Muss ein Expat (Entsendeter) tageweise in Deutschland wg. Lohnsteuer angemeldet werden, wenn er Dienstreisen nach Deutschland oder andere Länder macht?

1 Antwort

Es sei die  tageweise Anmeldung in Deutschland zur Lohnsteuer nötig (was sie nicht umsetzen können). Stimmt das?

Das ist m.E. Quatsch.

Es kommt drauf an, wie Dein Status sein wird.

Entweder mit Ansässigkeitsbescheinigung in Deutschland befreit und Du versteuerst selbst in Rumänien, dann werden auch Dienstreisen nach Deutschland nichts ndern, oder Du versteuerst in Deutschland und fertig.

Du könntest ja z. B. gem. § 1 Abs. 3 EStG die unbeschränkte Steuerpflicht in Deutschland beantragen (bei Wohnsitz in Rumänien). Dazu müsste man wissen wie hoch die Steuer in Rumänien ist, was ich nicht weiss, weil ich niemanden mit Interessen in Rumänien im Mandantenkreis habe.

Anfängerfrage - Lohnsteuer / Verlustvorträge?

Hallo finanzfrage.net-Experten,

da ich mich dieses Jahr zum ersten Mal mit dem Thema Lohnsteuer/Steuererklärung beschäftige, habe ich dementsprechend viele Fragen zu Themen wie Lohnsteuer und Verlustvorträgen und hoffe, dass ihr mir die ein oder andere davon beantworten könnt. ;)

Vielen Dank dafür schon im Voraus.

Lohnsteuerberechnung:

Ist es korrekt, dass die Werbungskosten nochmal extra zu dem Grundfreibetrag von 8652€ dazugerechnet werden und das mit einem Pauschalbetrag von 1000€ automatisch berücksichtigt wird? Das wäre mMn ja dann quasi eine Erhöhung des Steuerfreibetrages um 1000€ auf 9652€ für dieses Jahr, da man für den Werbungskostenpauschalbetrag ja keine Nachweise benötigt?

Konkretes Beispiel: Dieses Jahr habe ich ein Bruttoeinkommen von ca. 13000€:

13.000 Bruttoeinkommen 2016

-8.652 Grundfreibetrag 2016

-1.000 Werbungskostenpauschale

=3.348 zu versteuerndes Einkommen

Auf diese Fallen laut Brutto-Netto-Rechner eine Lohnsteuer von nur 21 € an. Ist das so korrekt berechnet?

Nun die Frage zu den Verlustvorträgen:

Da ich seit 2008 studiert habe, würde ich gerne die entsprechenden Kosten wie Studiengebühren, Krankenkassenbeiträge, Fahrtkosten etc. mittels Verlustvortrag anrechnen lassen.

Würde der Verlustvortrag von 2009 mit in die Werbungskosten von 2016 fließen, sofern dies später für ein Erststudium vom BVerfG anerkannt wird?

Falls dies der Fall ist, müssten diese Werbungskosten inkl. Verlustvortrag 2009 den Pauschalbetrag von 1000€ übersteigen um einen Unterschied zu machen, würden aber auch dann maximal eine Steuerersparnis von 21 € einbringen?

Daher die Frage, ob es möglich ist, den Verlustvortrag von 2009 auch mit ins Jahr 2017 zu nehmen bzw. dort erst abzusetzen, selbst wenn der Verlustvortrag 2016 gestellt wurde? Denn dann würden die dadurch erreichte Steuerersparnisse wesentlich höher ausfallen.

Vielen Dank.

Gruß

blacking

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Was passiert mit deutschen Sozialabgaben bei Wohnsitz und Versteuerung im Ausland?

Hallo!

Einmal angenommen, Person A ist für eine in Deutschland ansässige Firma tätig, lebt aber im Ausland (>183 Tage) und arbeitet auch von dort aus für die deutsche Firma.

In diesem Fall, würde die Firma die Lohnsteuer nicht einbehalten und A müßte sein Brutte-Einkommen im Ausland versteuern. Was passiert aber mit den Sozialbeiträgen (Rentenversicherung, AN-Anteil KV, Pflege und AL Versicherung)? Müssen diese in Deutschland gezahlt werden, obwohl A im Ausland lebt und dort das Einkommen versteuert?

Was passiert eigentlich mit dem Soli? Der wird doch dann auch nicht einbehalten, oder?

Vielen Dankf für eure Unterstützung!

Andi

aber in Land "arbeit aber aus dem Ausland

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Aegypten-Entsendung, Einkommen-Versteuerung in welchem Land im Jahr der Rueckkehr?

