Muss der Mindestunterhalt für ein Kind immer gezahlt werden?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Beim Unterhalt wird natürlich immer (also vom Amt jedenfalls) die finanzielle Belastbarkeit des Unterhaltsverpflichteten geprüft. Wenn das Einkommen eines Kindsvaters kaum für ihn selber ausreicht, ist es ein sogenannter Mangelfall und er zahlt dann keinen bzw. weniger Unterhalt ans Kind. Sollte der Vater aber nur Teilzeit arbeiten oder sehr schlecht bezahlt werden, wird ihn das Jugendamt sicher auffordern mehr zu arbeiten, einen Nebenjob aufzunehmen oder einen besser bezahlten Job zu suchen. Der Selbstbehalt (also der Betrag, der dem Kindsvater für seinen Eigenbedarf bleiben muß) beträgt ca. 1000 Euro, wenn man arbeitet, bei Arbeitslosen liegt er darunter.

hallo,

also mich betrifft es auch das der Vater wenig verdient und jetzt mangelfallberechnung beantragt. das Jugendamt hat aber gesagt das ich das nicht akzeptieren muss, da er ja trotzdem eine Pflicht zum unterhalt hat. er müsse das was er jetzt nicht zahlen kann nachzahlen. und wenn ich einer mangelfallberechnung zustimme, würde ich kein uvg mehr bekommen, da ich da ja dann auf unterhalt verzichte. aber im internet steht überall er kann das beantragen und bleibt auch nichts meinem kind schuldig also wegen nachzahlen. da steht nichts von akzeptieren oder widerrufen. was stimmt nun. ich seh das alles nicht ein. kümmern will er sich nicht und zahlen auch nicht. eine echte Sauerei. vielen dank für antworten. ach ja und Eigenbedarf sind 950 bei berufstätigen und 750 bei arbeitslosen.

lg cathl

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