Muss die Auslagen für die Schutzkleidung der Arbeitgeber erstatten?

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3 Antworten

Zur Arbeitskleidung gehören nur die für bestimmte Berufsgruppen typischen Berufskleidungen, die in der Regel nicht zur privaten Nutzung dienen. Bei vielen Berufsgruppen finden sich solche Kleidungsstücke, so gehört der Blaumann im Handwerk, die Uniform der Polizei oder Feuerwehr, die Schutzkleidung in Fabriken und der Kittel des Laboranten zur Arbeitskleidung. Bei den Ausgaben als Arbeitnehmer können sowohl die Aufwendungen für die Kleidung selbst - sofern sie nicht vom Arbeitgeber übernommen wurden - als auch die Aufwendungen für Reinigung und Reparatur geltend gemacht werden. Im Rahmen einer gewerblichen oder selbständigen Tätigkeit stellt Arbeitskleidung Betriebsausgaben dar.

http://www.wiso-sparbuch.de/arbeitskleidung.php

Diese Dinge muss jeder selbst kaufen, ausser es steht irgendetwas im Tarifvertrag.

Wenn davon nichts im Arbeitsvertrag steht und es auch keine sonstige Vereinbarung gibt, dann wirst Du die Kosten selbst tragen müssen.

[...] Werbung vom Support gelöscht.

 Trotzdem würde ich an Deiner Stelle auch noch einmal bei Deinem Arbeitgeber nachfragen, denn da Du die Kleidung ja brauchst, um Deinen Beruf auszuüben, fände ich es nur fair, wenn der Arbeitgeber auch einen Teil dazu beiträgt. Arbeitsschutz sollte immerhin an erster Stelle stehen.

Viele Grüße

Solange Du es nicht unterlässt, trotz regelmäßiger Ermahnungen, immer wieder den gleichen Link einzusetzen, werde ich Dich beanstanden.

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