Muss der Mieter den WC erneuern wenn er es nicht gepfelgt hat? Erst vor 10 Monaten erneuert.

5 Antworten

Mal ein offenes Wort: Wenn ein Lokus nach 10 Monaten "Ablagerungen" hat (wir reden hier doch hoffentlich nicht von solchen organischen sondern mineralischen Ursprungs!), dann spricht das aus meiner Erfahrung für einen defekten Druckspüler oder durchlaufenden Spülkasten und dafür ist schließlich der Vermieter zuständig. Reden könnten wir allenfalls darüber, ob der Mieter diesen Mangel hätte anzeigen müssen. Wie dem auch sei: Mit ein wenig Toilettenreiniger oder Zitronensäure bekommt man das schnell wieder weg.

alhaus, wenn nach schon 10 Monaten ein WC Becken derart ungepflegt ( mistig ! ) hinterlassen wird, würde ich die Mieter dazu auffordern das Becken zu säubern ! Vorher würde ich die Wohnung nicht abnehmen.

Man bekommt solch ein Becken sauber, garantiert ! Bleibt der Mieter untätig, könnte ihm ein mutwilliges Verhalten entgegen der Vertragspflichten ( ihm überlassenen Sachen pfleglich zu behandeln ) unterstellt werden. Ich denke für solche Fälle wird eine Kaution hinterlegt. K.

Es gibt für solche Fälle sehr gute Reinigungsmittel die auf Porzellan alle Rückstände entfernen. Ein Auswechseln ist vollkommen überzogen.

Mit Waschmitteln wird man auch ein WC niemals sauber bekommen - Waschmittel sind normalerweise fürs Wäsche waschen gedacht.

Aber wenn Du willst, kannst Du eine professsionelle Reinigung der Kloschüssel dem Mieter in Rechnung stellen - soweit die Verschmutzung als Mangel im Übergabeprotokoll festgehalten wurde.

Haftet Makler bei zu geringer Miete?

Auch ein Mietfall aus der Praxis, genau gesagt von gestern. Ich sondiere einen Wohnungsmarkt und sehe die Anzeige eines Maklers, der eine Wohnung in einem Haus vermietet, in dem ich gerade zwei Wohnungen verkaufe.

Laut Mietspiegel ist auf 9,80 €/qm erhöhbar. Derzeit üblich sind für Wohnungen ohne Balkon bei der Neuvermietung 10 €, mit Balkon oder renoviert werden gut 10,50 € aufgerufen. Ich kenne die Zahlen, weil ich in dem Objekt schon Mieten erhöht habe.

In der Anzeige werden für eine frisch renovierte Wohnung mit Balkon und moderner Einbauküche 7,0 €/qm verlangt. Weil ich in dem Jahr die Wohnung direkt darüber verkauft habe, kann ich auch die eine Etage darunter einschätzen. Sie ist wenigstens 10,50 €/qm wert.

Ich maile den mir bekannten Eigentümer (der 300 Km weit weg wohnt und sich nicht darum kümmert) an und teile ihm das mit. Der mailt mir zurück, dass das Mail einen Tag zu spät kommt. Der Vertrag ist schon abgeschlossen. Es hätte ihn auch gewundert, wie schnell es ging aber er hätte sich auf den Makler verlassen.

Es geht um monatlich exakt 200 € Kaltmiete. Auch wenn er bis an die Grenzen erhöht, dauert es wenigsten sechs Jahre, bis er eine ortsübliche Miete bekommt. Dazu verschlechtert die niedrige Miete die Verhandlungsbasis bei einem eventuell beabsichtigten Verkauf. Ein Blick in Immoscout oder Immowelt hätte sowohl dem Eigentümer als auch dem Makler gezeigt, dass er wenigstens 3 €/qm zu niedrig liegt.

Kann der um ca. 5.000 € - vor Steuer - geschädigte Eigentümer etwas machen? Gibt es eine Haftung für Schlechtleistung bei einem Makler? Der Schaden ist sicher entstanden. Wie sollte man es angehen, dass er auch ersetzt wird? Ich gehe aufgrund der Anzeige davon aus, dass er im Alleinauftrag gehandelt hat.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?