Muss die Einkommensteuer vom Insolvenzverwalter/ Gericht berücksichtigt werden?

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2 Antworten

Ja natürlich, denn die Durchführung der Insolvenz darf nicht zu neuen Schulden führen, auch nicht zu Steuerschulden.

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Kommentar von sunni123
18.05.2017, 07:03

Super, Danke....

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Das ist insofern problematisch, wenn er keine EST Vorauszahlungen leitstet. Die Rente wird ja ohne Steuerabzug ausgezahlt. Dieser Betrag unterliegt dann dem Zugriff des IV. Der Betroffene wendet sich am besten an das FA um eine Vorrauszahlung zu leisten. Macht er das nicht, wird alles über dem Pfändungsfreibetrag an Gläubiger abgeführt. Die mögliche Steuer bleibt erst mal außen vor, da kein Bescheid vorhanden ist.  Erst wenn EST-Erklärung gemacht wird, ein EST-Bescheid ergangen ist dann muss er zahlen. Das kann auch nach der abgeschlossenen Insolvenz liegen, was dann eher ungünstig ist.

Da kein EST-Bescheid ergangen ist, muss das Gericht der IV dies erst einmal nicht berücksichtigen. Nur aufgrund der Tatsache, das evt. noch Steuern gezahlt werden müssen, ist keine Grund dies zu Berücksichtigen. Gerichte und auch der IV arbeiten immer auf Basis ergangener Bescheide, Urteilen.


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Kommentar von sunni123
20.05.2017, 08:57

Vielen Dank für die Information. Ich habe noch einmal mit ihm gesprochen. Der IV hat jetzt schriftlich mitgeteilt, dass er die Einkommensteuer (die der IV ausgerechnet hat) sammeln würde. Jetzt natürlich die nächste Frage für ihn....was ist wenn die Einkommensteuer vom Finanzamt höher berechnet wird als vom IV...würde er das Geld vom IV bekommen? Ganz lieben Dank

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