Muss der Vermieter eine Ersatzunterkunft bzw. Kostendifferenz bei Wasserschaden zahlen?

2 Antworten

Zunächst einmal klingt das nach einem Versicherungsfall. Letztendlich zu zahlen hat wohl letztendlich der Gebäudeversicherer.

Allerdings darf man das in der Konsequenz nicht unterschätzen. Versicherer kämpfen um jeden Cent und der Vermieter wird sich dem anschließen um nicht zwischen den Stühlen zu sitzen.

Eins steht fest: Wenn die Wohnung absolut unbewohnbar ist, schuldet man überhaupt keine Miete und nicht nur keine Kaltmiete.

Grundsätzlich ist sicher auch die Differenz zu der höheren Miete anderenorts als Schaden zu zahlen. Hoffentlich ist die andere Wohnung wirklich in Größe und Ausstattung vergleichbar und hoffentlich könnt Ihr belegen, daß sich dazu keine Alternativen angeboten hätten.

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Danke Dir. Das hilft uns auf jeden Fall weiter.

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Und nicht vergessen - Gegenforderungen stellen - sicher ist einiges kaputtgegangen.

Haben wir Anspruch auf das Abschleifen und Versiegeln des Parkettfussboden?

Wir sind in eine neue Wohnung mit Parkettfussboden eingezogen. Im Mietvertrag (Vertragyzusatz) steht das Klausel " Die Wohnung wird renoviert übergeben". Die Wohnung wurde uns von dem Makler vermittelt. In der Exposé wurde der Zustand der Wohnung als "neuwertig" bezeichnet. Bei der Wohnungsübergabe (und Einzug) haben wir festgestellt dass die Wohnung in einem katastrophalen Zustand war: nur die Wände wurden vom Vormmieter gestriechen, Gestank von kaputten Rohren im Bad verbreitet sich in die ganze Wohnung, und - vor allem - ist das Parkett so abgenutzt dass es gar kein Lack auf großen Stellen gibt. Dazu kommen noch schwarze Flecken in allen Zimmer, Wasserschaden in der Küche, große Weinflecken im Schlafzimmer, teilweise schwarzes Parkett im Wohnzimmer. Das Ganze sieht ungepflegt und ziemlich schrecklich aus. Das einzige was jetzt helfen kann ist Abschleifen und neu Versiegeln. Die Flecken können gar nicht aufgewischt werden.

Nun, bei der Übergabe hat uns die Hausverwalterin versprochen dass die Wände und Decken neu gefärbt werden (was heute, also in 14 Tage) passiert. Die Wohnung wurde auch gereinigt. Die Hausverwalterin ist danach ins Urlaub gegangen und jetzt sitzen wir in der Wohnung und warten auf den Handwerker der muss uns Wasserschaden in der Küche ersetzen, was die Hauptproblemen mit dem Boden gar nicht löst - Parkett sieht schlecht in der ganzen Wohnung aus. Von ihm haben wir aber noch keinen Anruf erhalten. Der Gestank aus dem Bad ist immer noch da, wir sind im Limbus und können weder die Geräte in der Küche anschließen noch die Schränke aufbauen. Sonst, falls der Fußboden tatsächlich renoviert wird, müssten wir sie wieder weg nehmen. Die emotionelle Belastung wird unterträglich. Mitterweile ist schon nach unserem Einzug halb des Monats vorbei. Worauf haben wir denn Anspruch?

1) Können wir Mietfreie Zeit verlangen für die Zeit in der die Mängel beseitigt werden? 2) Muss der Vermieter uns das Parkett renovieren? 3) Trägt der Makler schuld daran dass die Wohnung nicht so präsentiert wurde wie sie wirklich ist?

Vielen Dank!

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Verwalter verweigert Aufwendungsersatzanspruch nach Wasserschaden, mit Miete gegenrechnen?

Hallo, wir hatten im Dezember einen unverschuldeten Wasserschaden. Wir haben Aufgrund der Mängelbeseitigung (4 Trocknergeräte, Maler- und Trockenbauarbeiten usw.) die NKM um etwa 25% gekürzt. Die Höhe der Kürzung wurde vom Verwalter nicht anerkannt, obwohl vom Versicherungsgutachter so vorgeschlagen. Nun haben wir einen Aufwendungsersatzanspruch gestellt (Strom für die Trocknergeräte, Beräumungs- und Reinigungsarbeiten, Ersatzanspruch für Urlaub für Maler-, Trockenbau- und Tischlerarbeiten). Auf unsere Forderung reagiert der Verwalter garnicht mehr. Die Wohnung ist mittlerweile gekündigt. Kann ich meine Forderung gegen die noch offenen Mietzahlungen(3 Monate) aufrechnen und was ist mit unserer hinterlegten Kaution?

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