Muss ein effektiver Jahreszins immer im Vertrag angegeben sein ?

3 Antworten

Die Berechnung des effektiven Jahreszinses erfolgt nach den Bestimmungen der Preisangabenverordnung (PAngV). Dieser Effektivzins muss in den Verträgen genannt sein.

Ja, er sollte/muß angegeben sein.

Wenn er fehlt, dann ist jede Zinszahlung auf der Basis von 4 % p.a. abzurechnen. Dies ist vermutlich weniger als bei einer vertragsgemäßen Abrechnung. Es gilt (normalerweise) das Verbraucherkreditgesetz § 6 Abs. 2. Der Gesetzgeber wollte diese "4 %-Sanktion" gegen den Kreditgeber.

Eine ausführliche Begründung steht unter http://www.aus-portal.de/rechtsprechung/entscheidungen/ctg1079949213323/9.html

der effektive Jahreszins darf wie der nominelle in keinem Kreditvertrag fehlen. beides sind wie der Darlehensbetrag und die Persönlichen Daten des Kreditnehmers grundsätzliche Bestandteile des Vertrages.

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