Muss ein Verein, der Eintrittsgelder für Veranstaltungen einnimmt, in jedem Fall eine Steuererklärung abgeben?

2 Antworten

Hier ist auf jeden Fall professionelle Hilfe gefragt.

Soo schwer ist Vereinssteuerrecht nun auch wieder nicht, und die bist da völlig auf der richtigen Spur. Was der VV da macht, grenzt schon an Strafbarkeit. Wenn noch nicht mal die Feststellung der Gemeinnützigkeit beantragt wurde und  - ja, noch schlimmer: nicht beantragt werden kann, weil die Grundlagen dafür nicht geschaffen wurden, dann ist das m.E. kriminell.

Du musst wissen, ob du dich da zurückziehen musst.

Auf jeden Fall gehört der Verein in die Hände eines Steuerberaters.

EnnoWarMal ist unbedingt zuzustimmen. Allein nur wegen der Einbildung ist ein Verein nicht gemeinnützig. Diese wird nur auf Antrag erteilt, wenn die satzungsmäßigen und tatsächlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Das ist bei Euch nicht der Fall.

Übrigens haftet der Vereinsvorstand gemeinsam, solidarisch und mit seinem gesamten (auch Privat-)Vermögen für Steuerschulden. Das ist Eurem Vorstand wohl auch nicht klar.

Als Vereinsmitglied solltest Den Vorstand darauf verweisen und eine außerordentliche Mitgliederversammlung anstreben. Will man Deiner Warnung nicht folgen, würde ich einen vertrauensvollen Experten (Steuerberater, Anwalt, Notar) um Hilfe bitten.

Unabhängig davon frage ich mich, wie die Eintragung ins Vereinsregeister ohne ordnungsgemäße Satzung erfolgen konnte...

Umsatzsteuernachzahlung in Jahreserklärung angeben?

Hallo,

eine Personengesellschaft (GbR) mußte im Sommer 2016 eine Ust-Nachzahlung für das Geschäftsjahr 2015 von knapp 1000€ tätigen. Bei der EÜR Gewinnermittlung für 2016 wird diese Nachzahlung im Steuerprogramm als ganz normale Ausgabe bzw Abfluss vermerkt, die den Gewinn für 2016 weiter mindert.

Frage: Muß in der Ust-Jahreserklärung (bzw woanders) für 2016 angegeben werden, dass eine Ust-Nachzahlung für 2015 über 1000€ erfolgt ist?

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Bei Kleinunternehmerregelung §19 diverse Ausgaben steuerlich absetzen?

Kann ich als Kleinunternehmer nach § 19 UStG. auch meine Ausgaben, wie etwa Büromaterial, Domainproviderkosten, Telefonrechnung, Werbekosten, etc. steuerlich absetzen / geltend machen? Gibt es eine gute und leicht verständliche Software um die steuerliche Abrechnung selbst zu machen (ohne großes Steuerwissen)? Von WIESO soll es sowas wohl geben. Was kostet in etwa die Finanzbuchhaltung / Steuererklärung, wenn sie ein Fachmann macht?

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Schätzungsbescheid ohne Vorbehalt der Nachprüfung, Rechtsbehelfsfrist abgelaufen

Hallo, habe eine kleine Frage zur Bestandskräftigkeit von Steuerbescheiden.

Fall:

Steuerbüro hat für das Jahr 2012 noch keine Steuererklärungen abgegeben, da der Mandant trotz Erinnerung noch keine Unterlagen geliefert hat.

Dann reicht der Mandant die Unterlagen für die Steuererklärung ein und zwischen diesen Unterlagen liegt ein Schätzungsbescheid für die Umsatzsteuer mit einer Nachzahlung i.H.v. 3.000 Euro. Dieser Bescheid ist an den Mandanten adressiert, obwohl das Steuerbüro die Empfangsvollmacht hat.

Die Rechtsbehelfsfrist ist bereits abgelaufen.

Der Schätzungsbescheid wurde ohne Vorbehalt der Nachprüfung erlassen.

Die tatsächliche Umsatzsteuererklärung ergibt - wie auch in den Jahren zuvor - eine kleine Nachzahlung unter 100 Euro.

Was kann man da nun tun? Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand?

Dankeschön :-)

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HILFE ! Steuerberater hat 7 Jahre Umsatzsteuer b. Differenzbesteuerung gekürzt!

Ein freundliches Hallo an Alle! Bin neu hier und hoffe sehr, jemand hat einen Tipp! Vielleicht ist so etwas schon einmal passiert???

