Muss ein Privatparkplatz als solches gekennzeichnet sein?

3 Antworten

Wenn ich das richtig verstehe ist es ein Privatgrundstück und es geht um eine Fläche, die Zufahrt zu Garagen darstellt und sonst als Kinderspielfläche dient udn man dort ggf. anhält zum Be- udn entladen.

Warum sollte das dann als Parkfläche gekennzeichnet sein?

Von der Straße ist es getrennt. Es gehört zum Haus.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Offenkundig bist Du Mieter in dem Haus und offenkundig wird durch das Parken auf dem Hof Deine eigene Garage nicht in der Benutzung behindert.

Du selber hast kein Recht, Fahrzeuge abschleppen zu lassen.

Diese Möglichkeit hätte nur der Eigentümer und auch nur dann, wenn das Parken auf dem Hof untersagt ist und diejenigen Nutzer, die dagegen verstoßen abgemahnt worden sind und Ihnen die zwangsweise Entfernung der verbotswidrig abgestellten Fahrzeuge angedroht worden war.

Im übrigen frage ich mich, ob der Hof denn überhaupt als Kinderspielplatz ausgewiesen wurde. Wenn nicht, dann sind es wohl eher die Kinder und die für sie verantwortlchen Eltern, die sich falsch verhalten.

Schaut in Eure Mietverträge; ist dort nicht explizit das Parken im Hofraum untersagt, dann muß man es dulden. Eine andere Möglichkeit ist, dass der Vermieter das Parken im Hofraum durch eine entsprechende Beschilderung untersagt. Dann greift das übliche Prozedere, Abmahnen und Abschleppen sind eingeschränkt möglich. Dass Kinder den Hofraum als Spielfläche nutzen oder dieser mitunter zum Be- und Entladen genutzt wird, sind noch nicht ausreichend, dass dies die einzige Zweckbestimmung des Hofraumes ist.

Auto - Kleine Schramme - Schuldlage klar - Muss Anwalt des Klägers trotzdem bezahlt werden?

Folgender Fall

Beim Einparken ein Auto leicht angefahren - eine kleine Schramme ist entstanden.

Die Polizei wurde bemüht, hat die weitere Klärung jedoch uns überlassen.

Der Kläger hat sofort einen Kostenvoranschlag beim KFZ machen lassen,(ein Bagetellschaden, 600Euro) und einen Anwalt "aus seinem Bekanntenkreis" mit dem Fall beauftragt, so schrieb er mir auf Whatsapp und fragte auch dort wer der Halter ist und erwähnte auch das "sie grade ein Halteranfrage gemacht haben". Vorerst antwortete ich ihm nicht, da ich erst mit meiner Versicherung sprechen wollte.

Schon am nächsten Tag erhielt ich einen Brief seines Anwalts der mich nach meiner Haftpflichtversicherung und meiner Versichertennummer fragte. Am nächsten Tag hatte ich einen Termin bei der Versicherung und..

Der Anwalt hatte sich bereits mit der Versicherung in Verbindung gesetzt und ihnen den Kostenvoranschlag sowie Rechnung für Anwaltskosten zukommen lassen und dort den Anspruch gemeldet.

Ich fragte ob ich wirklich für die Anwaltskosten aufkommen müsse da es keinen ersichtlichen Grund gab einen Anwalt einschalten zu müssen und sich die Kosten für einen kurzen Schrieb auf satte 150 Euro belaufen. Mein Versicherer meinte, ab dem Moment wo eine berechtigte Forderung an die Versicherung gestellt wurde muss diese Zahlen und die Anwaltskosten wären berechtigt da jeder das Recht auf einen Anwalt hätte.

Meine Frage ist:

Muss ich den Anwalt bezahlen auch wenn dieser nicht nötig wäre?

Auch vor dem Hintergrund das der Kläger mir schrieb dieser stamme aus seinem "Bekanntenkreis" und er hätte einfach keine Zeit sich persönlich darum zu kümmern.

Und wie müsste ich vorgehen um nicht für die unnötigen Anwaltskosten aufkommen zu müssen?

Selber einen Anwalt beschäftigen?

Ich freue mich über fachkundige Antworten

mit freundlichen Grüßen

B.U.

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