Muss ein Fahrtenbuch von Jahresbeginn an geführt werden um gültig zu sein?

3 Antworten

Wie wäre es, wenn man logisch an die Aufgabe ran geht.

  1. beginne ich die Tätigkeit, für die ich die Fahrtkosten nach Fahrtenbuch berechnen will, am 15. 05., kann ich nicht schon seit dem 01. 01. Fahrtenbuch führen.

  2. Fordert mich das Finanzamt auf ein Fahrtenbuch zu führen, kann man es erst nach der Aufforderung machen, ausser ich wäre Hellseher.

3.Bei dem zitierten BFH Verfahren geht es um den Übergang von der 1 % Regelung auf eine Fahrtenbuchlösung, also einen speziellen Fall.

Logisches Denken ??? Wäre es nicht auch denkbar, dass nicht nur das Finanzamt zur Führung eines Fahrtenbuchs auffordert, was gar nicht so häufig vorkommt, sondern dass ich selbst auf die Idee komme ab 1.1. d. J. ein Fahrtenbuch zu führen, um damit in meiner diesjährigen Steuerklärung, die ich 2015 mache, etwas zu ändern, z.B. die 1 % Regelung bei Dienstwagen auszuhebeln ???

Die Frage war:

Muss ein Fahrtenbuch auf jeden fall ab Jahresanfang geführt sein um vom Finanzamt anerkannt zu werden?

Und es gibt eben auch Fälle, wo es anders ist. Daher muss es nicht so sein, aber es kann so sein.

Es kommt auf den Einzelfall an.

Siehe meine Antwort.

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Das kann in der Tat zum Problem werden. Das Fahrtenbuch sollte seit Jahresanfang geführt werden, sonst riskiert man dass das Finanzamt es nicht anerkennt. Ein passendes Urteil findest du hier Bundesfinanzhof (Az VI R 35/12)

Logisches Denken wäre hier angebracht. Wenn z.B. der Steuerbescheid für 2012 im März 2014 mit der Aufforderung zur Führung ergeht, kann es keine Aufzeichnungen 01/13 - 03/14 geben.

Das Fahrtenbuch ist also zu führen ab Aufforderung.

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Fahrtenbuch online? App o.ä.?

Kennt jemand ein Fahrtenbuch online, oder eine App, die gut ist und die er weiterempfehlen würde. Muss ab 2014 ein Fahrtenbuch führen. Danke!

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Frage zum Fahrtenbauch....

Es wird ja immer wieder angeraten als Selbstständiger, der seinen Dienstwagen auch privat nutzt auf jeden Fall ein Fahrtenbuch zu führen, da es in fast allen Fällen steuerlich besser steht als die 1%-Regel.

Ich persönlich finde es allerdings als sehr unangenehm, bei jedem Fahrtantritt und Fahrtende erst einmal das Fahrtenbuch aus dem Handschuhfach zu holen und entsprechendes einzutragen. Vor allem im Winter, wenn man spät abends nach hause kommt. Es ist kalt und dunkel, man hat hunger und ist müde - dann ist es echt eine Last, die ganzen Namen und Adressen, km-Stand, Zeit usw. einzutragen.

Deshalb meine Fragen:

1.) welche sinnvolle Möglichkeiten gibt es zum Fahrtenbuch? (und wenn ich mit viel weniger Aufwand nur 2/3 meiner Fahrtkosten absetzen könnte würde ich das als sinnvoll bezeichenen)

2.) Angenommen ich würde kein Fahrtenbuch führen und am Jahresende meine gesch. gefahrenen km nachvollziebar (also genau dokumentiert) selbst schätzen und die Kosten in der Steuererklärung angeben. Würde ich dann bei Nachfrage nach dem Fahrtenbuch (das ich ja nicht geführt habe) seitens des FA ärger bekommen (also ordnungswiedrig oder gar strafrechlich) oder würden mir die Fartkosten einfach nur nicht angerechnet werden?

Anmerkung: ich fahre oft mehrere Monate (beinahe) die selbe Route, die jeweils gröstenteils die selben Kunden beeinalten.

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