Das Problem: von Oktober 2003 bis Juni 2011 hatte ich mit einem Geschäftspartner eine GbR im Gebrauchtwarenhandel - also An & Verkauf. Wir unterlagen der Differenzbesteuerung. Also auf die Differenz zwischen Einkauf und Verkauf war die Umsatzsteuer zu entrichten. Über die ganzen Jahre wurde die Umsatzsteuer Voranmeldungen, sowie sämtliche Steuererklärungen durch das Steuerbüro gefertigt und von uns unterschrieben. Die Zusammenarbeit mit dem Steuerbüro funktionierte gut, wir hatten vollstes Vertrauen in deren Arbeit. Zumal unser Verständnis steuertechnisch gerade mal das Nötigste hergab. Dafür beauftragt und bezahlt man ja einen Steuerberater. Im Ergebnis einer Umsatzsteuersonderprüfung im Frühjahr 2011, * geprüft wurde2007!* stellte das FA fest, dass die Differenzbesteuerung falsch berechnet war. Im Grunde genommen kann man sagen, unser Steuerberater hat, OBWOHL ER DAS NIEMALS HÄTTE TUN DÜRFEN - nicht auf die volle Differenz die Umsatzsteuer berechnet, sondern nur auf 40 % ! Er hat versucht, nach bekannt werden, die Sache noch irgendwie zu retten und mit dem FA wohl einen "Deal" auszuhandeln. Das hat natürlich nicht funktioniert. Im Gegenteil, das FA hat eine Berichtigung der nachfolgenden Steuererklärungen verlangt und so wurde für die Jahre 2006 - 2010 eine saftige Nachzahlung von ca. 40000 € + Zinsen fällig. Hätten wir von der tatsächlichen Steuerhöhe gewusst, dann hätten wir das Geschäft schon nach Erhalt des 1. Steuerbescheides im Jahr 2005 geschlossen. Denn die Einnahmen haben immer gerade so zum Überleben gereicht, aber auf keinen Fall für Steuerzahlungen in dieser Höhe! Obwohl unser Steuerberater auch noch nach dem Desaster gemeint hat, wir sollten auf jeden Fall weitermachen, haben wir das Geschäft im Juni 2011 aufgegeben.

Nun ist die Situation so, dass das FA sein Geld bekommen hat (mein Geschäftspartner hat seine über einige Jahrzehnte gesparten Rücklagen dafür hergegeben.) Wir sind der festen Meinung, dass die entstandene Steuerschuld nun als Schadensersatz beim Steuerberater geltend zu machen ist. Denn bei gesetzlich richtiger Beratung und Berechnung wäre diese Summe ja NIEMALS aufgelaufen! Der nun damit beauftragte Anwalt meint allerdings, wir könnten " nur" den Verlust einklagen, welchen wir durch die Weiterführung des Gewerbes erlitten haben, statt die Selbstständigkeit aufzugeben und uns Arbeit zu suchen. Das kann doch aber nicht richtig sein ??? Der Steuerberater (seine Haftpfl.vers. hat Regulierung abgelehnt) hat doch den Schaden mit seiner Falschberechnung verursacht und nicht wir!

Wir drehen uns im Kreis und sind nun vollkommen ratlos, Kennt vielleicht jemand Urteile zu diesem Thema? Oder weiß jemand, wo man kostengünstig Hilfe zu diesem Thema bekommt ? Oder was wir noch tun können? Unsere finanziellen Mittel sind nahezu ausgeschöpft. Wir sind für jeden konstruktiven Tipp sehr dankbar!!!

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Mit oder ohne deutsche Umsatzsteuer?

Deutscher Unternehmer U macht eine Auftragsproduktion eines Werbespots (Dreharbeiten, Postproduktion) für einen österreichischen Unternehmer K.

Der Dreh bzw. die komplette Leistung findet in Deutschland statt.

Kunde ist aber der österreichische Unternehmer K.

Nach welchem Paragraphen bestimmt sich nun der Ort der sonstigen Leistung?

§3a Abs. 3 Nr. 3 (Tätigkeitsort) oder §3a Abs. 2 UStG (Empfängerortsprinzip)?

Rechnungstellung mit- oder ohne deutscher USt mit 19%??

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Cashback und Mahngebühr in Anlage UR Umsatzsteuererklärung Zeile 47 - welcher Paragraph?

Hallo,

ich habe für wiederverkaufte Ware, welche über einen Großhändler bezogen wurde, seitens des Herstellers über eine Werbeagentur Summe X als Cashback bekommen. Dazu ein Schreiben in dem es heißt dass mangels vertraglicher Bindung direkt mit dem Hersteller der Cashback-Betrag als Nettobetrag zu sehen ist und ohne umsatzsteuerliche Würdigung verbucht werden soll. Somit habe ich das Cashback auf Konto "8100 - Steuerfreie Umsätze § 4 Nr. 8 ff UStG" verbucht. Wahrscheinlich hier schon falsch. ;-) Ebenso habe ich geringfügige Mahngebühren eingenommen.

Die Summe aus Cashback und Mahngebühren taucht nun natürlich in Zeile 47 der Anlage UR auf. In dieser Zeile muss man auch den Paragraphen angeben. Die Mahngebühren wären ja "§ 4 Nr. 8 a)" wenn ich richtig liege, wobei mich das Steuerprogramm hier auch nur "§ 4" eintragen lässt. Stimmt das für den Cashback dann auch und reicht hierbei die Angabe "§ 4" oder muss diese genauer erfolgen?

Vielen Dank für eure Mühe

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