Hallo, ich habe eine Frage, zu der ich fuer Euren qualifizierten Rat sehr dankbar waere:

Folgende Situation: Meine Familie und ich sind im September 2010 nach mehrjaehriger Aegypten-Entsendung nach D zurueckgekehrt. Wir haben ueber die ganze Zeit der Entsendung unseren Wohnsitz in D behalten, waren also nicht abgemeldet. Gehalt und Steuern wurden in Aegypten gezahlt. Seit Oktober 2010 bin ich wieder in meinem dtsch. Arbeitsvertrag und beziehe daher hier in D Einkommen.

Meine Annahme: Nach dem Doppelbesteuerungsabkommen ging ich davon aus, dass die ueber das GANZE Jahr 2010 erzielten Einkuenfte in dem Land zu versteuern sind, in dem man 183 Tage oder laenger seinen Lebensmittelpunkt hatte. Das wuerde bedeuten, dass die seit Oktober von meinem AG monatlich abgefuehrte Lohnsteuer in D im Rahmen der Jahres-Einkommenssteuererklaerung vom dtsch. Finanzamt zurueckerstattet wuerde, ich vermute nach erfolgtem Nachweis, dass in Aegypten die Einnahmen deklariert und Steuern bezahlt wurden.

Meine Fragen: muessen die seit Oktober in Deutschland erzielten Einkuenfte aus nichtselbaendiger Taetigkeit unter o.g. Konstellation im Rahmen der jaehrlichen EkSt.-Erklaerung in D versteuert werden, oder sind sie in Aegypten zu erklaeren und abzufuehren? Wuerde eine ggfs. in Frage kommende Abfindung in 2010 demselben Prinzip unterliegen? Vielen Dank!

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Entsendung von Österreich nach Deutschland

Hallo!

Ein Arbeitgeber möchte seinen Mitarbeiter nach Deutschland entsenden. Für 2 Jahre. Der Arbeitgeber verfügt über eine Gesellschaft in Deutschland (Niederlassung - GmbH).

Der Mitarbeiter pendelt wöchentlich an den Dienstort, jeweils von Montag bis Donnerstag. An Fenstertagen u.ä. bleibt der Mitarbeiter in Österreich. Weiters kommt es vor, dass Projekte auch vom Büro in Wien aus betreut werden und der Mitarbeiter mal 1 Woche lang nicht nach Deutschland fliegt.

Die deutsche Gesellschaft hat eine Wohnung angemietet. In dieser Wohnung wird dem Mitarbeiter 1 Zimmer zur Verfügung gestellt. Den restlichen Teil der Wohnung kann er mitbenutzen. Weiters schlafen hin- und wieder die Geschäftsführer sowie Projektleiter in dieser Wohnung, wenn sie in Deutschland beruflich zu tun haben. Die Wohnung misst rund 85m².

Die Fragen vor diesem Hintergrund lauten: Sachbezug, ja oder nein? Wenn ja, mit welchem Ansatz? Sachbezug auch in Österrreich (Sozialversicherung) oder nur in Deutschland (Lohnsteuer)?

Macht es überhaupt Sinn (sofern man unter den berühmten 183 Tagen bleibt) die Lohnsteuer nach Deutschland zu "verlagern"?

Freue mich auf Lösungen/Ideen/Anregungen.

THX

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Homeoffice im EU-Ausland: wie führt man (selbst) die Lohnsteuer ab? Kosten?

Ich bin in einer deutschen Firma in Teilzeit beschäftigt und möchte meinen Wohnort nach Rumänien verlagern. Die Firma möchte mich weiter beschäftigen und hat über die zwei Möglichkeiten HomeOffice und Entsendung nachgedacht.

Im Fall HomeOffice müsse ich angeblich die Abwicklung des Lohnsteuer-Abführens selbst übernehmen und hätte dabei "erhebliche finanzielle Aufwände".

Was sollen für Kosten entstehen?

Wie führe ich als Nicht-Selbstständiger die Lohnsteuer (in Rumänien) ab?

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Wie wird die Lohnsteuer berechnet bei einem Arbeitsvertrag in Großbritanien?

Wenn beispielsweise ein Arbeitnehmer ein Arbeitsvertrag in UK abgeschlossen hat mit einer UK-Firma, jedoch aufgrund eines Kundenauftrages für einen Kunden in Deutschland tätig ist. Wie verhält sich dann die Besteuerung?

Der Wohnsitz wäre in dem Fall auch in Deutschland.

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