Muss das Finanzamt Quittungen bei Barzahlung für eine Untervermietung akzeptieren oder kann es einen Dauerauftrag verlangen?

2 Antworten

Offenbar gibst Du dem FA die Einkünfte aus Untervermietung bei Deiner EKSt-Erklärung an. Da füllst Du die Anlage V zur EKSt-Erklärung aus. Irgendwelche Belege dazu sind nicht einzureichen, mit Ausnahme einer Liste der als Werbungskosten geltend gemachten Reparaturaufwendungen, was aber bei Untermiete wohl eher selten relevant wird.

Die Frage der Übersendung von Quittungen und anderen Belegen stellt sich also nur, wenn das FA gezielt danach fragt und dann reichen Quittungen über eine Barzahlung aus.

Was soll das Finanzamt denn mit den Quittungen machen?

Das ist die Stelle, die ich noch nicht verstanden habe.

Kündigung eines unmöblierten Zimmers in einer WG

Ich habe als Hauptmieter 1 Zimmer UNMÖBLIERT mit nur einem Unterschrank untervermietet. Die restliche Wohnung ist komplett von mir ausgestattet! Ich habe :diesem Untermieter gekündigt! Er will seine vollen 3 Monate :auskosten um mich zu ärgern. Dies wäre nun zum 30.9.2012. Mittlerweile will er sogar volle 6 Monate auskosten und ich bin mir nicht sicher, dass er dann freiwillig auszieht.

Das is absolut kein Zusammenleben mehr und ich habe nun 2 völlig verschiedene Antworten im Internet gefunden! Welche stimmt nun davon? Einen Anwalt kann ich mir leider nicht leisten:

Beispiel 1:

Wird ein unmöbliertes Zimmer in einer vom Hauptmieter selbst bewohnten Wohnung untervermietet, so kann der Hauptmieter nach § 573a BGB kündigen, ohne daß er ein berechtigtes Interesse an der Kündigung nachweisen muss. Die reguläre Kündigungsfrist verlängert sich in diesem Fall um drei Monate.

Beispiel 1: Die normale Kündigungsfrist beträgt drei Monate, eine Kündigung ist dann innerhalb von sechs Monaten ohne Nachweis des berechtigten Interesses seitens des Hauptmieters möglich.

Diese Regelung bezweckt, die Kündigung wegen des engen Zusammenlebens der Parteien zu erleichtern, und gilt z. B. auch bei der Vermietung von Einliegerwohnungen. Eine derartige Kündigung unterliegt aber besonders strengen formalen Voraussetzungen.

Beispiel 2:

Rechte und Pflichten aus dem Untermietvertrag Wenn der Hauptmieter einen Untermieter vertraglich in die Wohnung aufnimmt, kann der Untermieter eigene Mieterrechte gegenüber dem Hauptmieter geltend machen. So gilt zum Beispiel der gesetzliche Kündigungsschutz des Mietrechts. Der Hauptmieter kann dann nur mit einer Frist von drei Monaten und nur bei berechtigtem Interesse kündigen. Bei Mängeln kann der Untermieter die Miete mindern. Der Kündigungsschutz im allgemeinen Mietrecht (Erfordernis eines berechtigten Interesses des Vermieters für die Kündigung) gilt aber bei einer Untervermietung nicht, wenn der Hauptmieter die Wohnung ganz oder überwiegend mit Gegenständen eingerichtet hat.

Kann mir bitte jemand helfen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?