Muß der Kundenberater der Bank dem Kunden mitteilen wie viel Provisionen beim Fondsverkauf fließen?

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Bankberater oder Finanzberater, die Anlageempfehlungen geben, müssen alle Provisionen offen legen, die sie im Zusammenhang mit der Anlageempfehlung erhalten.

Die BGH-Entscheidung (BGH AZ: XI ZR 56/05 vom 19.12.2006) zur Offenlegung von Provisionen ist sehr verbraucherfreundlich. Danach muss grundsätzlich jede Bank, die einem Bankkunden etwas empfiehlt, den Bankkunden mitteilen, ob sie Rückvergütungen oder Provisionen für die Anlageempfehlung erhält.

  • Fazit: Das Urteil des BGH schlägt in die gleiche Kerbe wie die von der EU erlassene Finanzmarktrichtlinie. Grundsätzlich wird von der empfehlenden Bank mehr Transparenz gegenüber dem Bankkunden erwartet.

Nach der Rechtsprechung und der Finanzmarktrichtlinie gehört dazu auch die Offenlegung aller erhaltenen Provisionen aufgrund der Anlageempfehlung.

(http://www.finanztip.de/recht/bank/kickback-provision.htm)

Müsswen die Nicht.

Ein interessantes Modell hat die Quirin bank.

Die Bezahlt man für den Service, dafür bekommt man Nettokonditionen, also entweder Provisionsfrei, oder man bekommt die Provi selbst.

Sagt dir ein Autoverkäufer, was er an dem Auto verdient. Sagt dir ein Handwerker, was er verdient an deiner Dienstleistung. Ich finde diese Regelung bescheuert. Weil alle Menschen denken, das die Provision schon der Nettogewinn ist. Das ist falsch. Davon gehen Steuern, Sozialabgaben u.v.m. noch ab.

Lastschrift Retoure

Hallo. Ich habe am 12.10. im Saturn in Wiesbaden eingekauft. Mein Konto war nicht gedeckt, sodass meine Bank das Geld zurück buchte. Heute wurde ein um 3,06 EUR höherer Betrag abgebucht. Ich rief bei Media- Saturn in Ingolstadt an und dort sagte man mir, dass es sich um eine Bankgebühr handelt. Von welcher Bank die Gebühren sein könnten- meine oder die von Media-Saturn- sagte man mir nicht. Also rief ich bei meiner Bank an und die sagte mir, dass sie keine Gebühren erhebt, es jedoch sein kann, dass es eventuell die Gebühren von Media- Saturn sein könnten.

Ich habe nicht vor, wegen 3,06 EUR aufzuschreien, aber ich frage mich, ob man den Kunden beim Einkauf nicht darauf hinweisen muss...Ich weiß auch leider nicht mehr, ob ich via Unterschrift oder PIN bezahlt hatte...ich weiß jedoch, dass unter den Geschäftsbedingungen beim Unterschreiben nicht auf Gebühren hingewiesen wird. Dazu muss ich sagen, dass beim ersten Abbuchungsversuch ein anderer Empfänger angezeigt wird, als bei der letzten, erfolgreichen Abbuchung: Beim ersten Mal ist das Empfänger- Kreditinstitut die WestLB Bank in Düsseldorf und beim zweiten Versuch die Uni Credit Bank-Hypovereinsbank. Ich bin einfach nur neugierig, WER letztendlich die Gebühren erhoben hat und warum im Saturn (?) nirgendwo darüber etwas steht..

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