Muss Ehemann -obwohl selbst nicht in der Kirche - die Kirchensteuer nachzahlen?

1 Antwort

Genau, sie muss es anmelden, um austreten zu können, oder bei der Kirche, wo sie getauft wurde den Austritt erklären und die Bescheinigung dem Finanzamt einreichen.

Die Krichensteuer fällt naürlich nur für die Einkünfte der Frau an.

Kirchensteuer Nachzahlen obwohl ausgetreten?!?

Hallo Leute, folgendes Problem. Ich bin im März 15 aus der Kirche ausgetreten und zahle seither natürlich auch keine Kirchensteuer mehr über die Lohnabrechnung. Nun habe ich heute ein schreiben vom Kirchensteueramt erhalten in dem ich aufgefordert wurde für das komplette Jahr 390€ nachzuzahlen.

Der gesamtbetrag fürs Jahr 2015 beläuft sich auf knapp 600 euro. Da ich wie gesagt nur bis März in der Kirche war passt der Betrag eben ziemlich genau. Habe die ca 200 € bis zum austritt im März gezahlt. Die Bescheinigung über den austritt habe ich hier. Werde diese mit einem Widerspruch an das Kirchensteueramt senden.

Es ist doch lächerlich dass man trotz austritt für das ganze Jahr zahlen soll. Was ist zu tun? Übersehe ich etwas und muss zahlen?

Bitte um Hilfe

LG Michael

...zur Frage

Verständnisfrage: wie kann ich Einkommensteuer - Kapitalertrag und Kirchensteuer unterscheiden?

Hallo,

ich habe heute meinen Einkommensteuerbescheid erhalten, in dem festgestzt wird, dass ich 410 Euro Einkommensteuer zu entrichten habe sowie 22,55 Euro Solidaritätszuschlag und 36,90 Euro evangelische Kirchensteuer.

Ich habe im Jahr 2014 1680 euro Kapitalerträge gehabt. Es waren Zinsen von einem Privatdarlehen. Diese habe ich in der Anlage KAP Zeile 19 angegeben (Kapitaleinkünfte, die nicht dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben). ich hatte sonst keinerlei Einnahmen. Ich habe nicht gearbeitet oder Sozialleistungen in Anspruch genommen.

Ich habe auch noch die ca. 800 Euro Krankenkassenbeiträge angegeben (ich glaube unter Sonderausgaben oder so, bin ich mir jetzt nicht mehr ganz sicher) denke aber, dass diese irrelevant sind.

Nun habe ich mehrere Fragen: 1.) Wieso muss ich Einkommensteuer bezahlen, wenn meine Einkünfte doch weit unter 8000 Euro waren? Ich dachte die Kapitalertragssteuern fallen erst an, wenn ich darüber liege? 2.) Ich dachte man hätte einen Freibetrag von 800 Euro für Kapitalerträge? Also müssten wenn dann nicht 1680-800 Euro versteuert werden? 3.) Warum muss ich Kirchensteuer entrichten? Ich wüsste nicht, dass ich Mitglied in der Kirche. Ich war seit 20 Jahren nicht mehr in der Kirche und wollte ehrlich gesagt auch mit all dem nichts mehr zu tun haben.

Bei den Berechnungsgrundlagen steht übrigens, dass die 1680 Euro unter die Einkünfte fallen, die nach §32d Abs. 1 ESTG besteuert werden. Als Sparer-Pauschbetrag sind 0 Euro angegeben.

4.) Habe ich versehtlich falsche Angaben bei der Steuererklärung gemacht? Kann ich diese korrigieren, indem ich eine berichtigte Steuererklärung einreiche und Widerspruch der Festsetzung einlege (oder so in der Art)?

Ich freue mich über Ratschläge. vielen Dank!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?