günstigen Zinssatz reservieren lassen. Der normale Zinssatz bei dem Bausparer wäre 3,95 %, die Sondervariante 2,50 % (siehe vorige Frage, das kapiere ich nicht so recht). Momentan soll es ja für 2 % Baukredite geben, da hätte ich dann fast 2 % eingespart, kann die in die Tilgung stecken (oder einfach niedrige Raten zahlen) und auf das bis 2016 angesparte Kapitel (muß bis 03/16 ansparen, Beginn war 03/2006, Bausparsumme 68.000 Euro) bekäme ich noch diesen Zinsbonus, das klingt doch eigentlich gut. Oder was meint Ihr? Könnte ich JETZT schon - also 2 1/2 Jahre vorher - den Kredit reservieren lassen? Und was kostet das, rentiert sich das Ganze dann noch? Was ratet Ihr mir? Ich hätte große Lust das Darlehen nicht von der Wüstenrot Bausparkasse zu nehmen, weil die mich verärgert haben, die lassen mich aus Vorausdarlehen nimmer raus und ich zahle Monat für Monat Zinsen für das Darlehen und spare nebenbei den Bausparvertrag an und zahle so - jetzt check ich das langsam erst - viel zu lange ab, wäre schneller wenn ich mtl. tilgen würde und dann immer weniger Zinsen anfallen und die Tilgung langsam steigt. Daher wäre mir ganz recht, das Darlehen dann bei einer anderen Bank zu bekommen.

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Höhere Tilgung oder längere Zinsbindung?

Ich will eine Haus finanzieren und bin gerade bei der Überlegung die beim Darlehen Sollzinsbindungslaufzeit statt 10 Jahre auf 15 Jahre zu setzen. Das Gesamtdarlehen beträgt 180.000 Euro. Da das Haus nach KFW70 gebaut wird, möchte ich das KFW-Darlehen in Anspruch nehmen, nur mit 10-jähriger Sollzinsbindung möglich.

Restliches Darlehen für eine Bank sind 130.000 Euro. Für 10 Jahre hätte ich einen Sollzins von 2,35% und 1,5% Tilgung. Bei 15 Jahren wäre es ein Sollzins von 2,8% und die Tilgung entsprechend nur bei 1%, um die Rate zahlen zu können. Bei der 10-jährigen Laufzeit hätte ich 22.000 Euro getilgt, bei 15 Jahren 24.000 EUR. Bei 10 Jahren habe ich schneller einen höheren Betrag zusammen, bei 15 Jahren hätte ich in den restlichen 5 Jahren "nur" 2000 Euro mehr.

Was ist für mich sicherer?

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Finanzierung - wie hoch kfw-Anteil sinnvoll?

Wir sind gerade dabei uns ein Haus zu kaufen....Dafür haben wir von der LBS folgenden Finanzierungvorschlag: Darlehen: 130.000 62.000 über Bauspardarlehen (Wohnriester!) (Sollzins 3,30 effekt.3,30, Tilgung 2,40) 26.000 über die KFW (Wohneigentumsförderung) (Soll 4,10, effekt.3,65, Tilgung 1,36) 42.000 Annuitätsdarlehen (Soll 4,25, effekt. 3,76, Tilgung 1,5)

Nun meine Frage: Ist es sinnvoll die KFW mit reinzunehmen? Nachteil ist ja, dass man überhaupt nicht sondertilgen kann. Vom Zinssatz her zahlen wir beim Annuitätsdarlehen auch nicht erheblich mehr und haben da immerhin die Möglichkeit immer wieder zusätzlich zu tilgen. Welche Vorteile bringt den grundsätzlich ein KFW-Darlehen? Dass ein Jahr tilgungsfrei läuft, ist für uns auch nicht wichtig, da wir die Rate ohne Problem tragen könnten. Danke schon mal für die Antwort/Antworten.

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