muss der Mitarbeiter zu dem Betriebsarzt gehen, den der Arbeitgeber ihm vorschreibt ?

1 Antwort

Wenn Sie eine Arbeitsunfähigkeitbescheinigung dem Arbeitgeber vorlegen und er an deiser zweifelt, dann kann er entweder das ihrer Krankenkasse mitteilen, die haben dann die Pflicht Glaubhaftigkeit deiser Bescheinigung zu überprüfen. Der Arbeitgeber kann aber auch bei begründetem Mißtrauen sie zu einem Artzt seiner Wahl schicken, damit er ihm die Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Ein Artzt, egal ob er Werkartzt ist oder sonstiges hat grundsätzlich eine Schweigepflicht, jedoch muss ein Werkartzt den Arbeitgeber über eine Krankheit, mit der die Arbeitsleistung weder für Sie noch für ihre Kollegen unzumutbar wäre, ohne jedoch die Krankheit zu benennen, es sei denn sie haben ihn von der Schweigepflicht befreit. Das der Arbeitgeber zusammen mit dem Artzt unangenehme Mitarbeiter los werden will, ist nur einer VErmutung, da wäre ich vorsichtig an ihrer Stelle. Schlißlich können Sie ja falls es zu einer falschen Diagnose durch den Artzt kommt und die zur Kündigung führt, können sie ja Kündigungschutzklage einreichen und einen anderen Artzt aufsuchen, der sie noch eine mal untersucht. Wenn der Artzt ih Ihnrem Fall gegen seine Schweigepflicht verstößt, können sie Ansprüche gegen ihn gelten lassen. Und mit Ihren Vemutungen wäre ich vorsichtig, schlißlich kann der Artzt sie auch wegen übeler Nachrede anzeigen.

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